Seminar Debezium – MySQL und MariaDB Connector – Binlog, GTID und Failover

Das Seminar behandelt die Einrichtung und den Betrieb von Debezium für MySQL- und MariaDB-Umgebungen. Binlog-Konfiguration, GTID, Server-ID, Berechtigungen, konsistente Snapshots, Schemahistorie, Failover und Logretention werden mit praktischen Diagnose- und Wiederanlaufverfahren verbunden.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Binlog- und GTID-Voraussetzungen für eine verlustfreie Erfassung konfigurieren.
  • Dienstkonto, TLS und Capture Scope minimal berechtigt aufbauen.
  • Snapshot und Übergang in das Binlog-Streaming kontrollieren.
  • DDL, Datentypen und Schemahistorie korrekt behandeln.
  • Failover, Binlog-Retention, Performance und Recovery sicher planen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Binlog, GTID und Replikationsgrundlagen

Schwerpunkt: ROW Format, Full Row Image, Binlog Position, GTID, Server ID, Commitreihenfolge, Rotation und Purge.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Binlog, GTID und Replikationsgrundlagen“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von ROW Format, Full Row Image, Binlog Position, GTID, Server ID, Commitreihenfolge, Rotation und Purge modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine geprüfte Datenbank-Baseline für den Connectorbetrieb dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Benutzer, Berechtigungen, TLS und Verbindung

Schwerpunkt: Replication Client, Replication Slave, Select, Lock, Dienstkonto, Zertifikate, Hostprüfung und Netzwerk.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Benutzer, Berechtigungen, TLS und Verbindung“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Replication Client, Replication Slave, Select, Lock, Dienstkonto, Zertifikate, Hostprüfung und Netzwerk modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine sichere und minimal berechtigte Verbindung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Snapshot-Strategien und Sperrverhalten

Schwerpunkt: Initial Snapshot, Locking, Snapshot Isolation, große Tabellen, Parallelität, Schema Only, No Data und Wiederanlauf.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Snapshot-Strategien und Sperrverhalten“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Initial Snapshot, Locking, Snapshot Isolation, große Tabellen, Parallelität, Schema Only, No Data und Wiederanlauf modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine zum Betriebsfenster passende Snapshot-Strategie dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Binlog-Streaming, Offsets und Schemahistorie

Schwerpunkt: Filename und Position, GTID Set, Offset Commit, Schema History, DDL Parser, Topic Prefix und Neustart.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Binlog-Streaming, Offsets und Schemahistorie“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Filename und Position, GTID Set, Offset Commit, Schema History, DDL Parser, Topic Prefix und Neustart modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen nachvollziehbaren Streaming- und Wiederanlaufpfad dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Datentypen, DDL und Tabellenänderungen

Schwerpunkt: Unsigned Types, Decimal, Temporal Types, JSON, ENUM, neue Spalten, Rename, Primary Key und Online DDL.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Datentypen, DDL und Tabellenänderungen“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Unsigned Types, Decimal, Temporal Types, JSON, ENUM, neue Spalten, Rename, Primary Key und Online DDL modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen getesteten Schema- und Datentypvertrag dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Topologien, GTID-Failover und Hochverfügbarkeit

Schwerpunkt: Standalone, Primary Replica, Cluster, DNS oder Proxy, neue Primary, GTID-Kontinuität und Split Brain.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Topologien, GTID-Failover und Hochverfügbarkeit“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Standalone, Primary Replica, Cluster, DNS oder Proxy, neue Primary, GTID-Kontinuität und Split Brain modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Failover-Prozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Retention, Performance und Troubleshooting

Schwerpunkt: Binlog-Fenster, Heartbeat, Queue, Batch, Snapshotlast, Netzwerk, Berechtigung, Purge und Recovery.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Retention, Performance und Troubleshooting“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Binlog-Fenster, Heartbeat, Queue, Batch, Snapshotlast, Netzwerk, Berechtigung, Purge und Recovery modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein Betriebs- und Diagnose-Runbook mit Schwellenwerten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Vorbereitung einer MySQL- oder MariaDB-Instanz für binlogbasierte CDC.
  • Start eines Connectors mit Snapshot und anschließender DDL-Änderung.
  • Simulation eines Failovers und Prüfung der GTID- und Offset-Kontinuität.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: MySQL- und MariaDB-Administration, Kafka-Connect-Betrieb, Data Engineering, Plattformbetrieb und technische Architektur.

Voraussetzungen: Praktische MySQL- oder MariaDB-Kenntnisse sowie Debezium- und Kafka-Connect-Grundlagen.

Didaktik und Arbeitsweise

Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, nachvollziehbare Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung arbeitet mit definierten Ausgangswerten, Prüfpunkten und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als wiederholbarer technischer Standard eingesetzt werden können.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: MySQL- und MariaDB-Administration, Kafka-Connect-Betrieb, Data Engineering, Plattformbetrieb und technische Architektur
Voraussetzungen: Praktische MySQL- oder MariaDB-Kenntnisse sowie Debezium- und Kafka-Connect-Grundlagen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Zürich 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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