Seminar Airbyte – Kubernetes-Deployment mit Helm

Seminar / Training

Airbyte wird mit Helm auf Kubernetes installiert und für externe Datenbank, Objektspeicher, Ingress, TLS, Secrets, Ressourcensteuerung, Upgrade und Wiederherstellung vorbereitet.

Die Schulung verbindet fachliche Einordnung, nachvollziehbare Konfiguration, systematische Prüfung und praktische Übungen an einer durchgängigen Arbeitsumgebung.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Methodik

Zielsetzung

  • Cluster- und Infrastrukturvoraussetzungen vollständig prüfen
  • Helm-Werte sicher strukturieren und Releases reproduzierbar verwalten
  • Externe Datenbank, Objektspeicher und Secrets integrieren
  • Ingress, TLS und Netzwerkzugriffe kontrolliert konfigurieren
  • Ressourcen, Parallelität und Workloads passend dimensionieren
  • Upgrade, Rücknahme, Sicherung und Wiederherstellung praktisch vorbereiten

Zielgruppe

Kubernetes-Administratoren, Platform Engineers, DevOps, SRE, Systemadministratoren und technische Data-Platform-Teams.

Voraussetzungen

Gute Kenntnisse von Kubernetes, Helm, Linux, Containern, DNS, TLS und persistentem Speicher. Grundwissen zu PostgreSQL und Objektspeichern ist erforderlich.

Seminarinhalte

Modul 1: Zielarchitektur und Cluster-Voraussetzungen

Der Cluster wird gegen Ressourcen-, Speicher-, Netzwerk- und Verfügbarkeitsanforderungen geprüft.

  1. Schritt 1: Verbindungen, Datenmengen, Parallelität und Serviceziele erfassen
  2. Schritt 2: Namespace, StorageClasses, DNS und ausgehende Netzwerkpfade prüfen
  3. Schritt 3: Ressourcenbedarf und Verfügbarkeitsanforderung dimensionieren
  4. Schritt 4: Abhängigkeiten und offene Infrastrukturmaßnahmen dokumentieren

Modul 2: Helm-Werte und Release-Struktur

Konfiguration wird in versionierbare, umgebungsspezifische und geheime Anteile getrennt.

  1. Schritt 1: Chart- und Anwendungswerte in einer Ausgangskonfiguration erfassen
  2. Schritt 2: Basis-, Test- und Produktionswerte strukturiert trennen
  3. Schritt 3: Secrets aus dem Werte-Repository entfernen
  4. Schritt 4: Render-, Diff- und Plausibilitätsprüfung vor Installation durchführen

Modul 3: Installation und technische Verifikation

Der erste Release wird kontrolliert installiert und auf Komponentenebene geprüft.

  1. Schritt 1: Namespace und Voraussetzungen bereitstellen
  2. Schritt 2: Helm-Release mit protokollierten Parametern installieren
  3. Schritt 3: Pods, Jobs, Services und Ereignisse auf Fehler prüfen
  4. Schritt 4: Oberfläche, API und eine kleine Testpipeline als Smoke-Test ausführen

Modul 4: Externe Datenbank und Objektspeicher

Zustands- und Logdaten werden in geeignete verwaltete oder kundenseitige Dienste ausgelagert.

  1. Schritt 1: PostgreSQL-Instanz, Benutzer, Verschlüsselung und Netzwerkzugriff vorbereiten
  2. Schritt 2: Objektspeicher, Container oder Bucket und minimale Rechte einrichten
  3. Schritt 3: Verbindungsparameter sicher in den Release integrieren
  4. Schritt 4: Ausfall, Latenz und Berechtigungsfehler beider Dienste testen

Modul 5: Ingress, TLS und Netzwerk

Administrative Zugänge und Connector-Datenpfade werden eindeutig und minimal freigegeben.

  1. Schritt 1: Ingress- oder Reverse-Proxy-Modell und Hostnamen festlegen
  2. Schritt 2: TLS-Zertifikat, Vertrauenskette und Erneuerung konfigurieren
  3. Schritt 3: Egress-Ziele für Quellen, Ziele und Plattformdienste begrenzen
  4. Schritt 4: DNS-, Proxy-, Zertifikats- und Firewallfehler systematisch testen

Modul 6: Secrets und Identitäten

Sensible Konfiguration wird aus statischen Werten entfernt und kontrolliert zur Laufzeit bereitgestellt.

  1. Schritt 1: Geheimnisse nach Plattform, Connector und externem Dienst klassifizieren
  2. Schritt 2: Kubernetes- oder externen Secrets-Mechanismus anbinden
  3. Schritt 3: Zugriff der Service Accounts auf minimalen Umfang begrenzen
  4. Schritt 4: Rotation und widerrufene Zugangsdaten in einer Testverbindung prüfen

Modul 7: Ressourcen und Skalierung

Workloads erhalten nachvollziehbare Requests, Limits und Schedulingregeln.

  1. Schritt 1: Basiswerte für CPU, Arbeitsspeicher und Parallelität erheben
  2. Schritt 2: Ressourcenprofile für kleine, mittlere und große Connectoren definieren
  3. Schritt 3: Scheduling, Priorität und zeitliche Staffelung testen
  4. Schritt 4: Änderungen mit Lasttest und Rücknahmegrenze absichern

Modul 8: Upgrade, Rücknahme und Wiederherstellung

Versionswechsel und Ausfall werden vor Produktion in einer repräsentativen Umgebung geprobt.

  1. Schritt 1: Helm-Werte, Datenbank und Objektspeicher vor Änderung sichern
  2. Schritt 2: Upgrade in Testumgebung mit Migrations- und Funktionstests durchführen
  3. Schritt 3: Rücknahme auf vorherigen Release und Datenstand prüfen
  4. Schritt 4: Wiederherstellung, Datenintegrität und Betriebsfreigabe dokumentieren

Praxisübungen

  1. Prüfung und Dimensionierung eines Beispielclusters für mehrere Verbindungsklassen
  2. Aufbau einer versionierten Helm-Wertestruktur mit getrennten Secrets
  3. Installation und Smoke-Test eines Airbyte-Releases auf Kubernetes
  4. Integration von externer PostgreSQL-Datenbank, Objektspeicher, Ingress und TLS
  5. Ressourcen- und Lasttest mit kontrollierter Anpassung von Requests, Limits und Parallelität
  6. Upgrade- und Rücknahmeübung einschließlich Restore- und Integritätsprüfung

Methodik

Kurze fachliche Einführungen wechseln mit Demonstrationen, geführten Konfigurationsschritten, eigenständigen Übungen, Fehleranalysen und dokumentierten Abnahmekontrollen. Ergebnisse werden anhand technischer Prüfpunkte und fachlicher Stichproben bewertet.

Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Kubernetes-Administratoren, Platform Engineers, DevOps, SRE, Systemadministratoren und technische Data-Platform-Teams.
Voraussetzungen: Gute Kenntnisse von Kubernetes, Helm, Linux, Containern, DNS, TLS und persistentem Speicher. Grundwissen zu PostgreSQL und Objektspeichern ist erforderlich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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Zürich 3 Tage
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