Seminar / Training
Quellen, Ziele, Sync Modes, CDC, Dateien, Data Lakes, Schemaqualität, Typisierung, dbt-Transformationen und Data Activation werden zu einer vollständigen ELT-Lösung verbunden.
Die Schulung verbindet fachliche Einordnung, nachvollziehbare Konfiguration, systematische Prüfung und praktische Übungen an einer durchgängigen Arbeitsumgebung.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Methodik
Zielsetzung
- Datenintegrationsanforderungen in geeignete Airbyte-Pipelines übersetzen
- Kataloge, Streams, Felder, Namespaces und Sync Modes sicher konfigurieren
- Inkrementelle und CDC-basierte Replikation kontrolliert betreiben
- Datei- und Objektspeicherpipelines einschließlich Partitionierung planen
- Schema, Typisierung, Deduplizierung und Qualitätsregeln absichern
- Transformation und Reverse ETL zu einem nachvollziehbaren Datenprodukt verbinden
Zielgruppe
Data Engineers, Analytics Engineers, Data Architects, Data Product Owner, technische Data Stewards und Teams für Warehouse- und Lakehouse-Integration.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse von Datenbanken, SQL, Datenmodellen und Datenpipelines. Erfahrung mit einem Warehouse oder Data Lake ist hilfreich.
Seminarinhalte
Modul 1: ELT-Architektur und Datenprodukt
Datenbedarf, Quellsysteme, Zielschichten und Verantwortungen werden vor der Konfiguration geklärt.
- Schritt 1: Fachliche Nutzung, Aktualität und Schutzbedarf erfassen
- Schritt 2: Quellen, Zielplattform und nachgelagerte Verbraucher inventarisieren
- Schritt 3: Roh-, typisierte, transformierte und aktivierte Schichten abgrenzen
- Schritt 4: Eigentümer, Serviceziele und Datenvertrag festlegen
Modul 2: Quellen, Ziele und Katalog
Die technische Pipeline wird mit minimalen Rechten und begrenztem Datenumfang eingerichtet.
- Schritt 1: Quell- und Zielvoraussetzungen einschließlich Netzwerk prüfen
- Schritt 2: Connector-Konfigurationen und Verbindungstests durchführen
- Schritt 3: Streams, Felder, Schlüssel und Cursor auswählen
- Schritt 4: Namespace- und Namensregeln für die Zielstruktur anwenden
Modul 3: Sync Modes, Zeitpläne und Zustände
Übertragungsmodus und Takt werden aus Änderungsverhalten und Verbraucheranforderungen abgeleitet.
- Schritt 1: Vollständige und inkrementelle Modi vergleichen
- Schritt 2: Append-, Overwrite- und Deduplizierungsverhalten festlegen
- Schritt 3: Zeitplan und Abhängigkeit zu Transformationen bestimmen
- Schritt 4: State, Wiederholung und Rücksetzung in Testläufen prüfen
Modul 4: CDC und hochfrequente Änderungen
Logbasierte Replikation wird von Quellvorbereitung bis Wiederanlauf beherrscht.
- Schritt 1: Datenbankrechte, Replikationsmechanismus und Aufbewahrung prüfen
- Schritt 2: Initialladung und Übergabepunkt in den Änderungsstrom planen
- Schritt 3: Löschungen, Rückstand und Schemaänderung simulieren
- Schritt 4: Vollständigkeit und Latenz mit Quell-Ziel-Abgleichen messen
Modul 5: Dateien, Objektspeicher und Data Lake
Strukturierte Dateien werden inkrementell erkannt und in nachvollziehbare Partitionen überführt.
- Schritt 1: Format, Kodierung, Schema und Kompression validieren
- Schritt 2: Objektspeicherzugriff und minimale Rechte konfigurieren
- Schritt 3: Dateierkennung, Wiederholung und verspätete Dateien testen
- Schritt 4: Partitionierung, Namensregeln und Aufbewahrung festlegen
Modul 6: Schemaänderungen und Typisierung
Strukturänderungen werden kontrolliert erkannt und in nutzbare Zieltypen überführt.
