Das eintägige Seminar konzentriert sich auf die fachgerechte Auswertung vorhandener CHIPSEC-Läufe. Da keine Installation und keine tiefen Hardwareexperimente vorgesehen sind, reicht ein Tag für Ergebnisstatus, Evidenzprüfung, False-Positive-Behandlung, Risikobewertung und Maßnahmenformulierung aus.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- PASSED, FAILED, WARNING, INFORMATION, ERROR und nicht anwendbare Ergebnisse korrekt unterscheiden.
- Modulmeldungen, Registerwerte und Plattformkontext als Evidenz bewerten.
- Ausführungsfehler, fehlende Unterstützung und echte Sicherheitsabweichungen trennen.
- Findings nach Ausnutzbarkeit, Reichweite, Persistenz und Wiederherstellbarkeit priorisieren.
- Technische Maßnahmen und Retest-Kriterien präzise formulieren.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Ergebnisstatus und Aussagegrenzen
Schwerpunkt: Modulstatus, Zusatzmeldungen, Warnungen, Fehler, Nichtanwendbarkeit und Informationsmodule.
- Zielzustand, Verantwortlichkeiten, Aussagegrenzen und Kontrollkriterien für „Ergebnisstatus und Aussagegrenzen“ festlegen.
- Benötigte Evidenz und Entscheidungsdaten anhand von Modulstatus, Zusatzmeldungen, Warnungen, Fehler, Nichtanwendbarkeit und Informationsmodule in einer prüfbaren Struktur erfassen.
- Technische Ergebnisse nach Ursache, Auswirkung, Reichweite und Verlässlichkeit bewerten.
- Maßnahmen, Ausnahmen, Freigaben und Retestkriterien mit Positiv- und Negativfällen operationalisieren.
- Als Arbeitsergebnis ein konsistentes Interpretationsschema dokumentieren, fachlich abnehmen und in den Regelprozess überführen.
2. Evidenz und Plattformkontext
Schwerpunkt: Registerwerte, Kontrollnamen, Firmwareversion, Plattformcode, Treiberzustand, Ausführungsumgebung und Logqualität.
- Zielzustand, Verantwortlichkeiten, Aussagegrenzen und Kontrollkriterien für „Evidenz und Plattformkontext“ festlegen.
- Benötigte Evidenz und Entscheidungsdaten anhand von Registerwerte, Kontrollnamen, Firmwareversion, Plattformcode, Treiberzustand, Ausführungsumgebung und Logqualität in einer prüfbaren Struktur erfassen.
- Technische Ergebnisse nach Ursache, Auswirkung, Reichweite und Verlässlichkeit bewerten.
- Maßnahmen, Ausnahmen, Freigaben und Retestkriterien mit Positiv- und Negativfällen operationalisieren.
- Als Arbeitsergebnis eine Evidenz-Checkliste dokumentieren, fachlich abnehmen und in den Regelprozess überführen.
3. False Positives und technische Nachprüfung
Schwerpunkt: Plattformvarianten, fehlende Konfiguration, instabile Zugriffe, doppelte Läufe, manuelle Read-only-Verifikation und Herstellerbesonderheiten.
- Zielzustand, Verantwortlichkeiten, Aussagegrenzen und Kontrollkriterien für „False Positives und technische Nachprüfung“ festlegen.
- Benötigte Evidenz und Entscheidungsdaten anhand von Plattformvarianten, fehlende Konfiguration, instabile Zugriffe, doppelte Läufe, manuelle Read-only-Verifikation und Herstellerbesonderheiten in einer prüfbaren Struktur erfassen.
- Technische Ergebnisse nach Ursache, Auswirkung, Reichweite und Verlässlichkeit bewerten.
- Maßnahmen, Ausnahmen, Freigaben und Retestkriterien mit Positiv- und Negativfällen operationalisieren.
- Als Arbeitsergebnis einen Nachprüfungsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in den Regelprozess überführen.
4. Risikobewertung von Firmwarebefunden
Schwerpunkt: Angriffsweg, erforderliche Privilegien, Persistenz, Boot- oder Runtime-Bezug, Flottenreichweite, Erkennung und Recovery.
- Zielzustand, Verantwortlichkeiten, Aussagegrenzen und Kontrollkriterien für „Risikobewertung von Firmwarebefunden“ festlegen.
- Benötigte Evidenz und Entscheidungsdaten anhand von Angriffsweg, erforderliche Privilegien, Persistenz, Boot- oder Runtime-Bezug, Flottenreichweite, Erkennung und Recovery in einer prüfbaren Struktur erfassen.
- Technische Ergebnisse nach Ursache, Auswirkung, Reichweite und Verlässlichkeit bewerten.
- Maßnahmen, Ausnahmen, Freigaben und Retestkriterien mit Positiv- und Negativfällen operationalisieren.
- Als Arbeitsergebnis eine technische Risikomatrix dokumentieren, fachlich abnehmen und in den Regelprozess überführen.
5. Finding, Maßnahme und Retest
Schwerpunkt: Befundbeschreibung, Evidenz, Auswirkung, Ursache, Zielzustand, Kompensationsmaßnahme, Verantwortlichkeit und Retest-Kriterium.
- Zielzustand, Verantwortlichkeiten, Aussagegrenzen und Kontrollkriterien für „Finding, Maßnahme und Retest“ festlegen.
- Benötigte Evidenz und Entscheidungsdaten anhand von Befundbeschreibung, Evidenz, Auswirkung, Ursache, Zielzustand, Kompensationsmaßnahme, Verantwortlichkeit und Retest-Kriterium in einer prüfbaren Struktur erfassen.
- Technische Ergebnisse nach Ursache, Auswirkung, Reichweite und Verlässlichkeit bewerten.
- Maßnahmen, Ausnahmen, Freigaben und Retestkriterien mit Positiv- und Negativfällen operationalisieren.
- Als Arbeitsergebnis einen vollständigen Findingsatz dokumentieren, fachlich abnehmen und in den Regelprozess überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Klassifikation eines gemischten CHIPSEC-Ergebnisprotokolls.
- Nachprüfung mehrdeutiger Warnungen und Trennung von Toolfehlern und Sicherheitsabweichungen.
- Formulierung priorisierter Findings mit Maßnahmen- und Retest-Kriterien.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Security Assessment, technische Revision, Firmware- und Plattformbetrieb, Risikomanagement und Security Management.
Voraussetzungen: Grundverständnis von Firmware- und Plattformschutz; praktische CHIPSEC-Ausführung ist hilfreich, aber nicht zwingend.
Didaktik und Arbeitsweise
Gearbeitet wird mit vorbereiteten Ergebnisprotokollen unterschiedlicher Qualität. Jede Fallstudie endet mit einer dokumentierten Entscheidung: kein Befund, Nachprüfung erforderlich, technischer Fehler oder priorisiertes Sicherheitsfinding.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Security Assessment, technische Revision, Firmware- und Plattformbetrieb, Risikomanagement und Security Management |
| Voraussetzungen: | Grundverständnis von Firmware- und Plattformschutz; praktische CHIPSEC-Ausführung ist hilfreich, aber nicht zwingend |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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