APIs schaffen erst dann belastbare Integration, wenn Verträge, Identitäten, Fehlerfälle und Automatisierung gemeinsam entworfen werden.
Das Seminar behandelt Metadata-, Search- und Frontend-nahe API-Pfade, sichere Serviceintegration, Validierung, Idempotenz, Fehlerbehandlung, Skripting, Tests und kontrollierte Automatisierung.
Inhaltsübersicht
- Seminarprofil
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Inhalte und Schritt-für-Schritt-Anleitungen
- Praxisaufgaben
- Arbeitsweise und Qualitätssicherung
Seminarprofil
Der Schwerpunkt liegt auf das Seminar behandelt Metadata-, Search- und Frontend-nahe API-Pfade, sichere Serviceintegration, Validierung, Idempotenz, Fehlerbehandlung, Skripting, Tests und kontrollierte Automatisierung. Die Inhalte werden über nachvollziehbare Entscheidungen, reproduzierbare Arbeitsschritte und dokumentierte Kontrollen vermittelt.
Zielgruppe
Integrationsentwicklung, Plattformengineering, Data Engineering und technische Anwendungsbetreuung.
Voraussetzungen
Kenntnisse zu HTTP, REST, JSON, Authentifizierung und einer Skript- oder Programmiersprache.
Lernziele
- relevante API-Funktionen und Zuständigkeiten korrekt auswählen.
- robuste Integrationsverträge mit Fehler- und Sicherheitsregeln definieren.
- wiederholbare Automatisierungen für Metadaten- und Suchprozesse erstellen.
- API-Integrationen mit Contract-, Negativ- und Betriebsprüfungen absichern.
Inhalte und Schritt-für-Schritt-Anleitungen
API-Landschaft und Verantwortlichkeiten
Die verschiedenen Dienste werden nach ihren fachlichen Zuständigkeiten und Vertrauensgrenzen eingeordnet.
- Schritt 1: Anwendungsfälle für Suche, Metadatenabruf und Änderungen aufnehmen.
- Schritt 2: zuständigen Dienst und geeigneten Endpunkt je Anwendungsfall bestimmen.
- Schritt 3: interne und externe Aufrufpfade voneinander trennen.
- Schritt 4: Daten-, Berechtigungs- und Verfügbarkeitsabhängigkeiten dokumentieren.
Kontrolle: Der Arbeitsschritt gilt als abgeschlossen, wenn Ausgangslage, Änderung beziehungsweise Entscheidung und überprüfter Zielzustand nachvollziehbar dokumentiert sind.
Integrationsvertrag und Datenmodelle
Request, Response und Fehler werden als versionierter Vertrag beschrieben.
- Schritt 1: Pflichtfelder, Typen, Filter und Pagination festlegen.
- Schritt 2: Schlüssel, Referenzen und Idempotenzanforderungen definieren.
- Schritt 3: Fehlercodes, Wiederholbarkeit und fachliche Fehlermeldungen spezifizieren.
- Schritt 4: Beispieldaten und Grenzfälle als ausführbare Vertragstests vorbereiten.
Kontrolle: Der Arbeitsschritt gilt als abgeschlossen, wenn Ausgangslage, Änderung beziehungsweise Entscheidung und überprüfter Zielzustand nachvollziehbar dokumentiert sind.
Authentifizierung und technische Identitäten
Automatisierte Aufrufe benötigen begrenzte, rotierbare und nachvollziehbare Identitäten.
- Schritt 1: Servicekonto und minimal benötigte Berechtigungen festlegen.
- Schritt 2: Token- oder Session-Verfahren sicher in den Ablauf integrieren.
- Schritt 3: Secrets außerhalb von Quellcode und Logs verwalten.
- Schritt 4: Ablauf, Rotation und Entzug der Identität testen.
Kontrolle: Der Arbeitsschritt gilt als abgeschlossen, wenn Ausgangslage, Änderung beziehungsweise Entscheidung und überprüfter Zielzustand nachvollziehbar dokumentiert sind.
