Seminar Amundsen – Search Service, Elasticsearch und Relevanz

Gute Suche entsteht aus Datenqualität, Indexschema, Analyse, Ranking und messbaren Nutzerfällen.

Das Seminar behandelt Search-Service-Architektur, Elasticsearch-Indexierung, Felder und Analyzer, Filter, Ranking-Signale, Testkorpora, Qualitätsmessung, Performance und störungsarme Reindexierung.

Inhaltsübersicht

  • Seminarprofil
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Lernziele
  • Inhalte und Schritt-für-Schritt-Anleitungen
  • Praxisaufgaben
  • Arbeitsweise und Qualitätssicherung

Seminarprofil

Der Schwerpunkt liegt auf das Seminar behandelt Search-Service-Architektur, Elasticsearch-Indexierung, Felder und Analyzer, Filter, Ranking-Signale, Testkorpora, Qualitätsmessung, Performance und störungsarme Reindexierung. Die Inhalte werden über nachvollziehbare Entscheidungen, reproduzierbare Arbeitsschritte und dokumentierte Kontrollen vermittelt.

Zielgruppe

Search Engineers, Data Engineers, Backend-Entwicklung, Plattformengineering und technische Produktverantwortung.

Voraussetzungen

Elasticsearch- und Suchgrundlagen, JSON, APIs und grundlegendes Verständnis von Metadatenobjekten und Ingestion.

Lernziele

  • Suchindex und Servicefluss fachlich und technisch nachvollziehen.
  • Felder, Analyzer, Filter und Ranking auf konkrete Suchfälle ausrichten.
  • Relevanz mit einem reproduzierbaren Testkorpus messen und verbessern.
  • Performance, Reindexierung und Betriebsüberwachung sicher gestalten.

Inhalte und Schritt-für-Schritt-Anleitungen

Sucharchitektur und Dokumentmodell

Suchanfrage, Service, Index und Metadatenquelle werden als vollständiger Pfad betrachtet.

  1. Schritt 1: Entitätstypen und Suchdokumente inventarisieren.
  2. Schritt 2: Feldherkunft, Aktualisierung und Schlüsselbezug dokumentieren.
  3. Schritt 3: Query-, Filter- und Ergebnisfluss skizzieren.
  4. Schritt 4: Konsistenzgrenzen zwischen Graph und Index festlegen.

Kontrolle: Der Arbeitsschritt gilt als abgeschlossen, wenn Ausgangslage, Änderung beziehungsweise Entscheidung und überprüfter Zielzustand nachvollziehbar dokumentiert sind.

Felder, Analyzer und Normalisierung

Textverarbeitung wird an Namen, Beschreibungen, Tags und fachliche Begriffe angepasst.

  1. Schritt 1: durchsuchbare, filterbare und sortierbare Felder unterscheiden.
  2. Schritt 2: Analyzer, Tokenisierung und Normalisierung für Sprach- und Namensfälle auswählen.
  3. Schritt 3: Synonyme, Abkürzungen und Schreibvarianten kontrolliert modellieren.
  4. Schritt 4: Änderungen mit repräsentativen Begriffen und Grenzfällen testen.

Kontrolle: Der Arbeitsschritt gilt als abgeschlossen, wenn Ausgangslage, Änderung beziehungsweise Entscheidung und überprüfter Zielzustand nachvollziehbar dokumentiert sind.

Filter und Facetten

Filter unterstützen Entscheidungen, ohne relevante Treffer unbeabsichtigt auszublenden.

  1. Schritt 1: fachlich sinnvolle Facetten und Filterwerte auswählen.
  2. Schritt 2: fehlende, unbekannte und mehrwertige Attribute behandeln.
  3. Schritt 3: Kombinationen und Standardfilter anhand realer Nutzerpfade prüfen.
  4. Schritt 4: Filterwirkung und Nulltrefferquote messen.

Kontrolle: Der Arbeitsschritt gilt als abgeschlossen, wenn Ausgangslage, Änderung beziehungsweise Entscheidung und überprüfter Zielzustand nachvollziehbar dokumentiert sind.

