Seminar / Training
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Kapitel 1: Pritunl Link – Architektur und Bereitstellung
- Kapitel 2: Site-to-Site-Verbindungen und Serverkopplung
- Kapitel 3: IPsec-Kopplung zu Fremdsystemen
- Kapitel 4: Multi-Cloud-Routing und Routenveröffentlichung
- Kapitel 5: Betrieb, Monitoring und Fehleranalyse von Netzwerklinks
- Kapitel 6: Routing, Split Tunnel und Full Tunnel
- Kapitel 7: Failover-, Wartungs- und Wiederanlauftests
- Praxislabor
- Methodik
Seminarprofil
Das dreitägige Fachseminar verbindet Standorte, Rechenzentren und Cloud-Netze mit einer nachvollziehbaren Routing- und Betriebsstruktur. Pritunl Link, serverbasierte Kopplungen und IPsec zu Fremdgegenstellen werden anhand klarer Auswahlkriterien eingeordnet.
Neben dem Tunnelaufbau stehen Rückwege, Cloud-Routentabellen, überlappende Präfixe, Redundanz und Betrieb im Mittelpunkt. Schlüsselwechsel, Endpunktausfall und fehlerhafte Routen werden praktisch untersucht, damit die Verbindung nicht nur am Einrichtungstag funktioniert.
Zielgruppe
Netzwerk- und Cloud-Administratoren, Pritunl-Betreiber, Firewallteams, technische Architekten und Systemintegratoren.
Voraussetzungen
Gute Kenntnisse in IP-Routing, NAT, VPN, Cloud-Netzen, Firewallregeln und grundlegenden IPsec-Konzepten.
Seminarinhalte
Die folgenden Kapitel verbinden fachliche Einordnung, nachvollziehbare Konfigurationsschritte, technische Kontrollen und eine praktische Übung. Jede Änderung wird mit einem Sollzustand sowie mindestens einem Prüfpunkt abgeschlossen.
Kapitel 1: Pritunl Link – Architektur und Bereitstellung
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Zu verbindende Standorte, Cloud-Netze, Präfixe, Latenzen, Bandbreiten und F…
- Link-Endpunkte, Managementpfade, erforderliche Ports und Vertrauensbeziehun…
- Tunnel- und Transfernetze ohne Überschneidungen festlegen.
- Link-Komponenten auf vorbereiteten Hosts installieren, registrieren und ein…
- Nur die benötigten Netze veröffentlichen und Rückwege in den angeschlossene…
- Status, Routen, Datenfluss und Wiederverbindung nach Dienstneustart prüfen.
- Praxisübung
Pritunl Link wird als kontrollierter Verbindungsbaustein für Netze und Standorte geplant, nicht als Ersatz für fehlendes Routingdesign.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Zu verbindende Standorte, Cloud-Netze, Präfixe, Latenzen, Bandbreiten und Fehlerdomänen erfassen.
- Link-Endpunkte, Managementpfade, erforderliche Ports und Vertrauensbeziehungen in einer Topologie darstellen.
- Tunnel- und Transfernetze ohne Überschneidungen festlegen.
- Link-Komponenten auf vorbereiteten Hosts installieren, registrieren und einer klaren Standortkennung zuordnen.
- Nur die benötigten Netze veröffentlichen und Rückwege in den angeschlossenen Routern ergänzen.
- Status, Routen, Datenfluss und Wiederverbindung nach Dienstneustart prüfen.
Praxisübung
Zwei Standorte werden in einer Laborumgebung verbunden; veröffentlichte und nicht veröffentlichte Netze werden mit Positiv- und Negativtests geprüft.
Kapitel 2: Site-to-Site-Verbindungen und Serverkopplung
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Lokale und entfernte Präfixe, Rückrouten, NAT, MTU und erlaubte Dienste vol…
- Geeignete Kopplungsart anhand Gegenstelle, Protokollanforderung und Betrieb…
- Tunnelendpunkte und Authentisierung getrennt von den transportierten Nutzne…
- Spezifische Routen veröffentlichen und asymmetrische Pfade durch klare Rück…
- Verbindung mit mehreren Diensten, großen Paketen und länger laufenden Sitzu…
- Ausfall, Wiederaufbau, Schlüsselwechsel und geplante Wartung in Monitoring…
- Praxisübung
Standortkopplungen erhalten eine eindeutige Netz- und Verantwortungsstruktur sowie definierte Wiederanlauf- und Überwachungsprozesse.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Lokale und entfernte Präfixe, Rückrouten, NAT, MTU und erlaubte Dienste vollständig erfassen.
- Geeignete Kopplungsart anhand Gegenstelle, Protokollanforderung und Betriebsverantwortung auswählen.
- Tunnelendpunkte und Authentisierung getrennt von den transportierten Nutznetzen konfigurieren.
- Spezifische Routen veröffentlichen und asymmetrische Pfade durch klare Rückwege vermeiden.
- Verbindung mit mehreren Diensten, großen Paketen und länger laufenden Sitzungen testen.
