Inhaltsverzeichnis
- Einordnung und Nutzen
- Abgedeckte Fachbereiche
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Qualität und verantwortungsvoller Einsatz
Einordnung und Nutzen
Das technische Intensivformat konzentriert sich auf die kontrollierte Gewinnung, Verarbeitung und Validierung von Angriffsflächendaten. Ein mehrtägiger Laborauftrag wird schrittweise erweitert: vom Scope über passive und aktive Erkennung bis zu eigenen Scan Engines, gezielten Subscans, Befundprüfung und wiederholbaren Kontrollläufen. Der Schwerpunkt liegt auf reproduzierbarer Methodik statt auf maximaler Scanintensität.
Das Intensivformat verbindet mehrere Fachgebiete in einem fortlaufenden Laborprojekt. Jeder Tag baut auf dem dokumentierten Arbeitsstand des Vortags auf und enthält definierte Kontroll- und Übergabepunkte.
Abgedeckte Fachbereiche
- Reconnaissance Grundlagen und Bedienung
- Projekte, Ziele und Organisationen
- Scans, Subscans und Scope Steuerung
- Subdomain, Port und HTTP Erkennung
- OSINT und digitale Angriffsflächen
- Endpoint Ermittlung, GF Patterns und Datenbereinigung
- Verzeichnis und Dateisuche mit Screenshots
- Scan Engines mit YAML entwickeln
- Externe Tools und Arsenal Erweiterung
- Nuclei, Tool und Template Konfiguration
- Vulnerability Scanning und Validierung
- Datenanalyse, Filter und Visualisierung
- Reporting, Triage und Befundkommunikation
- Kontinuierliches Monitoring und Benachrichtigungen
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Penetration Tester, Security Engineers, AppSec- und Attack-Surface-Teams sowie technische Analysten.
Voraussetzungen: Sichere Grundlagen in DNS, HTTP, TCP/IP, Linux und autorisierten Security-Tests; YAML-Grundkenntnisse sind hilfreich.
Lernziele
- Komplexe Zielbestände in einen technisch sicheren Scope überführen.
- Reconnaissance-Aufgaben passend zu Zielart, Lastgrenze und Analysefrage kombinieren.
- Eigene Scan Engines und Toolkonfigurationen reproduzierbar testen.
- Automatische Treffer technisch validieren und Dubletten beherrschen.
- Wiederkehrende Prüfungen mit Baseline, Subscans und klaren Stopkriterien betreiben.
Seminarinhalte
Tag 1, Schritt 1: Autorisierung in technischen Scope übersetzen
Domains, Wildcards, IP-Bereiche, URLs, Pfadausschlüsse, erlaubte Methoden und Zeitfenster werden in ein maschinenlesbares Zielmodell überführt. Unklare Grenzfälle bleiben gesperrt.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 1, Schritt 2: Projekte, Ziele und Organisationen strukturieren
Assets erhalten Eigentümerschaft, Kritikalität, Organisation und Projektzuordnung. Mehrfachzuordnungen und gemeinsam genutzte Infrastruktur werden transparent gekennzeichnet.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 1, Schritt 3: Passive Erkennung und OSINT
Öffentlich verfügbare Quellen liefern Kandidaten für Domains, Subdomains, Dienste und Technologien. Quelle, Zeitpunkt und Vertrauensniveau werden erfasst; Ergebnisse gelten zunächst als Hypothese.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 1, Schritt 4: Subdomain- und DNS-Analyse
Mehrere Erkennungswege werden kombiniert, Ergebnisse normalisiert und Wildcard-Effekte erkannt. Auflösung, CNAME-Ketten und erreichbare Adressen werden kontrolliert geprüft.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 2, Schritt 5: Port- und Diensterkennung
Zielangepasste Portprofile, Zeitüberschreitungen, Parallelität und Wiederholungen werden festgelegt. Offene Ports werden mit Diensthinweisen angereichert, ohne unnötige Intensität.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 2, Schritt 6: HTTP-Erkennung und Technologieprofil
HTTP- und HTTPS-Dienste werden mit Status, Titel, Headern, Technologiehinweisen und Screenshotstatus erfasst. Redirects, virtuelle Hosts und nicht standardisierte Ports werden berücksichtigt.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 2, Schritt 7: Verzeichnis- und Dateisuche
Wortlisten, Erweiterungen, Statusfilter, Rekursion und Ausschlüsse werden an die Anwendung angepasst. Fehlerseiten und Soft-404-Verhalten werden vor einer größeren Suche kalibriert.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 2, Schritt 8: Endpoints, Parameter und GF Patterns
Crawling, JavaScript-Hinweise, Normalisierung und Musterfilter erzeugen priorisierte Kandidaten. Eigene Patterns werden mit Positiv- und Negativdaten geprüft.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 3, Schritt 9: YAML-Struktur einer Scan Engine
