Seminar / Training
Hybride Anwendungen wechseln während einer Nutzerreise zwischen nativer Oberfläche und eingebettetem Webinhalt. Stabile Tests benötigen deshalb eine explizite Kontextstrategie, kompatible Browser-Treiber und Synchronisation über zwei unterschiedliche Elementmodelle.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Kontexte und Browser-Treiber
- Stabile Kontextwechsel
- Plattformübergreifende Teststruktur
- Praxisstrecke
- Didaktische Einordnung
Zielsetzung
Die Teilnehmenden erkennen verfügbare Kontexte, wechseln kontrolliert zwischen nativer und WebView-Automatisierung und erstellen Tests für mobile Browser sowie hybride Apps. Versionsabhängigkeiten, Debugging-Schnittstellen, Authentifizierungszustände und plattformspezifische Unterschiede werden reproduzierbar behandelt.
Kontexte und Browser-Treiber
Hybrid-Architektur lesen
- Native Container, WebView-Prozess, eingebettete Webanwendung und Backendbezug unterscheiden
- NATIVE_APP- und WEBVIEW-Kontexte ermitteln und eindeutig zuordnen
- WebView-Debugging auf Android und die iOS-Webinspektionsvoraussetzungen vorbereiten
- Chromium- und Safari-Treiber sowie ihre Versions- und Plattformabhängigkeiten einordnen
Mobile Browser
- Browser-Sessions von App-Sessions unterscheiden und geeignete Capabilities setzen
- Responsive Layouts, Browserchrome, Downloads, Pop-ups und neue Fenster berücksichtigen
- Cookies, lokaler Speicher und Authentifizierungszustände kontrolliert vorbereiten
- WebDriver-Befehle und gegebenenfalls BiDi-Funktionen nur bei nachgewiesener Treiberunterstützung einsetzen
Stabile Kontextwechsel
Synchronisation und Selektoren
- Auf das Entstehen des richtigen WebView-Kontexts statt auf feste Zeiten warten
- Nach Kontextwechsel geeignete CSS-, Accessibility- oder native Selektoren verwenden
- Elementreferenzen nicht über Kontextgrenzen hinweg wiederverwenden
- Rückkehr zur nativen Oberfläche und Wiederaufnahme der Nutzerreise absichern
Fehlerbilder
- Fehlende WebViews, inkompatible Browser-Treiber und nicht debuggable Builds unterscheiden
- Cross-Origin-, Zertifikats-, Proxy- und Authentifizierungsprobleme einordnen
- Dynamische Webinhalte, Ladeindikatoren und Single-Page-Navigation synchronisieren
- Seitensource und Logs des nativen sowie des Webkontexts getrennt sichern
Plattformübergreifende Teststruktur
Abstraktion ohne Blindheit
- Gemeinsame fachliche Schritte von plattformspezifischer Kontexttechnik trennen
- Native und Webkomponenten in getrennten Screen- oder Component-Objekten kapseln
- Kontextzustand zentral prüfen und aussagekräftige Fehler bei Abweichungen erzeugen
- Tests für Android, iOS und mobile Browser anhand einer gemeinsamen Nutzerreise vergleichen
Praxisstrecke
Eine Nutzerreise startet nativ, wechselt in eine WebView, führt einen Webschritt aus und kehrt anschließend kontrolliert zur App-Oberfläche zurück.
- Die Beispiel-App und ihre WebView-Debuggingvoraussetzungen auf der Zielplattform prüfen.
- Alle verfügbaren Kontexte protokollieren und den fachlich richtigen WebView-Kontext identifizieren.
- Einen sicheren Kontextwechsel mit expliziter Wartebedingung implementieren.
- Webelemente mit CSS-Selektoren bedienen und einen Authentifizierungs- oder Formularschritt ausführen.
- Zur nativen Ansicht zurückkehren und den Folgezustand mit einem nativen Selektor prüfen.
- Ein Versions- oder Kontextproblem reproduzieren, diagnostizieren und als automatisierten Preflight absichern.
- Den Ablauf als gemeinsame fachliche Methode mit plattformspezifischen Adaptern strukturieren.
Didaktische Einordnung
Zwei Tage sind erforderlich, weil Hybrid-Tests zwei Element- und Treibermodelle verbinden. Ein Tag reicht für eine Demonstration, aber nicht für Versionsprüfung, Kontext-Synchronisation, Authentifizierungsfälle und eine übertragbare Testarchitektur.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | QA Engineers, Testautomatisierer, Web- und Mobile-Entwickler sowie Teams mit hybriden oder browserbasierten mobilen Anwendungen. |
| Voraussetzungen: | Appium-Grundkenntnisse, WebDriver-Erfahrung sowie Basiswissen zu HTML, CSS-Selektoren und mobilen Plattformen. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Präsenzdurchführung mit Trainerteam; Webinar nur bei ausdrücklicher Buchung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Digitale Seminardokumentation |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
