Seminar Versasec vSEC:CMS – Smartcards, PIV und USB-Token

Das Seminar behandelt physische kryptografische Credentials von der Technologieauswahl bis zum geregelten Lebenszyklus. Smartcards, PIV-Anwendungen und USB-Token werden hinsichtlich Treibern, Minidriver, Schlüsselverfahren, PIN, Zertifikaten, Bestandsführung, Ausgabe und Support praktisch untersucht.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Smartcard-, PIV- und USB-Token-Architekturen technisch unterscheiden.
  • Treiber-, Minidriver-, Middleware- und Reader-Abhängigkeiten sicher bewerten.
  • Credential-Templates mit passenden Schlüssel-, PIN- und Zertifikatsparametern erstellen.
  • Registrierung, Personalisierung, Ausgabe, Ersatz und Rücknahme kontrolliert durchführen.
  • Typische Hardware-, Middleware- und Zertifikatsfehler systematisch diagnostizieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Credential-Hardware und Standards

Schwerpunkt: Chipkarten, USB-Token, PIV, Minidriver, PKCS#11, CSP oder KSP, Kartenleser, kontaktloser Einsatz und Sicherheitsmerkmale.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Credential-Hardware und Standards“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Chipkarten, USB-Token, PIV, Minidriver, PKCS#11, CSP oder KSP, Kartenleser, kontaktloser Einsatz und Sicherheitsmerkmale modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine technische Auswahl- und Kompatibilitätsmatrix dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Treiber, Middleware und Clientarchitektur

Schwerpunkt: Gerätetreiber, Minidriver, Reader, Windows-Smartcard-Dienste, Bitness, Softwareverteilung, Updates und Kompatibilität.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Treiber, Middleware und Clientarchitektur“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Gerätetreiber, Minidriver, Reader, Windows-Smartcard-Dienste, Bitness, Softwareverteilung, Updates und Kompatibilität modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen reproduzierbaren Client- und Middleware-Standard dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Credential-Erkennung und Registrierung

Schwerpunkt: ATR oder Gerätekennung, unterstützte Modelle, Administrationsschlüssel, Seriennummer, Bestandsstatus und sichere Erstaufnahme.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Credential-Erkennung und Registrierung“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von ATR oder Gerätekennung, unterstützte Modelle, Administrationsschlüssel, Seriennummer, Bestandsstatus und sichere Erstaufnahme modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Registrierungs- und Bestandsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Template-, PIN- und Schlüsselkonfiguration

Schwerpunkt: Anwendungen, Slots, PIN-Regeln, Schlüsselgenerierung, Algorithmen, Provider, Zertifikatszuordnung und Schutzparameter.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Template-, PIN- und Schlüsselkonfiguration“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Anwendungen, Slots, PIN-Regeln, Schlüsselgenerierung, Algorithmen, Provider, Zertifikatszuordnung und Schutzparameter modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein passendes Credential-Template für ein physisches Medium dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Personalisierung und Ausgabe

Schwerpunkt: Identitätsprüfung, Initialisierung, Schlüssel, Zertifikate, PIN-Setzung, Funktionsprüfung, Übergabe und Empfangsnachweis.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Personalisierung und Ausgabe“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Identitätsprüfung, Initialisierung, Schlüssel, Zertifikate, PIN-Setzung, Funktionsprüfung, Übergabe und Empfangsnachweis modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen vollständigen Ausgabeprozess mit Qualitätskontrolle dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Lifecycle und Bestandsführung

Schwerpunkt: Erneuerung, PIN-Unblock, Kartenverlust, Defekt, Ersatz, Rückgabe, Sperrung, Vernichtung und Lagerabgleich.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Lifecycle und Bestandsführung“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Erneuerung, PIN-Unblock, Kartenverlust, Defekt, Ersatz, Rückgabe, Sperrung, Vernichtung und Lagerabgleich modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen lückenlosen Hardware-Credential-Lifecycle dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Diagnose und Supportwerkstatt

Schwerpunkt: nicht erkannte Medien, Minidriver-Fehler, Leserprobleme, PIN-Sperre, Zertifikatsfehler, Schlüsselzugriff und reproduzierbare Tests.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Diagnose und Supportwerkstatt“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von nicht erkannte Medien, Minidriver-Fehler, Leserprobleme, PIN-Sperre, Zertifikatsfehler, Schlüsselzugriff und reproduzierbare Tests modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen strukturierten Diagnose- und Eskalationsleitfaden dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Vergleich und technische Inventarisierung mehrerer Smartcard- oder Token-Typen.
  • Konfiguration eines Credential-Templates und Ausgabe eines Testzertifikats.
  • Diagnose vorbereiteter Fehler an Treiber, PIN, Zertifikat und Kartenregistrierung.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: PKI- und Credential-Administration, Endpoint Engineering, Kartenmanagement, Security Architecture und technischer Support.

Voraussetzungen: Grundlagen in PKI, Zertifikaten, Windows-Anmeldung und Mehrfaktorauthentifizierung; praktische Erfahrung mit Kartenlesern oder Token ist hilfreich.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Betriebsstandard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: PKI- und Credential-Administration, Endpoint Engineering, Kartenmanagement, Security Architecture und technischer Support
Voraussetzungen: Grundlagen in PKI, Zertifikaten, Windows-Anmeldung und Mehrfaktorauthentifizierung; praktische Erfahrung mit Kartenlesern oder Token ist hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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