Das Seminar verbindet Microsoft-Sicherheitsalarme mit tiefgehender Malware- und Phishing-Analyse. Alerts und Artefakte werden automatisiert an VMRay übergeben, mit eindeutigen Kennungen korreliert und als Verdicts, IOCs und Kontext in Defender- und Sentinel-Prozesse zurückgeführt.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Die Integrationsarchitektur zwischen VMRay, Defender und Sentinel sicher planen.
- Alert-, Datei-, Prozess- und E-Mail-Kontext verlustfrei übermitteln und korrelieren.
- Verdicts, Threat Names, IOCs und rekursive Befunde für Analysten und Automatisierung nutzbar machen.
- Sentinel-Incidents und Defender-Aktionen mit kontrollierten Reaktionsregeln verbinden.
- Connector, API-Zugänge, Monitoring und Fehlerbehandlung produktionsreif betreiben.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Microsoft-Sicherheitsarchitektur und Use Cases
Schwerpunkt: Defender for Endpoint, Defender for Office, Sentinel, Incidents, Alerts, Artefakte, VMRay-Produkte und Verantwortungsgrenzen.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „Microsoft-Sicherheitsarchitektur und Use Cases“ erfassen.
- Relevante Datenquellen, Plattformobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Defender for Endpoint, Defender for Office, Sentinel, Incidents, Alerts, Artefakte, VMRay-Produkte und Verantwortungsgrenzen modellieren.
- Die erforderlichen Einstellungen, Analyse-, Integrations- oder Prozessschritte in einer isolierten Laborumgebung nachvollziehbar umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Integrationszielbild dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. Defender-for-Endpoint-Workflow
Schwerpunkt: Datei- und Prozessalert, Sample-Verfügbarkeit, Alert-ID, Tagging, Submission, Enrichment, Hostkontext und Containment.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „Defender-for-Endpoint-Workflow“ erfassen.
- Relevante Datenquellen, Plattformobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Datei- und Prozessalert, Sample-Verfügbarkeit, Alert-ID, Tagging, Submission, Enrichment, Hostkontext und Containment modellieren.
- Die erforderlichen Einstellungen, Analyse-, Integrations- oder Prozessschritte in einer isolierten Laborumgebung nachvollziehbar umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen getesteten EDR-Validierungsworkflow dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. Defender-for-Office- und E-Mail-Workflow
Schwerpunkt: verdächtige Nachricht, Anhang, URL, Header, Nutzerbericht, Übermittlung, Verdict, Quarantäne und Analystenübergabe.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „Defender-for-Office- und E-Mail-Workflow“ erfassen.
- Relevante Datenquellen, Plattformobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von verdächtige Nachricht, Anhang, URL, Header, Nutzerbericht, Übermittlung, Verdict, Quarantäne und Analystenübergabe modellieren.
- Die erforderlichen Einstellungen, Analyse-, Integrations- oder Prozessschritte in einer isolierten Laborumgebung nachvollziehbar umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen vollständigen E-Mail-Analyseworkflow dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Microsoft-Sentinel-Daten- und Incident-Modell
Schwerpunkt: Workspace, Incident, Entity, Analytics Rule, Automation Rule, Playbook, Watchlist, IOC und Fallkorrelation.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „Microsoft-Sentinel-Daten- und Incident-Modell“ erfassen.
- Relevante Datenquellen, Plattformobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Workspace, Incident, Entity, Analytics Rule, Automation Rule, Playbook, Watchlist, IOC und Fallkorrelation modellieren.
- Die erforderlichen Einstellungen, Analyse-, Integrations- oder Prozessschritte in einer isolierten Laborumgebung nachvollziehbar umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein konsistentes Sentinel-Mapping dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. Tags, IDs und Ende-zu-Ende-Korrelation
Schwerpunkt: Defender Alert ID, Incident ID, Submission ID, Tags, Zeitstempel, Benutzer, Host, Hash und Parent-Child-Beziehungen.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „Tags, IDs und Ende-zu-Ende-Korrelation“ erfassen.
- Relevante Datenquellen, Plattformobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Defender Alert ID, Incident ID, Submission ID, Tags, Zeitstempel, Benutzer, Host, Hash und Parent-Child-Beziehungen modellieren.
- Die erforderlichen Einstellungen, Analyse-, Integrations- oder Prozessschritte in einer isolierten Laborumgebung nachvollziehbar umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine durchgängige Korrelationslogik dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
6. Enrichment und automatisierte Reaktion
Schwerpunkt: Verdict, Reason, Threat Names, IOCs, Kommentare, Incident-Status, Priorität, Isolation, Blockierung und Freigabe.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „Enrichment und automatisierte Reaktion“ erfassen.
- Relevante Datenquellen, Plattformobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Verdict, Reason, Threat Names, IOCs, Kommentare, Incident-Status, Priorität, Isolation, Blockierung und Freigabe modellieren.
- Die erforderlichen Einstellungen, Analyse-, Integrations- oder Prozessschritte in einer isolierten Laborumgebung nachvollziehbar umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein kontrolliertes Enrichment- und Response-Playbook dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
7. Authentisierung, Rechte und Secret-Schutz
Schwerpunkt: API-Schlüssel, Dienstidentitäten, TLS, minimale Rechte, Secret-Ablage, Rotation, Audit und Notfallzugang.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „Authentisierung, Rechte und Secret-Schutz“ erfassen.
- Relevante Datenquellen, Plattformobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von API-Schlüssel, Dienstidentitäten, TLS, minimale Rechte, Secret-Ablage, Rotation, Audit und Notfallzugang modellieren.
- Die erforderlichen Einstellungen, Analyse-, Integrations- oder Prozessschritte in einer isolierten Laborumgebung nachvollziehbar umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine abgesicherte Connector-Konfiguration dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
8. Test, Monitoring und Fehleranalyse
Schwerpunkt: Testalerts, fehlende Samples, Timeouts, Duplikate, Queue, API-Fehler, Mappingfehler, Kennzahlen und Runbooks.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Abnahmekriterien für den Themenblock „Test, Monitoring und Fehleranalyse“ erfassen.
- Relevante Datenquellen, Plattformobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Testalerts, fehlende Samples, Timeouts, Duplikate, Queue, API-Fehler, Mappingfehler, Kennzahlen und Runbooks modellieren.
- Die erforderlichen Einstellungen, Analyse-, Integrations- oder Prozessschritte in einer isolierten Laborumgebung nachvollziehbar umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen wiederholbaren Betriebs- und Diagnoseprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Validierung eines Defender-for-Endpoint-Alerts mit Alert-ID-Tag und VMRay-Enrichment.
- Aufbau eines Defender-for-Office-Workflows für Nachricht, Anhang und URL.
- Anreicherung eines Sentinel-Incidents mit Verdict, IOCs und Threat Context.
- Simulation von Timeout, fehlendem Sample, Duplikat und Secret-Rotation.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Microsoft Security Engineering, SOC, Defender-Administration, Sentinel Engineering, Security Automation und Incident Response.
Voraussetzungen: Praxiskenntnisse in Microsoft Defender oder Sentinel, SOC-Prozessen, API- oder Connector-Konzepten und grundlegender VMRay-Nutzung.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurations- oder Analyseschritte, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Betriebsstandard wiederholbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Microsoft Security Engineering, SOC, Defender-Administration, Sentinel Engineering, Security Automation und Incident Response |
| Voraussetzungen: | Praxiskenntnisse in Microsoft Defender oder Sentinel, SOC-Prozessen, API- oder Connector-Konzepten und grundlegender VMRay-Nutzung |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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