Zielsetzung
Das Seminar baut Hochverfügbarkeit für FerretDB auf Basis der PostgreSQL-WAL-Streaming-Replikation auf. Primärsystem, Read-only-Replica, Basisbackup, Replikationsüberwachung, Promotion, Umschaltung, Rückkehr und Disaster-Recovery-Verknüpfung werden praktisch umgesetzt und getestet.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung und Lernziele
- Teilnehmerkreis und Voraussetzungen
- Verfügbarkeitsziele und Topologie
- Primärsystem vorbereiten
- Replica initialisieren
- FerretDB-Zugriffe anbinden
- Replikation überwachen
- Failover und Promotion
- Rückkehr und Neuaufbau
- Backup und zeitpunktbezogene Wiederherstellung
- Automatisierung und Orchestrierung
- Grenzen und Anwendungsauswirkungen
- Praxisübungen und Methodik
Lernziele
- Hochverfügbarkeitsziele und geeignete PostgreSQL-Replikationstopologien festlegen
- Primär- und Replikasystem mit WAL-Streaming korrekt konfigurieren
- Read-only-FerretDB-Zugriffe und Replikationszustand überwachen
- Failover, Promotion, Rückkehr und Datenverlustgrenzen kontrolliert testen
Teilnehmerkreis
PostgreSQL- und Datenbankadministratoren, Plattformteams, DevOps-Fachkräfte, Site Reliability Engineers und Notfallverantwortliche.
Voraussetzungen
Gute Kenntnisse in FerretDB, PostgreSQL, Linux oder Containern sowie Grundlagen zu WAL, Netzwerk und Datensicherung.
Seminarinhalte
Kapitel 1: Verfügbarkeitsziele und Topologie
Inhaltsübersicht des Kapitels: RPO, RTO, Leselast und Ausfallszenarien erfassen; Asynchrone Streaming-Replikation und ihre Datenverlustgrenzen erklären; Primärsystem, eine oder mehrere Replicas und Zugriffswege entwerfen.
- Schritt 1: RPO, RTO, Leselast und Ausfallszenarien erfassen
- Schritt 2: Asynchrone Streaming-Replikation und ihre Datenverlustgrenzen erklären
- Schritt 3: Primärsystem, eine oder mehrere Replicas und Zugriffswege entwerfen
Kapitel 2: Primärsystem vorbereiten
Inhaltsübersicht des Kapitels: Replikationsrolle mit minimal erforderlichen Rechten anlegen; WAL-Level, Senderanzahl, Aufbewahrung und Listener konfigurieren; pg_hba-Regeln und Netzwerkzugriff auf Replikationsverbindungen begrenzen.
- Schritt 1: Replikationsrolle mit minimal erforderlichen Rechten anlegen
- Schritt 2: WAL-Level, Senderanzahl, Aufbewahrung und Listener konfigurieren
- Schritt 3: pg_hba-Regeln und Netzwerkzugriff auf Replikationsverbindungen begrenzen
Kapitel 3: Replica initialisieren
Inhaltsübersicht des Kapitels: Konsistentes Basisbackup vom Primärsystem erstellen; Standby-Konfiguration und Verbindungsdaten zum Primärsystem setzen; Replica starten und Recovery-Zustand prüfen.
- Schritt 1: Konsistentes Basisbackup vom Primärsystem erstellen
- Schritt 2: Standby-Konfiguration und Verbindungsdaten zum Primärsystem setzen
- Schritt 3: Replica starten und Recovery-Zustand prüfen
Kapitel 4: FerretDB-Zugriffe anbinden
Inhaltsübersicht des Kapitels: Schreibende FerretDB-Instanz mit dem Primärsystem verbinden; Separate Read-only-FerretDB-Instanz auf die Replica richten; Schreibschutz, Datenverzögerung und Anwendungsrouting testen.
- Schritt 1: Schreibende FerretDB-Instanz mit dem Primärsystem verbinden
- Schritt 2: Separate Read-only-FerretDB-Instanz auf die Replica richten
- Schritt 3: Schreibschutz, Datenverzögerung und Anwendungsrouting testen
Kapitel 5: Replikation überwachen
Inhaltsübersicht des Kapitels: Sender- und Empfängerzustand sowie Log Sequence Numbers auswerten; Write-, Flush- und Replay-Lag messen und Alarmgrenzen festlegen; WAL-Rückstau, Netzwerkunterbrechung und volle Datenträger erkennen.