Ranking und Relevanzsignale

Ranking wird als überprüfbare Gewichtung statt als Gefühl behandelt.

  1. Schritt 1: exakte Namen, Beschreibungen, Tags und Eigentümer unterschiedlich gewichten.
  2. Schritt 2: Nutzungs-, Aktualitäts- und Vertrauenssignale fachlich bewerten.
  3. Schritt 3: Boosting und Tie-Breaking mit nachvollziehbaren Regeln konfigurieren.
  4. Schritt 4: unerwünschte Nebeneffekte und Popularitätsverzerrungen prüfen.

Kontrolle: Der Arbeitsschritt gilt als abgeschlossen, wenn Ausgangslage, Änderung beziehungsweise Entscheidung und überprüfter Zielzustand nachvollziehbar dokumentiert sind.

Testkorpus und Qualitätsmessung

Relevanz wird mit stabilen Anfragen und erwarteten Ergebnissen regressionsfähig gemacht.

  1. Schritt 1: repräsentative Navigations-, Begriff- und Fehleranfragen sammeln.
  2. Schritt 2: erwartete Treffer und Mindestpositionen dokumentieren.
  3. Schritt 3: Metriken für Trefferquote, Rang und Nulltreffer auswählen.
  4. Schritt 4: Änderungen automatisch gegen Baseline und Akzeptanzgrenzen vergleichen.

Kontrolle: Der Arbeitsschritt gilt als abgeschlossen, wenn Ausgangslage, Änderung beziehungsweise Entscheidung und überprüfter Zielzustand nachvollziehbar dokumentiert sind.

Performance, Reindexierung und Betrieb

Indexänderungen werden mit Kapazität, Verfügbarkeit und Rückfall abgestimmt.

  1. Schritt 1: Query-Latenz, Indexgröße und Aktualisierungsrate messen.
  2. Schritt 2: Shard-, Replica- und Refresh-Parameter an Lastprofil anpassen.
  3. Schritt 3: versionierten Neuindex mit Alias-Umschaltung planen.
  4. Schritt 4: Monitoring, Rollback und Konsistenzkontrolle nach Umschaltung durchführen.

Kontrolle: Der Arbeitsschritt gilt als abgeschlossen, wenn Ausgangslage, Änderung beziehungsweise Entscheidung und überprüfter Zielzustand nachvollziehbar dokumentiert sind.

Praxisaufgaben

  1. Praxisaufgabe 1: Suchdokument und Feldherkunft für zentrale Entitäten analysieren.
  2. Praxisaufgabe 2: Analyzer und Synonyme für einen fachlichen Begriffssatz konfigurieren.
  3. Praxisaufgabe 3: Filter- und Rankingregeln anhand definierter Nutzerfälle verbessern.
  4. Praxisaufgabe 4: Testkorpus mit erwarteten Treffern und Relevanzmetriken erstellen.
  5. Praxisaufgabe 5: versionierte Reindexierung mit Umschaltung und Rückfall planen.

Arbeitsweise und Qualitätssicherung

Jeder Themenblock folgt demselben Muster: Ausgangszustand erfassen, Zielzustand festlegen, Änderung oder Analyse in kleinen Schritten durchführen, Resultat kontrollieren und den Ablauf für Wiederholung oder Übergabe dokumentieren. Demonstrationen werden durch Übungen, Prüflisten, Fehlerfälle und gemeinsame Reviews ergänzt.

Die Übungen verwenden eine isolierte Labor- oder Plansituation. Produktive Änderungen werden erst nach technischer Prüfung, Freigabe, Sicherung, Rückfallplanung und dokumentierter Nachkontrolle vorgesehen.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage, jeweils ca. 6 Stunden; Beginn am 1. Tag 10:00 Uhr, am 2. Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Search Engineers, Data Engineers, Backend-Entwicklung, Plattformengineering und technische Produktverantwortung.
Voraussetzungen: Elasticsearch- und Suchgrundlagen, JSON, APIs und grundlegendes Verständnis von Metadatenobjekten und Ingestion.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, praktische Übungen und Reviews
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop – alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation als Download oder auf Datenträger
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Bern 2 Tage
Luzern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Zürich 2 Tage
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