Zieltypen, Aufgaben, Parameter, Abhängigkeiten und Ausgabeverarbeitung werden in einem lesbaren Workflow modelliert. Kleine Testziele und Syntaxkontrollen begleiten jede Änderung.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 3, Schritt 10: Abhängigkeiten und Fehlerpfade
Aufgaben werden in notwendige Reihenfolge gebracht. Fehlende Eingaben, leere Ergebnisse, Zeitüberschreitungen und Teilfehler erhalten definierte Reaktionen statt unkontrollierter Folgejobs.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 3, Schritt 11: Externe Tools integrieren
Befehle, Eingabevalidierung, Ausgabeformate, Ressourcenlimits und Versionsbindung werden umgesetzt. Ein Testkatalog prüft Sicherheit und Reproduzierbarkeit.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 3, Schritt 12: Nuclei-Konfiguration und Templates
Templatequellen, Signaturen, Tags, Schweregrade, Ausschlüsse, Ratenbegrenzung und benutzerdefinierte Templates werden kontrolliert verwaltet. Test- und Produktivfreigabe bleiben getrennt.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 4, Schritt 13: Vollscan, Subscan und Smart Rescan
Breite Erfassung, gezielte Nachprüfung und veränderungsorientierte Wiederholung werden nach Anlass getrennt. Stop all, Einzelabbruch und Wiederanlauf werden praktisch getestet.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 4, Schritt 14: Datenbereinigung und Korrelation
Hosts, Dienste, URLs, Endpunkte und Befunde werden dedupliziert und über Beziehungen zusammengeführt. Zeitbezug und Herkunft verhindern falsche Korrelationen.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 4, Schritt 15: Treffer validieren
Automatische Ergebnisse werden auf Scope, Erreichbarkeit, Reproduzierbarkeit und tatsächliche Auswirkung geprüft. Nicht invasive Verifikation trennt bestätigte Befunde von Hinweisen und Fehlalarmen.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 4, Schritt 16: Priorisieren und triagieren
Technische Schwere, Exposition, Asset-Kritikalität, Konfidenz und Behebbarkeit werden kombiniert. Statusmodelle und Verantwortlichkeiten verhindern unklare Übergaben.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 5, Schritt 17: Reporting und Evidenz
Technische Evidenz, Schritte, Zeitstempel, Scanprofil und Einschränkungen werden konsistent dokumentiert. Managementdarstellungen verdichten den Handlungsbedarf ohne Informationsverlust.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 5, Schritt 18: Kontinuierliche Kontrolle
Baselines, Zeitpläne, Benachrichtigungen und Änderungsregeln werden eingerichtet. Wiederholte Scans erhalten Wartungsfenster, Lastgrenzen und eine Behandlung erwartbarer Veränderungen.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Tag 5, Schritt 19: Technische Abschlussübung
Ein eigener Workflow wird auf einen autorisierten Labor-Scope angewandt. Scan Engine, Subscans, Bereinigung, Validierung, Priorisierung und Bericht werden gemeinsam geprüft.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Praxisübungen
- Einen komplexen Scope mit Ausschlüssen und gemeinsam genutzten Assets modellieren.
- Subdomain-, Port-, HTTP-, Verzeichnis- und Endpoint-Erkennung abgestuft durchführen.
- Eine eigene YAML-Scan-Engine mit externem Tool und Nuclei-Profil aufbauen.
- Treffer deduplizieren, schonend validieren und in ein Statusmodell überführen.
- Eine Baseline mit gezieltem Rescan und nachvollziehbarer Veränderungsanalyse erstellen.
Qualität und verantwortungsvoller Einsatz
Alle technischen Übungen bleiben auf ausdrücklich autorisierte Laborziele begrenzt. Scanintensität, Parallelität und Zeitfenster werden vorab festgelegt. Verifikation dient der Bestätigung von Exposition und Konfiguration; Ausnutzung, Datenentnahme und Umgehung von Zugriffskontrollen sind ausgeschlossen.
Für jeden Arbeitsauftrag werden Autorisierung, Scope, verantwortliche Stelle, zulässige Methoden, Lastgrenzen und Abbruchmöglichkeit vor Beginn geprüft. Ergebnisse bleiben bis zur technischen Bestätigung als Beobachtung oder Hypothese gekennzeichnet.
Fachbereichsleitung, Trainerteam und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Penetration Tester, Security Engineers, AppSec- und Attack-Surface-Teams sowie technische Analysten. |
| Voraussetzungen: | Sichere Grundlagen in DNS, HTTP, TCP/IP, Linux und autorisierten Security-Tests; YAML-Grundkenntnisse sind hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentliches Seminar, Webinar, Inhouse-Seminar und Workshop; Präsenz mit Trainer vor Ort, Webinar bei ausdrücklicher Vereinbarung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch; bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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