- Ausfall, Wiederaufbau, Schlüsselwechsel und geplante Wartung in Monitoring und Runbook aufnehmen.
Praxisübung
Eine Standortkopplung mit zwei Teilnetzen und einem unerwünschten Transitpfad wird aufgebaut; der Transit muss technisch ausgeschlossen werden.
Kapitel 3: IPsec-Kopplung zu Fremdsystemen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Gegenstellentyp, öffentliche Adressen, lokale und entfernte Netze sowie NAT…
- IKE-, Verschlüsselungs-, Integritäts-, Diffie-Hellman- und Lebensdauerparam…
- Authentisierungsgeheimnis oder Zertifikate geschützt austauschen und Rotati…
- Phase 1, Phase 2 und Routing schrittweise aktivieren und Protokolle beider…
- Mehrere Subnetze, Rekey, NAT Traversal, MTU und Ausfall einer Seite testen.
- Gemeinsames Betriebsblatt mit Ansprechpartnern, Parametern, Wartungsfenster…
- Praxisübung
IPsec wird für kompatible Fremdgegenstellen mit abgestimmten Parametern, klarer Interessant-Traffic-Definition und belastbarer Fehleranalyse eingesetzt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Gegenstellentyp, öffentliche Adressen, lokale und entfernte Netze sowie NAT-Besonderheiten dokumentieren.
- IKE-, Verschlüsselungs-, Integritäts-, Diffie-Hellman- und Lebensdauerparameter gemeinsam mit der Gegenstelle festlegen.
- Authentisierungsgeheimnis oder Zertifikate geschützt austauschen und Rotationsprozess vereinbaren.
- Phase 1, Phase 2 und Routing schrittweise aktivieren und Protokolle beider Seiten zeitlich vergleichen.
- Mehrere Subnetze, Rekey, NAT Traversal, MTU und Ausfall einer Seite testen.
- Gemeinsames Betriebsblatt mit Ansprechpartnern, Parametern, Wartungsfenster und Diagnosefolge erstellen.
Praxisübung
Eine IPsec-Verbindung zu einer simulierten Fremd-Firewall wird mit absichtlich abweichender Lebensdauer diagnostiziert und anschließend stabilisiert.
Kapitel 4: Multi-Cloud-Routing und Routenveröffentlichung
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- VPC- und VNet-Präfixe, Regionen, Transitkomponenten, Internetpfade und vorh…
- Überlappungen und unerwünschte transitive Erreichbarkeit vor dem Tunnelaufb…
- VPN- oder Link-Endpunkte mit passenden Cloud-Sicherheitsgruppen und hochver…
- Routen in Pritunl und den jeweiligen Cloud-Routentabellen konsistent veröff…
- Routenänderungen automatisiert oder kontrolliert propagieren und fehlerhaft…
- Regionsausfall, Wechsel des aktiven Pfads und Rückkehr in den Normalbetrieb…
- Praxisübung
Mehrere Cloud-Netze werden mit konsistenter Adressierung, Cloud-Routentabellen und kontrollierten Sicherheitsgruppen verbunden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- VPC- und VNet-Präfixe, Regionen, Transitkomponenten, Internetpfade und vorhandene Peering-Verbindungen inventarisieren.
- Überlappungen und unerwünschte transitive Erreichbarkeit vor dem Tunnelaufbau bewerten.
- VPN- oder Link-Endpunkte mit passenden Cloud-Sicherheitsgruppen und hochverfügbarer Platzierung bereitstellen.
- Routen in Pritunl und den jeweiligen Cloud-Routentabellen konsistent veröffentlichen.
- Routenänderungen automatisiert oder kontrolliert propagieren und fehlerhafte Präfixe durch Freigaben verhindern.
- Regionsausfall, Wechsel des aktiven Pfads und Rückkehr in den Normalbetrieb anhand definierter Messpunkte testen.
Praxisübung
Drei Cloud-Netze mit einer absichtlichen Präfixüberschneidung werden bewertet; eine sichere Zieltopologie und ein Failovertest werden ausgearbeitet.
Kapitel 5: Betrieb, Monitoring und Fehleranalyse von Netzwerklinks
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Sollzustand aus aktiven Endpunkten, veröffentlichten Präfixen und erwartete…
- Dienststatus, Tunnelzustand, Latenz, Paketverlust, Durchsatz und Routenände…
- Störungen entlang von DNS, Firewall, Zeit, Registrierung, Tunnel und Rückro…
- Geplanten Neustart und ungeplanten Endpunktausfall mit laufenden Verbindung…
- Schlüssel- und Zertifikatswechsel ohne unkontrollierte Parallelkonfiguratio…
- Topologie, Ports, Präfixe, Ansprechpartner und letzte erfolgreiche Abnahme…
- Praxisübung
Linkbetrieb wird anhand von Endpunktzustand, Routing, Datenfluss und Wiederverbindung überwacht.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Sollzustand aus aktiven Endpunkten, veröffentlichten Präfixen und erwarteten nächsten Hops dokumentieren.
- Dienststatus, Tunnelzustand, Latenz, Paketverlust, Durchsatz und Routenänderungen überwachen.
