Seminar Grundlagen x86-Firmware-Bootflow: coreboot, UEFI, LinuxBoot

Seminar / Training Grundlagen x86-Firmware-Bootflow: coreboot, UEFI, LinuxBoot

Inhaltsverzeichnis

  • Abstract
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Lernziele
  • Inhalte und Agenda
  • Praxis
  • Ergebnisse und Transfer

Abstract

Dieses Seminar etabliert ein präzises gemeinsames Modell des x86-Bootprozesses und der Rollen von coreboot, UEFI-Payloads und LinuxBoot. Im Fokus stehen Bootphasen, Übergaben (Payload-Konzept), typische Artefakte (CBMEM, Tabellen, Logs) sowie die Konsequenzen für Security, Wartbarkeit und Debugging. LinuxBoot wird als Ansatz eingeordnet, bei dem Firmware-Funktionalität gezielt durch einen Linux-Kernel im ROM plus initramfs ersetzt wird, um Boot-Policies und Treiberlogik in ein überprüfbares, bekanntes Ökosystem zu verlagern.

Zielgruppe

  • Firmware- und Plattform-Engineering (BIOS/UEFI/coreboot)
  • Security Engineering mit Firmware-Fokus
  • Systemarchitektur (Server, Embedded, Client) mit Boot-Ownership-Themen

Voraussetzungen

  • Sicherer Umgang mit Linux-CLI
  • Grundkenntnisse C (Lesen), Build-Systeme (make, toolchains)
  • Basiswissen x86 (CPU-Modi, MMU-Grundideen) hilfreich

Lernziele

  • Boot-Phasen und Zuständigkeiten (Firmware vs. Payload vs. OS) sauber trennen
  • Payload-Modelle (EDK2/UEFI, Linux-Kernel+initramfs) vergleichen
  • LinuxBoot-Grundprinzip erklären: Kernel im ROM, initramfs, Policy in Userspace, Übergabe per kexec
  • Debug- und Observability-Quellen identifizieren (Logs, Konsolen, persistente Datenbereiche)

Inhalte und Agenda

Tag 1

  • Bootflow-Referenzmodell: ROM bis OS-Start
  • coreboot: Rollen, Stages, Payload-Konzept
  • LinuxBoot: Kernel+initramfs als Payload, Boot-Policy-Mechaniken in Linux-Userspace
  • Vergleich: EDK2-Payload vs. LinuxBoot-Payload (Interfaces, Runtime-Services, Komplexität)

Tag 2

  • Artefakte und Übergabestrukturen (Logs, Tabellen, persistente Bereiche)
  • Debug-Grundlagen: serielle Konsole, QEMU als Übungsplattform
  • Design-Trade-offs für Ownership: Was bleibt in Firmware, was wandert in Payload

Praxis

  • Bootflow-Mapping auf einer Referenzplattform (QEMU)
    • Bootlog erfassen und in Phasen segmentieren
    • Identifizieren, wann Kontrolle an den Payload übergeht
    • Markieren, welche Informationen an Payload/OS übergeben werden
  • LinuxBoot-Grundmechanik nachvollziehen
    • Konzept „Kernel im ROM“ vs. „Target-Kernel“ trennen
    • Boot-Policy als Userspace-Logik skizzieren (Suche, Verifikation, Boot via kexec)

Ergebnisse und Transfer

  • Einheitliches Vokabular für Bootphasen, Payloads und Ownership
  • Entscheidungsgrundlage, welche Themen für LinuxBootSMM zwingend vorab sitzen müssen

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: CHF 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: CHF 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Firmware- und Plattform-Engineering (BIOS/UEFI/coreboot) Security Engineering mit Firmware-Fokus Systemarchitektur (Server, Embedded, Client) mit Boot-Ownership-Themen
Vorausetzung: Sicherer Umgang mit Linux-CLI Grundkenntnisse C (Lesen), Build-Systeme (make, toolchains) Basiswissen x86 (CPU-Modi, MMU-Grundideen) hilfreich
Standorte: Basel, Bern, Luzern, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter +41 (800) 225127

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
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Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
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