- Schritt 1: Sender- und Empfängerzustand sowie Log Sequence Numbers auswerten
- Schritt 2: Write-, Flush- und Replay-Lag messen und Alarmgrenzen festlegen
- Schritt 3: WAL-Rückstau, Netzwerkunterbrechung und volle Datenträger erkennen
Kapitel 6: Failover und Promotion
Inhaltsübersicht des Kapitels: Ausfall des Primärsystems eindeutig feststellen und Split-Brain vermeiden; Geeignete Replica anhand Datenstand und Zustand auswählen; Replica promovieren und FerretDB-Verbindung kontrolliert umstellen; Datenkonsistenz und Schreibfähigkeit nach der Umschaltung prüfen.
- Schritt 1: Ausfall des Primärsystems eindeutig feststellen und Split-Brain vermeiden
- Schritt 2: Geeignete Replica anhand Datenstand und Zustand auswählen
- Schritt 3: Replica promovieren und FerretDB-Verbindung kontrolliert umstellen
- Schritt 4: Datenkonsistenz und Schreibfähigkeit nach der Umschaltung prüfen
Kapitel 7: Rückkehr und Neuaufbau
Inhaltsübersicht des Kapitels: Altes Primärsystem nicht unkontrolliert wieder in Betrieb nehmen; Ehemaliges Primärsystem als neue Replica neu initialisieren; Normalbetrieb und Überwachung nach der Rückkehr freigeben.
- Schritt 1: Altes Primärsystem nicht unkontrolliert wieder in Betrieb nehmen
- Schritt 2: Ehemaliges Primärsystem als neue Replica neu initialisieren
- Schritt 3: Normalbetrieb und Überwachung nach der Rückkehr freigeben
Kapitel 8: Backup und zeitpunktbezogene Wiederherstellung
Inhaltsübersicht des Kapitels: Replikation von unabhängiger Datensicherung klar unterscheiden; WAL-Archivierung und Restore-Ziele in das HA-Konzept integrieren; Szenarien für logische Fehler und verzögert bemerkten Datenverlust testen.
- Schritt 1: Replikation von unabhängiger Datensicherung klar unterscheiden
- Schritt 2: WAL-Archivierung und Restore-Ziele in das HA-Konzept integrieren
- Schritt 3: Szenarien für logische Fehler und verzögert bemerkten Datenverlust testen
Kapitel 9: Automatisierung und Orchestrierung
Inhaltsübersicht des Kapitels: Erkennungs-, Entscheidungs- und Umschaltschritte getrennt automatisieren; Quorum, Fencing und externe Orchestrierung konzeptionell berücksichtigen; Manuelle Notfallwege für versagende Automatisierung dokumentieren.
- Schritt 1: Erkennungs-, Entscheidungs- und Umschaltschritte getrennt automatisieren
- Schritt 2: Quorum, Fencing und externe Orchestrierung konzeptionell berücksichtigen
- Schritt 3: Manuelle Notfallwege für versagende Automatisierung dokumentieren
Kapitel 10: Grenzen und Anwendungsauswirkungen
Inhaltsübersicht des Kapitels: PostgreSQL-Replikation von MongoDB-Replica-Set-Semantik unterscheiden; Fehlende oder abweichende OpLog-Funktionen bei Anwendungen berücksichtigen; Treiber, DNS, Service-Endpunkte und Wiederverbindung gezielt testen.
- Schritt 1: PostgreSQL-Replikation von MongoDB-Replica-Set-Semantik unterscheiden
- Schritt 2: Fehlende oder abweichende OpLog-Funktionen bei Anwendungen berücksichtigen
- Schritt 3: Treiber, DNS, Service-Endpunkte und Wiederverbindung gezielt testen
Praxisübungen
- Primärsystem und Replica mit WAL-Streaming in einer Laborumgebung aufbauen
- Schreibenden und Read-only-FerretDB-Zugriff konfigurieren und Lag messen
- Primärausfall, Promotion, Clientumschaltung und Neuaufbau der alten Instanz durchführen
Methodik
Die Hochverfügbarkeit wird nicht nur konfiguriert, sondern durch kontrollierte Ausfälle geprüft. Jeder Schritt enthält Zustandsmessung, Entscheidungskriterium und Rückkehrverfahren.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | PostgreSQL-/Datenbankadministratoren, Plattformteams, DevOps und SRE |
| Voraussetzungen: | Gute FerretDB-, PostgreSQL-, WAL- und Netzwerkkenntnisse |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Laborübungen, Fallstudien und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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