- Störungen entlang von DNS, Firewall, Zeit, Registrierung, Tunnel und Rückroute eingrenzen.
- Geplanten Neustart und ungeplanten Endpunktausfall mit laufenden Verbindungen testen.
- Schlüssel- und Zertifikatswechsel ohne unkontrollierte Parallelkonfiguration durchführen.
- Topologie, Ports, Präfixe, Ansprechpartner und letzte erfolgreiche Abnahme aktuell halten.
Praxisübung
Ein fehlerhafter Rückweg und ein blockierter Steuerpfad werden getrennt diagnostiziert; für beide Fälle entsteht ein kurzer Betriebsleitfaden.
Kapitel 6: Routing, Split Tunnel und Full Tunnel
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Quellgruppen, Zielnetze, Rückwege und zuständige Router in einer Kommunikat…
- Tunnelnetze so wählen, dass sie weder mit Heimnetzen noch mit Standort- und…
- Benötigte Zielnetze als spezifische Routen veröffentlichen und unnötige Net…
- Für Full Tunnel Bandbreite, Internetausleitung, DNS, Sicherheitskontrollen…
- Rückroute oder NAT je Zielnetz bewusst entscheiden und asymmetrische Pfade…
- Erreichbarkeit, Nicht-Erreichbarkeit, Rückweg, Traceroute und Protokollieru…
- Praxisübung
Routen werden aus dem tatsächlichen Kommunikationsbedarf abgeleitet. Pauschale Standardrouten werden nur eingesetzt, wenn Sicherheits- und Kapazitätsfolgen geklärt sind.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Quellgruppen, Zielnetze, Rückwege und zuständige Router in einer Kommunikationsmatrix erfassen.
- Tunnelnetze so wählen, dass sie weder mit Heimnetzen noch mit Standort- und Cloud-Netzen kollidieren.
- Benötigte Zielnetze als spezifische Routen veröffentlichen und unnötige Netzbereiche entfernen.
- Für Full Tunnel Bandbreite, Internetausleitung, DNS, Sicherheitskontrollen und Ausfallszenarien vollständig planen.
- Rückroute oder NAT je Zielnetz bewusst entscheiden und asymmetrische Pfade vermeiden.
- Erreichbarkeit, Nicht-Erreichbarkeit, Rückweg, Traceroute und Protokollierung für jeden freigegebenen Pfad testen.
Praxisübung
Eine fehlerhafte Beispieltopologie mit fehlender Rückroute und zu breiter Standardroute wird korrigiert und mit Positiv- sowie Negativtests abgenommen.
Kapitel 7: Failover-, Wartungs- und Wiederanlauftests
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Für Host, Datenbank, Load Balancer, DNS, Internetpfad und Zertifikat einen…
- Vor Testbeginn aktive Sitzungen, Systemzustand, Replikation und Monitoringw…
- Komponente kontrolliert außer Betrieb nehmen und Zeit bis Erkennung, Umscha…
- Neue und bestehende Sitzungen, Profilabruf, Administration, Routing und Pro…
- Komponente geordnet zurückführen und Split-Brain-, Doppelroute- oder Replik…
- Abweichungen in Maßnahmen, Verantwortliche und Wiederholungstermin überführen.
- Praxisübung
Hochverfügbarkeit gilt erst nach reproduzierbaren Tests. Jede Komponente erhält einen eigenen Ausfallfall mit klarer Erwartung.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Für Host, Datenbank, Load Balancer, DNS, Internetpfad und Zertifikat einen getrennten Testfall definieren.
- Vor Testbeginn aktive Sitzungen, Systemzustand, Replikation und Monitoringwerte erfassen.
- Komponente kontrolliert außer Betrieb nehmen und Zeit bis Erkennung, Umschaltung und Wiederherstellung messen.
- Neue und bestehende Sitzungen, Profilabruf, Administration, Routing und Protokollierung prüfen.
- Komponente geordnet zurückführen und Split-Brain-, Doppelroute- oder Replikationsprobleme ausschließen.
- Abweichungen in Maßnahmen, Verantwortliche und Wiederholungstermin überführen.
Praxisübung
Ein vollständiges Failover-Drehbuch wird in einer Laborumgebung ausgeführt; Zielzeiten und tatsächliche Unterbrechungen werden gegenübergestellt.
Praxislabor
Zwei Standorte und zwei Cloud-Netze werden in einer Topologie verbunden. Ein Fremdsystem wird über IPsec angebunden. Überlappende Präfixe, fehlende Rückroute, blockierter Steuerpfad und Endpunktausfall werden nacheinander bearbeitet und dokumentiert.
Methodik
Architekturarbeit, schrittweiser Laboraufbau, gemeinsame Parameterabstimmung, Routinganalyse und Failovertests. Ergebnisse werden in Topologie-, Präfix-, Port- und Betriebsblättern festgehalten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Netzwerk-, Cloud- und Pritunl-Administratoren sowie Architekten |
| Voraussetzungen: | Gute Kenntnisse in Routing, NAT, VPN, Cloud-Netzen und Firewall |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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