Robuste Client-Implementierung
Clients behandeln Timeouts, Teilergebnisse und Wiederholungen ohne Datenverlust.
- Schritt 1: Verbindungs-, Lese- und Gesamttimeouts explizit setzen.
- Schritt 2: Retries nur für sichere und geeignete Fehlerklassen aktivieren.
- Schritt 3: Pagination und Rate Limits kontrolliert abarbeiten.
- Schritt 4: Antworten validieren und Korrelationsdaten protokollieren.
Kontrolle: Der Arbeitsschritt gilt als abgeschlossen, wenn Ausgangslage, Änderung beziehungsweise Entscheidung und überprüfter Zielzustand nachvollziehbar dokumentiert sind.
Automatisierung und Änderungsprozesse
Skripte und Jobs werden idempotent, parametrierbar und rückrollbar gestaltet.
- Schritt 1: Eingabeparameter und Zielumgebung eindeutig prüfen.
- Schritt 2: Soll- und Istzustand vor Änderungen vergleichen.
- Schritt 3: Änderungen in kleinen, nachvollziehbaren Schritten ausführen.
- Schritt 4: Nachkontrolle, Exitcodes und maschinenlesbare Zusammenfassung erzeugen.
Kontrolle: Der Arbeitsschritt gilt als abgeschlossen, wenn Ausgangslage, Änderung beziehungsweise Entscheidung und überprüfter Zielzustand nachvollziehbar dokumentiert sind.
Tests, Monitoring und Übergabe
Integration wird als dauerhaft zu betreibende Schnittstelle behandelt.
- Schritt 1: Unit-, Contract-, Negativ- und End-to-End-Tests erstellen.
- Schritt 2: Latenz, Fehlerrate, Volumen und letzte erfolgreiche Ausführung messen.
- Schritt 3: Alarme und Runbook für Auth-, Schema- und Verfügbarkeitsfehler festlegen.
- Schritt 4: Versionierung, Ownership und Änderungskommunikation dokumentieren.
Kontrolle: Der Arbeitsschritt gilt als abgeschlossen, wenn Ausgangslage, Änderung beziehungsweise Entscheidung und überprüfter Zielzustand nachvollziehbar dokumentiert sind.
Praxisaufgaben
- Praxisaufgabe 1: API-Inventar und Integrationsvertrag für einen konkreten Anwendungsfall erstellen.
- Praxisaufgabe 2: sicheren Client mit Validierung, Timeouts, Pagination und Retry entwickeln.
- Praxisaufgabe 3: idempotente Automatisierung mit Vorprüfung und Nachkontrolle umsetzen.
- Praxisaufgabe 4: Contract- und Negativtests für Schema, Rechte und Fehlerfälle ausführen.
- Praxisaufgabe 5: Monitoring- und Übergabedokumentation erstellen.
Arbeitsweise und Qualitätssicherung
Jeder Themenblock folgt demselben Muster: Ausgangszustand erfassen, Zielzustand festlegen, Änderung oder Analyse in kleinen Schritten durchführen, Resultat kontrollieren und den Ablauf für Wiederholung oder Übergabe dokumentieren. Demonstrationen werden durch Übungen, Prüflisten, Fehlerfälle und gemeinsame Reviews ergänzt.
Die Übungen verwenden eine isolierte Labor- oder Plansituation. Produktive Änderungen werden erst nach technischer Prüfung, Freigabe, Sicherung, Rückfallplanung und dokumentierter Nachkontrolle vorgesehen.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage, jeweils ca. 6 Stunden; Beginn am 1. Tag 10:00 Uhr, am 2. Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Integrationsentwicklung, Plattformengineering, Data Engineering und technische Anwendungsbetreuung. |
| Voraussetzungen: | Kenntnisse zu HTTP, REST, JSON, Authentifizierung und einer Skript- oder Programmiersprache. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, praktische Übungen und Reviews |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop – alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation als Download oder auf Datenträger |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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