Seminar PlantUML Klassen- und Objektdiagramme

Klassen- und Objektdiagramme beschreiben statische Strukturen auf unterschiedlichen Ebenen: vom fachlichen Begriffsmodell bis zur technischen Typstruktur und zum konkreten Objektschnappschuss. Das Seminar verbindet korrekte UML-Semantik mit einer PlantUML-Syntax, die auch in größeren Modellen wartbar bleibt.

Inhaltsverzeichnis

  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Lernziele
  • Kapitel 1: Modellierungszweck und Typen
  • Kapitel 2: Beziehungen und Multiplizitäten
  • Kapitel 3: Vererbung, Generics und technische Details
  • Kapitel 4: Objektdiagramme und Beispielszenarien
  • Kapitel 5: Modularisierung und Modellreview
  • Durchgängiges Praxisprojekt
  • Methodik

Zielgruppe

Softwareentwickelnde, Software Architects, Domain Modelers, Business- und System-Analysten, Requirements Engineers und technische Redaktionen.

Voraussetzungen

Grundverständnis objektorientierter Modellierung oder fachlicher Domänenmodelle. PlantUML-Grundlagen sind hilfreich, aber nicht zwingend.

Lernziele

  • Klassen, Schnittstellen, Enumerationen und weitere Typen passend modellieren
  • Assoziationen, Multiplizitäten, Aggregation, Komposition und Vererbung korrekt einsetzen
  • fachliche und technische Modelle bewusst voneinander trennen
  • Objektdiagramme für Beispiele, Tests und Zustandsaufnahmen verwenden
  • große Strukturmodelle modularisieren und auf Kopplung sowie Verständlichkeit prüfen

Kapitel 1: Modellierungszweck und Typen

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: fachliche oder technische Perspektive festlegen, Klassen, Interfaces, Enumerationen und abstrakte Typen auswählen, Attribute und Operationen auf notwendige Details begrenzen sowie Aliase und stabile Bezeichner für die Quelle definieren. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: fachliche oder technische Perspektive festlegen.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Klassen, Interfaces, Enumerationen und abstrakte Typen auswählen.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Attribute und Operationen auf notwendige Details begrenzen.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Aliase und stabile Bezeichner für die Quelle definieren.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Modellierungszweck und Typen“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 2: Beziehungen und Multiplizitäten

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: gerichtete und ungerichtete Assoziationen unterscheiden, Rollennamen und Multiplizitäten präzise ergänzen, Aggregation und Komposition nur semantisch begründet einsetzen sowie Abhängigkeiten und Navigierbarkeit nachvollziehbar kennzeichnen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: gerichtete und ungerichtete Assoziationen unterscheiden.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Rollennamen und Multiplizitäten präzise ergänzen.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Aggregation und Komposition nur semantisch begründet einsetzen.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Abhängigkeiten und Navigierbarkeit nachvollziehbar kennzeichnen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Beziehungen und Multiplizitäten“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 3: Vererbung, Generics und technische Details

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Generalisierung und Realisierung modellieren, generische Typen und Parametrisierung lesbar darstellen, Sichtbarkeit, Stereotype und Constraints verwenden sowie technische Details in zielgruppengerechte Sichten auslagern. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Generalisierung und Realisierung modellieren.
  2. Schritt 2 – Modellieren: generische Typen und Parametrisierung lesbar darstellen.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Sichtbarkeit, Stereotype und Constraints verwenden.
  4. Schritt 4 – Prüfen: technische Details in zielgruppengerechte Sichten auslagern.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Vererbung, Generics und technische Details“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 4: Objektdiagramme und Beispielszenarien

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: konkrete Instanzen für einen fachlichen Fall auswählen, Attributwerte und Links zwischen Objekten erfassen, zulässige und problematische Zustände vergleichen sowie Objektschnappschuss gegen Klassenmodell prüfen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: konkrete Instanzen für einen fachlichen Fall auswählen.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Attributwerte und Links zwischen Objekten erfassen.
  3. Schritt 3 – Erweitern: zulässige und problematische Zustände vergleichen.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Objektschnappschuss gegen Klassenmodell prüfen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Objektdiagramme und Beispielszenarien“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 5: Modularisierung und Modellreview

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Pakete und Domänengrenzen strukturieren, gemeinsame Typdefinitionen in Includes auslagern, Zyklen, überladene Klassen und unklare Verantwortungen erkennen sowie fachliche und technische Review-Perspektive getrennt anwenden. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Pakete und Domänengrenzen strukturieren.
  2. Schritt 2 – Modellieren: gemeinsame Typdefinitionen in Includes auslagern.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Zyklen, überladene Klassen und unklare Verantwortungen erkennen.
  4. Schritt 4 – Prüfen: fachliche und technische Review-Perspektive getrennt anwenden.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Modularisierung und Modellreview“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Durchgängiges Praxisprojekt

Für eine fachliche Domäne entsteht zunächst ein Begriffs- und Klassenmodell. Anschließend werden technische Details ergänzt und zwei Objektdiagramme für typische sowie fehlerhafte Szenarien erstellt.

Methodik

Fachimpulse, Live-Coding, kommentierte Demonstrationen und schrittweise Übungen wechseln sich ab. Jede neue Technik wird zunächst an einem Minimalbeispiel geprüft, danach in das Gesamtprojekt übernommen und abschließend in einem strukturierten Review bewertet. Alle Übungen verwenden versionierbare Textquellen und reproduzierbare Render-Schritte.

Fachbereichsleitung / Leitung des Trainerteams / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmende: Softwareentwickelnde, Software Architects, Domain Modelers, Business- und System-Analysten, Requirements Engineers und technische Redaktionen.
Voraussetzungen: Grundverständnis objektorientierter Modellierung oder fachlicher Domänenmodelle. PlantUML-Grundlagen sind hilfreich, aber nicht zwingend.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Live-Coding, Demonstrationen, praktische Übungen am System und strukturierte Reviews
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Formate mit Trainerteam vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Vereinbarung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmenden
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Digitale Dokumentation als Download oder auf Datenträger
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Winterthur 2 Tage
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Luzern 2 Tage
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Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
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