Seminar / Training
Das Fachseminar vermittelt die fachlichen und technischen Kompetenzen für eine planbare, wartbare und überprüfbare Umsetzung. Der Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau langfristig wartbarer Inhaltsmodelle aus Domänen, Collections, Globals, Feldern, Beziehungen und Validierungsregeln. Die Inhalte werden an einem durchgängigen Beispielprojekt erarbeitet und in nachvollziehbaren Arbeitsschritten umgesetzt.
Das Seminar entwickelt aus fachlichen Anforderungen ein konsistentes Content-Modell. Collections, Globals, Feldtypen, Beziehungen, Wiederverwendung, Hierarchien, Validierung, Slugs, Lebenszyklen und evolutionäre Änderungen werden an einem durchgängigen Fall umgesetzt.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielbild
- Kompetenzziele
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Lernkontrolle und Dokumentation
Einordnung und Zielbild
Die gewählte Dauer von 3 Tagen ermöglicht eine belastbare Verbindung aus Konzeptklärung, Demonstration, angeleiteter Umsetzung, eigenständiger Übung und strukturierter Qualitätskontrolle.
Zu Beginn werden Zielarchitektur, Verantwortlichkeiten und Abgrenzungen geklärt. Darauf folgen die fachliche Modellierung, die technische Umsetzung, die Überprüfung typischer Fehlerbilder und die Überführung in eine dokumentierte Projektkonvention.
Kompetenzziele
- Fachliche Domänen und Inhaltsverantwortung vor der Felddefinition klären.
- Collections, Globals und wiederverwendbare Feldgruppen passend einsetzen.
- Beziehungen, Hierarchien und Varianten ohne unnötige Kopplung modellieren.
- Validierung, eindeutige Schlüssel und redaktionelle Hilfen konsistent gestalten.
- Modelländerungen versionierbar, migrationsfähig und governancegerecht planen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Content Architecture, Backend- und Full-Stack-Entwicklung, technische Redaktion, Product Ownership und Solution Architecture.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in TypeScript und Datenmodellierung; erste Erfahrung mit Payload-Konfigurationen ist hilfreich.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Domänenanalyse und Modellierungsziele
Ein Content-Modell beginnt mit Bedeutung, Eigentum und Lebenszyklus der Inhalte und nicht mit verfügbaren Feldtypen.
Kapitelinhaltsverzeichnis
- Schritt 1: Nutzeraufgaben, Veröffentlichungswege und Ausgabekanäle erfassen.
- Schritt 2: Inhaltsarten, globale Einstellungen und technische Referenzdaten unterscheiden.
- Schritt 3: Eigentümer, Aktualisierungsfrequenz und Gültigkeit je Inhaltsart bestimmen.
- Schritt 4: Varianten, Mehrsprachigkeit und Wiederverwendung als Modellierungstreiber markieren.
- Schritt 5: Akzeptanzkriterien für Verständlichkeit, Konsistenz und Erweiterbarkeit festlegen.
- Praxisauftrag
- Schritt 1: Nutzeraufgaben, Veröffentlichungswege und Ausgabekanäle erfassen.
- Schritt 2: Inhaltsarten, globale Einstellungen und technische Referenzdaten unterscheiden.
- Schritt 3: Eigentümer, Aktualisierungsfrequenz und Gültigkeit je Inhaltsart bestimmen.
- Schritt 4: Varianten, Mehrsprachigkeit und Wiederverwendung als Modellierungstreiber markieren.
- Schritt 5: Akzeptanzkriterien für Verständlichkeit, Konsistenz und Erweiterbarkeit festlegen.
Praxisauftrag: Für ein Beispielportal entsteht eine Domänenkarte mit Inhaltsarten, Eigentümern und Lebenszyklen.
2. Collections und Globals
Wiederholbare Datensätze und systemweite Konfigurationen werden anhand fachlicher Lebenszyklen getrennt.
Kapitelinhaltsverzeichnis
- Schritt 1: Kandidaten für Collections und Globals aus der Domänenkarte ableiten.
- Schritt 2: Eindeutigkeit, Status, Besitz und Veröffentlichungsbedarf je Objekt festlegen.
- Schritt 3: Grenzen zu externen Stammdaten und berechneten Informationen definieren.
- Schritt 4: Namen, Labels und Administrationsgruppen konsistent gestalten.
- Schritt 5: Ein Minimalmodell konfigurieren und gegen Beispielinhalte prüfen.
- Praxisauftrag
- Schritt 1: Kandidaten für Collections und Globals aus der Domänenkarte ableiten.
- Schritt 2: Eindeutigkeit, Status, Besitz und Veröffentlichungsbedarf je Objekt festlegen.
- Schritt 3: Grenzen zu externen Stammdaten und berechneten Informationen definieren.
- Schritt 4: Namen, Labels und Administrationsgruppen konsistent gestalten.
- Schritt 5: Ein Minimalmodell konfigurieren und gegen Beispielinhalte prüfen.
Praxisauftrag: Zwei Collections und ein Global werden modelliert und mit repräsentativen Beispieldaten validiert.