- Schritt 1: Katalogstände vergleichen und Änderungsklassen bilden
- Schritt 2: Typkonvertierungen und Grenzwerte testen
- Schritt 3: Automatische und manuelle Reaktion je Änderung definieren
- Schritt 4: Inkompatible Änderungen mit Rücknahme oder Migration behandeln
Modul 7: Deduplizierung und Datenqualität
Schlüssel, Cursor und Qualitätsregeln sichern die fachliche Verwendbarkeit.
- Schritt 1: Primärschlüssel und Aktualitätsfelder auf Stabilität prüfen
- Schritt 2: Deduplizierung mit Gleichständen und verspäteten Daten testen
- Schritt 3: Pflichtfelder, Wertebereiche und Aktualitätskontrollen automatisieren
- Schritt 4: Abgelehnte Datensätze klassifizieren und gezielt nachladen
Modul 8: Transformationen mit dbt und ELT-Schichten
Rohdaten werden über versionierte Modelle in fachlich nutzbare Strukturen überführt.
- Schritt 1: Staging-, Kern- und Bereitstellungsmodelle planen
- Schritt 2: Quellen und Modelle mit Tests und Dokumentation definieren
- Schritt 3: Ausführung an erfolgreiche Replikation koppeln
- Schritt 4: Schemaänderungen und fehlerhafte Modelle mit CI-Prüfungen abfangen
Modul 9: Data Activation und Reverse ETL
Aufbereitete Daten werden kontrolliert in operative Systeme zurückgespielt.
- Schritt 1: Aktivierungszweck, Schlüssel und Zielaktion festlegen
- Schritt 2: Feldzuordnung und Datenminimierung prüfen
- Schritt 3: Testlauf mit Neu-, Änderungs- und Ablehnungsfällen durchführen
- Schritt 4: Wirksamkeit, Fehlerkorrektur und Stilllegung dokumentieren
Modul 10: End-to-End-Betrieb und Abnahme
Alle Schichten werden mit gemeinsamen Kontrollen und Betriebsabläufen freigegeben.
- Schritt 1: Laufzeiten, Datenmengen, Qualitätswerte und Abhängigkeiten überwachen
- Schritt 2: Fehler- und Wiederanlaufszenario über mehrere Schichten testen
- Schritt 3: Abnahme anhand Datenvertrag und fachlicher Stichproben durchführen
- Schritt 4: Runbook, Eigentümerschaft und Änderungsverfahren übergeben
Praxisübungen
- Entwurf einer ELT-Zielarchitektur mit Roh-, Qualitäts-, Transformations- und Aktivierungsschicht
- Aufbau einer Pipeline mit Katalogauswahl, Sync Mode und dokumentierter Zielstruktur
- Durchführung einer CDC-Initialladung mit simuliertem Rückstand und Wiederanlauf
- Einrichtung einer dateibasierten Data-Lake-Pipeline mit Partitionierung
- Test von Schemaänderung, Typisierung, Deduplizierung und Rejected Records
- Kopplung einer dbt-Transformation und einer Reverse-ETL-Aktivierung mit End-to-End-Abnahme
Methodik
Kurze fachliche Einführungen wechseln mit Demonstrationen, geführten Konfigurationsschritten, eigenständigen Übungen, Fehleranalysen und dokumentierten Abnahmekontrollen. Ergebnisse werden anhand technischer Prüfpunkte und fachlicher Stichproben bewertet.
Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Data Engineers, Analytics Engineers, Data Architects, Data Product Owner, technische Data Stewards und Teams für Warehouse- und Lakehouse-Integration. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse von Datenbanken, SQL, Datenmodellen und Datenpipelines. Erfahrung mit einem Warehouse oder Data Lake ist hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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