Seminar Aiven Platform – Netzwerk, Private Connectivity und BYOC

Das Netzwerkseminar entwickelt einen überprüfbaren Verbindungsweg von der Anwendung zum Aiven-Service. Öffentliche Erreichbarkeit, VPC-Peering, private Endpoints und Bring Your Own Cloud werden nach Sicherheits-, Routing- und Betriebsanforderungen ausgewählt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Tag 1: Öffentlicher Zugriff, VPC und Peering
  7. Tag 2: Private Endpoints, BYOC und Fehlersuche
  8. Praxisübungen

Einordnung und Nutzen

Behandelt werden TLS, IP-Filter, statische Adressen, Servicekomponenten, CIDR-Planung, Projekt-VPCs, Routing, DNS, AWS-/Azure-/Google-Peering, AWS PrivateLink, Azure Private Link, Google Private Service Connect, BYOC, Compliance-Umgebungen, Fehlersuche und dokumentierte Netzwerkabnahme.

Zielgruppe

  • Cloud- und Plattformadministration
  • DevOps- und Site-Reliability-Engineering
  • Technische Architektur und Betrieb
  • Cloud Network Engineering und Security Architecture
  • BYOC- und Compliance-Verantwortliche

Voraussetzungen

  • Grundkenntnisse zu Cloud-Diensten, Netzwerken und Datenbanken
  • Sicherer Umgang mit Browser und Kommandozeile
  • Für Übungen ein freigegebenes Aiven-Projekt oder eine vorbereitete Schulungsumgebung
  • Gute Grundlagen zu IP, CIDR, Routing, DNS, TLS und Cloud-VPCs

Lernziele

  • Anwendungs- und Datenflüsse für Aiven-Services vollständig erfassen
  • Öffentlichen Zugriff mit TLS, IP-Filtern und minimalen Komponenten härten
  • Projekt-VPC und VPC-Peering ohne CIDR- oder Routingfehler planen
  • Private Endpoint-Verfahren nach Cloud und Serviceunterstützung auswählen
  • BYOC-Verantwortungen, Subnetze, Sicherheit und Compliance einordnen
  • DNS-, Routing-, Firewall- und Zertifikatsfehler methodisch diagnostizieren

Seminarinhalte

Jeder Arbeitsschritt wird praktisch umgesetzt, mit einem kurzen Funktionstest geprüft und als wiederholbarer Betriebsablauf dokumentiert.

Tag 1: Öffentlicher Zugriff, VPC und Peering

Der erste Tag legt einen klaren Netzwerkplan an und setzt einen privaten Routingpfad exemplarisch um.

  1. Schritt 1: Datenfluss und Abhängigkeiten erfassen. Praktisches Arbeitsergebnis: Quellnetze, Zielservices, Ports, Protokolle, DNS-Namen, Rückwege, Administrationszugang und Datenresidenz vollständig dokumentiert.
  2. Schritt 2: Öffentlichen Servicezugriff härten. Praktisches Arbeitsergebnis: TLS geprüft, nicht benötigte öffentliche Komponenten deaktiviert, IP-Allowlist minimiert und statische IP-Anforderung gegen DNS-basierte Nutzung abgewogen.
  3. Schritt 3: CIDR- und VPC-Plan entwickeln. Praktisches Arbeitsergebnis: Cloudregion, Adressraum, Überschneidungen, zukünftige Peerings, Subnetze und Serviceunterstützung vor der VPC-Erstellung kontrolliert.
  4. Schritt 4: Peering-Verbindung aufbauen. Praktisches Arbeitsergebnis: Aiven-Seite und Cloud-Seite in korrekter Reihenfolge konfiguriert, Anfrage angenommen, Routen ergänzt und Status bis Active verfolgt.
  5. Schritt 5: Peering-Abnahme durchführen. Praktisches Arbeitsergebnis: DNS, TCP, TLS und Anwendungsprotokoll getrennt getestet, Quell- sowie Zieladresse protokolliert und öffentlicher Fallback ausgeschlossen.

Tag 2: Private Endpoints, BYOC und Fehlersuche

Der zweite Tag behandelt servicebezogene private Zugänge und kundeneigene Cloudinfrastruktur.

  1. Schritt 1: PrivateLink-Verfahren vergleichen. Praktisches Arbeitsergebnis: AWS PrivateLink, Azure Private Link und Google Private Service Connect nach Endpointtyp, DNS, CIDR-Überlappung, Servicegrenzen und Verfügbarkeitsstufe bewertet.
  2. Schritt 2: Servicebezogenen Private Endpoint planen. Praktisches Arbeitsergebnis: Zielservice, erlaubte Principals, Cloud-Endpoint, Subnetze, Sicherheitsgruppen und private Namensauflösung in einen Implementierungsplan überführt.
  3. Schritt 3: BYOC-Architektur einordnen. Praktisches Arbeitsergebnis: kundeneigenes Cloudkonto, Aiven-Management, VPC, Subnetze, Firewall, Verschlüsselung, Tags, Compliance-Option und Supportgrenze beschrieben.
  4. Schritt 4: Compliance- und Ausfallanforderungen prüfen. Praktisches Arbeitsergebnis: Internetfreiheit, manuelle Freigaben, Zonen, Routingabhängigkeiten und Änderungsverfahren für erhöhte Compliance-Anforderungen bewertet.
  5. Schritt 5: Netzwerkstörung systematisch diagnostizieren. Praktisches Arbeitsergebnis: DNS-Auflösung, Route, Network ACL, Security Group, IP-Filter, TLS-Zertifikat, Servicekomponente und Anwendungskonfiguration in fester Reihenfolge geprüft.

Praxisübungen

  • Netzwerkdiagramm mit Ports, DNS, Routing und Verantwortungsgrenzen
  • CIDR- und Peering-Vorprüfung einschließlich Überschneidungskontrolle
  • Exemplarischer Peering- oder vorbereiteter Private-Endpoint-Test
  • Entscheidungsmatrix für Peering, Private Endpoint und BYOC
  • Troubleshooting-Labor mit DNS-, Routing-, Filter- und TLS-Fehlern

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Cloud- und Plattformadministration; DevOps- und Site-Reliability-Engineering; Technische Architektur und Betrieb; Cloud Network Engineering und Security Architecture; BYOC- und Compliance-Verantwortliche
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Cloud-Diensten, Netzwerken und Datenbanken; Sicherer Umgang mit Browser und Kommandozeile; Für Übungen ein freigegebenes Aiven-Projekt oder eine vorbereitete Schulungsumgebung; Gute Grundlagen zu IP, CIDR, Routing, DNS, TLS und Cloud-VPCs
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen, praktische Übungen am System, Fehleranalyse und Transferaufgaben
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream gespeichert 2 Tage
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Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
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