Seminar Debezium – Outbox Pattern und Microservice-Integration

Das Seminar behandelt das Transactional Outbox Pattern als robuste Verbindung zwischen lokaler Datenbanktransaktion und asynchroner Ereignisverteilung. Outbox-Schema, Schreibtransaktion, Debezium Event Router, Routing, Schlüssel, Header, Bereinigung, Consumer-Idempotenz und Replay werden zu einem vollständigen Integrationsmuster verbunden.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Dual-Write-Risiken und Grenzen direkter Event-Publikation erklären.
  • Eine Outbox-Tabelle für fachliche Ereignisse konsistent entwerfen.
  • Den Outbox Event Router für Topics, Keys, Payloads und Header konfigurieren.
  • Reihenfolge, Idempotenz, Wiederholung und Consumerfehler beherrschen.
  • Cleanup, Retention, Replay, Contract Tests und Betrieb organisieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Dual Write, Transaktionsgrenze und Konsistenz

Schwerpunkt: Datenbankcommit, Brokerpublish, Fehlerfenster, verteilte Transaktion, Eventual Consistency und fachliche Zusage.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Dual Write, Transaktionsgrenze und Konsistenz“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Datenbankcommit, Brokerpublish, Fehlerfenster, verteilte Transaktion, Eventual Consistency und fachliche Zusage modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine belastbare Begründung für das Outbox Pattern dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Outbox-Tabellen- und Ereignisdesign

Schwerpunkt: Event ID, Aggregate Type, Aggregate ID, Event Type, Payload, Timestamp, Header, Mandant und Version.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Outbox-Tabellen- und Ereignisdesign“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Event ID, Aggregate Type, Aggregate ID, Event Type, Payload, Timestamp, Header, Mandant und Version modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein versionierbares Outbox-Schema mit klaren Pflichtfeldern dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Schreiben innerhalb der Fachtransaktion

Schwerpunkt: Business Update, Outbox Insert, ORM, SQL, Commit, Fehler, Wiederholung und Nebenläufigkeit.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Schreiben innerhalb der Fachtransaktion“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Business Update, Outbox Insert, ORM, SQL, Commit, Fehler, Wiederholung und Nebenläufigkeit modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen atomaren Schreibpfad ohne Dual-Write-Lücke dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Outbox Event Router konfigurieren

Schwerpunkt: SMT, Tabellenfilter, Routing Field, Topic Expression, Event Key, Payload Field, Additional Fields und Header.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Outbox Event Router konfigurieren“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von SMT, Tabellenfilter, Routing Field, Topic Expression, Event Key, Payload Field, Additional Fields und Header modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine funktionsfähige Routing- und Ereignisabbildung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Reihenfolge, Idempotenz und Consumer-Vertrag

Schwerpunkt: Aggregate-Reihenfolge, Partition Key, Event ID, Deduplication, Retry, Poison Event und Side Effects.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Reihenfolge, Idempotenz und Consumer-Vertrag“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Aggregate-Reihenfolge, Partition Key, Event ID, Deduplication, Retry, Poison Event und Side Effects modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen robusten Consumer-Verarbeitungsvertrag dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Cleanup, Retention und Replay

Schwerpunkt: Delete, Status, Archivierung, TTL, Reprocessing, Backfill, Audit, Datenmenge und Betriebsfenster.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Cleanup, Retention und Replay“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Delete, Status, Archivierung, TTL, Reprocessing, Backfill, Audit, Datenmenge und Betriebsfenster modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Lebenszyklus für Outbox-Datensätze dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Tests, Monitoring und Governance

Schwerpunkt: Contract Test, Integrationstest, Fehlerfälle, Lag, fehlendes Event, Duplikat, Schemaänderung, Review und Runbook.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Tests, Monitoring und Governance“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Contract Test, Integrationstest, Fehlerfälle, Lag, fehlendes Event, Duplikat, Schemaänderung, Review und Runbook modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen automatisierten Abnahme- und Betriebsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Entwurf einer Outbox-Tabelle für einen Bestell- oder Vertragsprozess.
  • Konfiguration des Outbox Event Routers mit dynamischer Topic- und Schlüsselbildung.
  • Test von Commit, Rollback, Duplikat, Consumerfehler und Replay.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Microservice- und Backend-Entwicklung, Softwarearchitektur, Integration, Kafka-Teams und technische Projektleitung.

Voraussetzungen: Gute Kenntnisse relationaler Transaktionen, Microservices und Kafka; Debezium-Grundlagen werden vorausgesetzt.

Didaktik und Arbeitsweise

Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, nachvollziehbare Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung arbeitet mit definierten Ausgangswerten, Prüfpunkten und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als wiederholbarer technischer Standard eingesetzt werden können.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Microservice- und Backend-Entwicklung, Softwarearchitektur, Integration, Kafka-Teams und technische Projektleitung
Voraussetzungen: Gute Kenntnisse relationaler Transaktionen, Microservices und Kafka; Debezium-Grundlagen werden vorausgesetzt
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
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Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
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Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
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Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
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