Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung und Einsatzgebiet
- Voraussetzungen
- Schritt-für-Schritt-Lernpfad
- Praxisübungen
- Qualitätssicherung und Organisation
Zielsetzung und Einsatzgebiet
Der Kurs zeigt, wie prozedurale Geometrie nicht isoliert als Experiment, sondern als wiederholbarer Projektworkflow aufgebaut wird. Im Mittelpunkt stehen strukturierte Node-Gruppen, klare Parameter, Austauschformate, Variantenläufe, Dokumentationsansätze und die saubere Übergabe von generierter Geometrie.
Geeignet ist der Kurs für Teams, die parametrische Modelle in Visualisierung, Entwurf, Planung, Dokumentation oder Fertigungsvorbereitung einbinden. Typische Einsatzgebiete sind modulare Fassaden, Produktvarianten, Serienobjekte, generative Studien, datenbasierte Modellstände und wiederkehrende Exportaufgaben.
Voraussetzungen
Erforderlich sind sichere Grundkenntnisse in der Blender-Oberfläche, Objektverwaltung, Modifier-Prinzipien und einfachem Node-Denken. Erste Erfahrungen mit Sverchok sind sinnvoll, da der Schwerpunkt auf belastbarer Prozessorganisation, Austausch und Automatisierung liegt.
Schritt-für-Schritt-Lernpfad
Schritt 1: Workflow-Ziele und Übergabepunkte definieren
Zu Beginn werden Projektanforderungen, Zielgeometrie, benötigte Austauschformate und Qualitätskriterien strukturiert. Daraus entsteht ein Ablaufmodell für Node-Trees, das Eingabedaten, Parameter, Zwischenergebnisse und Ausgabestände eindeutig trennt.
Schritt 2: Node-Trees modular gliedern
Sverchok-Strukturen werden in logisch benannte Funktionsbereiche zerlegt. Eingabe, Berechnung, Geometrieaufbau, Prüfung und Ausgabe werden getrennt, damit Änderungen an Parametern nicht den gesamten Aufbau destabilisieren.
Schritt 3: Parameter und Varianten steuern
Wiederkehrende Maße, Schalter, Listen und Tabellenwerte werden als kontrollierbare Parameter organisiert. Varianten werden reproduzierbar erzeugt, verglichen und für weitere Verarbeitung vorbereitet.
Schritt 4: Austauschformate vorbereiten
Geometrie wird bereinigt, benannt, gruppiert und für nachgelagerte Prozesse vorbereitet. Behandelt werden typische Anforderungen an Meshes, Kurven, Zeichnungsableitungen und tabellarische Kennwerte.
Schritt 5: Prozessqualität sichern
Node-Trees werden auf Lesbarkeit, Fehlerrobustheit, Performance und Änderbarkeit geprüft. Der Kurs zeigt, wie Prüfpunkte, einfache Diagnosebereiche und dokumentierte Parameter die Arbeit in Teams erleichtern.
Praxisübungen
Die Übungen orientieren sich an typischen Projektketten, in denen parametrische Geometrie aus Eingaben erzeugt und anschließend weitergegeben wird.
- Aufbau eines modularen Node-Trees mit getrennten Eingabe-, Berechnungs- und Ausgabezonen.
- Erzeugung mehrerer Geometrievarianten aus Parametern und tabellarischen Werten.
- Benennung und Gruppierung von Objekten für spätere Übergabe und Kontrolle.
- Vorbereitung von Kurven-, Mesh- und Zeichnungsdaten für nachgelagerte Workflows.
- Dokumentation eines Node-Setups mit klaren Parametern, Prüfbereichen und Änderungsregeln.
Qualitätssicherung und Organisation
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf stabilen Arbeitsständen, verständlichen Node-Strukturen und wartbaren Projektdaten.
- Eindeutige Trennung zwischen Eingabe, Logik, Geometrie und Ausgabe.
- Kontrollierte Parameternamen und nachvollziehbare Wertebereiche.
- Prüfung von Listenlängen, leeren Datenstrukturen und ungültiger Geometrie.
- Vorbereitung eines teamfähigen Node-Trees mit Kommentaren und klaren Arbeitszonen.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: CHF 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: CHF 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | 3D-Generalisten, Technical Artists, Designer, Architekten, Visualisierer, technische Projektteams |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Blender sowie erste Erfahrung mit Sverchok- oder Node-basierten Workflows |
| Standorte: | Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter +41 (800) 225127 |
Seminartermine
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