3. Feldtypen und wiederverwendbare Feldgruppen
Felder werden nach Semantik, Validierung und redaktioneller Bedienbarkeit ausgewählt.
Kapitelinhaltsverzeichnis
- Schritt 1: Text, Zahl, Datum, Auswahl, Gruppe, Array, Block und strukturierte Inhalte fachlich zuordnen.
- Schritt 2: Pflicht, Standardwert, Lesbarkeit und Bearbeitbarkeit pro Feld bestimmen.
- Schritt 3: Wiederkehrende Strukturen als typisierte Feldgruppen kapseln.
- Schritt 4: Hilfetexte, Bezeichnungen und Gruppierung aus Redaktionsaufgaben ableiten.
- Schritt 5: Grenzwerte und leere Zustände mit Beispieldaten testen.
- Praxisauftrag
- Schritt 1: Text, Zahl, Datum, Auswahl, Gruppe, Array, Block und strukturierte Inhalte fachlich zuordnen.
- Schritt 2: Pflicht, Standardwert, Lesbarkeit und Bearbeitbarkeit pro Feld bestimmen.
- Schritt 3: Wiederkehrende Strukturen als typisierte Feldgruppen kapseln.
- Schritt 4: Hilfetexte, Bezeichnungen und Gruppierung aus Redaktionsaufgaben ableiten.
- Schritt 5: Grenzwerte und leere Zustände mit Beispieldaten testen.
Praxisauftrag: Eine wiederverwendbare Metadaten- und Kontaktfeldgruppe wird erstellt und in mehreren Inhaltsarten eingesetzt.
4. Beziehungen und Referenzintegrität
Beziehungen müssen Navigation und Wiederverwendung ermöglichen, ohne unkontrollierte Zyklen oder Löschprobleme zu erzeugen.
Kapitelinhaltsverzeichnis
- Schritt 1: Eins-zu-eins-, eins-zu-viele- und viele-zu-viele-Beziehungen fachlich begründen.
- Schritt 2: Besitz, Aggregation und lose Referenz voneinander unterscheiden.
- Schritt 3: Erlaubte Zieltypen und Auswahlmengen begrenzen.
- Schritt 4: Löschung, Archivierung und verwaiste Referenzen als Lebenszyklusfälle planen.
- Schritt 5: Abfrage- und Darstellungskosten verschachtelter Beziehungen prüfen.
- Praxisauftrag
- Schritt 1: Eins-zu-eins-, eins-zu-viele- und viele-zu-viele-Beziehungen fachlich begründen.
- Schritt 2: Besitz, Aggregation und lose Referenz voneinander unterscheiden.
- Schritt 3: Erlaubte Zieltypen und Auswahlmengen begrenzen.
- Schritt 4: Löschung, Archivierung und verwaiste Referenzen als Lebenszyklusfälle planen.
- Schritt 5: Abfrage- und Darstellungskosten verschachtelter Beziehungen prüfen.
Praxisauftrag: Ein Beziehungsmodell für Beiträge, Themen, Autoren und Kampagnen wird aufgebaut und mit Löschfällen getestet.
5. Hierarchien, Slugs und Navigation
Strukturierte URLs und Bäume benötigen eindeutige Regeln für Elternschaft, Namensänderung und Konflikte.
Kapitelinhaltsverzeichnis
- Schritt 1: Fachliche Hierarchie und reine Darstellungsnavigation voneinander trennen.
- Schritt 2: Slugquelle, Normalisierung und Eindeutigkeitsbereich festlegen.
- Schritt 3: Änderung, Verschiebung und Konfliktbehandlung beschreiben.
- Schritt 4: Zyklische Elternbeziehungen und unzulässige Tiefen verhindern.
- Schritt 5: Beispielpfade mit Mehrsprachigkeit und Archivierung prüfen.
- Praxisauftrag
- Schritt 1: Fachliche Hierarchie und reine Darstellungsnavigation voneinander trennen.
- Schritt 2: Slugquelle, Normalisierung und Eindeutigkeitsbereich festlegen.
- Schritt 3: Änderung, Verschiebung und Konfliktbehandlung beschreiben.
- Schritt 4: Zyklische Elternbeziehungen und unzulässige Tiefen verhindern.
- Schritt 5: Beispielpfade mit Mehrsprachigkeit und Archivierung prüfen.
Praxisauftrag: Eine hierarchische Seitenstruktur mit kontrollierter Slugbildung und Konfliktprüfung wird umgesetzt.
6. Validierung und Datenqualität
Validierungsregeln sichern nicht nur Datentypen, sondern fachliche Nutzbarkeit und konsistente Zustände.
Kapitelinhaltsverzeichnis
- Schritt 1: Syntaktische, fachliche und beziehungsübergreifende Regeln unterscheiden.
- Schritt 2: Fehlermeldungen mit klarer Korrekturanweisung formulieren.
- Schritt 3: Bedingte Pflichtfelder und Statusabhängigkeiten definieren.
- Schritt 4: Normalisierung und Validierung in der richtigen Verarbeitungsschicht platzieren.
- Schritt 5: Grenz-, Fehler- und Altdatenfälle in einer Testmatrix erfassen.
- Praxisauftrag
- Schritt 1: Syntaktische, fachliche und beziehungsübergreifende Regeln unterscheiden.
- Schritt 2: Fehlermeldungen mit klarer Korrekturanweisung formulieren.
- Schritt 3: Bedingte Pflichtfelder und Statusabhängigkeiten definieren.
- Schritt 4: Normalisierung und Validierung in der richtigen Verarbeitungsschicht platzieren.
- Schritt 5: Grenz-, Fehler- und Altdatenfälle in einer Testmatrix erfassen.
Praxisauftrag: Ein Validierungsset für Termin-, Status- und Beziehungsregeln wird implementiert und mit Negativfällen geprüft.
7. Redaktionelle Bedienbarkeit und Governance
Ein technisch korrektes Modell wird erst durch klare Benennung, sinnvolle Reihenfolge und definierte Verantwortung redaktionstauglich.
Kapitelinhaltsverzeichnis
- Schritt 1: Felder nach Arbeitsreihenfolge und Entscheidungskontext gruppieren.
- Schritt 2: Technische Informationen aus der Standardansicht entfernen oder schreibschützen.
- Schritt 3: Rollenabhängige Bearbeitung und Freigabeanforderungen berücksichtigen.
- Schritt 4: Modellverantwortung und Änderungsantrag festlegen.
- Schritt 5: Beispieldokumente mit redaktionellen Nutzern testen und Befunde priorisieren.
- Praxisauftrag
- Schritt 1: Felder nach Arbeitsreihenfolge und Entscheidungskontext gruppieren.
- Schritt 2: Technische Informationen aus der Standardansicht entfernen oder schreibschützen.
- Schritt 3: Rollenabhängige Bearbeitung und Freigabeanforderungen berücksichtigen.
- Schritt 4: Modellverantwortung und Änderungsantrag festlegen.
- Schritt 5: Beispieldokumente mit redaktionellen Nutzern testen und Befunde priorisieren.
Praxisauftrag: Ein Modellreview mit redaktioneller Checkliste führt zu einer überarbeiteten, rollenbezogenen Formularstruktur.
8. Evolution, Migration und Dokumentation
Modelle verändern sich; Änderungen müssen Auswirkungen auf Daten, APIs, Frontends und Redaktion transparent machen.
Kapitelinhaltsverzeichnis
- Schritt 1: Änderungen nach kompatibel, migrationspflichtig und brechend klassifizieren.
- Schritt 2: Bestandsdaten, Beziehungen, Abfragen und Frontends als Auswirkungsbereiche prüfen.
- Schritt 3: Migrations- und Rückfallweg für eine Modelländerung planen.
- Schritt 4: Schemaentscheidungen und Feldsemantik in einem Datenwörterbuch dokumentieren.
- Schritt 5: Freigabe- und Versionsregeln für zukünftige Änderungen festlegen.
- Praxisauftrag
- Schritt 1: Änderungen nach kompatibel, migrationspflichtig und brechend klassifizieren.
- Schritt 2: Bestandsdaten, Beziehungen, Abfragen und Frontends als Auswirkungsbereiche prüfen.
- Schritt 3: Migrations- und Rückfallweg für eine Modelländerung planen.
- Schritt 4: Schemaentscheidungen und Feldsemantik in einem Datenwörterbuch dokumentieren.
- Schritt 5: Freigabe- und Versionsregeln für zukünftige Änderungen festlegen.
Praxisauftrag: Eine brechende Modelländerung wird mit Datenmigration, Testfällen und aktualisiertem Datenwörterbuch vorbereitet.
Praxisübungen
- Domänenkarte und Inhaltsinventar
- Collections, Global und wiederverwendbare Feldgruppen
- Beziehungs- und Hierarchiemodell
- Validierungs- und Datenqualitätstests
- Modellreview und Änderungsmigration
Die Übungen werden mit klaren Eingangsdaten, Prüfkriterien und dokumentierten Soll-Ergebnissen durchgeführt. Fehler werden nicht nur korrigiert, sondern anhand ihrer Ursache, Auswirkung und geeigneten Präventionsmaßnahme eingeordnet.
Lernkontrolle und Dokumentation
Die Lernkontrolle verbindet kurze Verständnisfragen, Konfigurationsprüfungen, Code- oder Modellreviews und eine abschließende Transferaufgabe. Entscheidend ist die nachvollziehbare Begründung der gewählten Lösung.
- Abgleich der Umsetzung mit den fachlichen Akzeptanzkriterien
- Prüfung von Berechtigungen, Validierung, Fehlerbehandlung und Wartbarkeit
- Dokumentation der zentralen Entscheidungen und Betriebsannahmen
- Festhalten offener Risiken und der nächsten Umsetzungsschritte
- Erstellung einer wiederverwendbaren Checkliste für das eigene Projekt
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Content Architecture, Backend- und Full-Stack-Entwicklung, technische Redaktion, Product Ownership und Solution Architecture. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in TypeScript und Datenmodellierung; erste Erfahrung mit Payload-Konfigurationen ist hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.
