Seminar oreboot

Inhaltsverzeichnis

  • Programmstruktur
  • Einzelseminare
  • Kompaktformat
  • Intensivpfade
  • Empfohlene Reihenfolge
  • Auswahl nach Aufgabenstellung

Programmstruktur

Das Schulungsprogramm deckt den gesamten technischen Weg von der Architekturentscheidung über Rust-basierte Firmwareentwicklung und Hardwareinbetriebnahme bis zu RISC-V-, LinuxBoot-, Sicherheits- und Wartungsthemen ab. Einzelmodule ermöglichen eine gezielte Qualifizierung. Das Kompaktformat vermittelt den durchgängigen Zusammenhang ohne tiefes Board-Bring-up. Drei Intensivpfade fassen das vollständige Fachprogramm in jeweils höchstens fünf Tagen zusammen.

Einzelseminare

Die Fachseminare sind nach Aufgabenbereich zugeschnitten. Ein- und zweitägige Formate behandeln klar abgegrenzte Architektur-, Werkzeug-, Boot-, Debug- oder Wartungsthemen. Drei- und viertägige Formate enthalten Implementierung, Hardwarelabor und mehrere Validierungszyklen.

  • oreboot Architektur und Einsatzbewertung
  • oreboot auf Canaan K230: Portierungsworkshop
  • oreboot auf Rockchip RK3566: Bring-up-Workshop
  • oreboot auf StarFive JH7100 und JH7110
  • oreboot auf Sunxi D1 und Nezha
  • oreboot Bare-Metal Rust für Firmwareentwicklung
  • oreboot Bootflow, Stages und Speicherlayout
  • oreboot Device Tree, DTB und DTFS
  • oreboot DRAM-Initialisierung und frühe Hardwareinbetriebnahme
  • oreboot Entwicklungsumgebung, Toolchain und Build
  • oreboot Firmware-Sicherheit und Hardening
  • oreboot Flashing, Recovery und Hardwarelabor
  • oreboot LinuxBoot- und u-root-Payloads
  • oreboot Mainboard-Portierung und Board-Support
  • oreboot QEMU-Emulation, Tests und CI
  • oreboot RISC-V Privilegien, SBI und RustSBI
  • oreboot SoC-Enablement mit PAC, HAL und SVD
  • oreboot Storage-Treiber für SPI, SD und eMMC
  • oreboot UART-, GDB- und OpenOCD-Debugging
  • oreboot Upstream-Entwicklung, Review und Wartung

Kompaktformat

Das dreitägige Kompaktformat verbindet Architektur, Build, Emulation, Bootstufen, Device Tree, SBI und Linuxstart. Es eignet sich für Teams, die eine zusammenhängende Arbeitsgrundlage benötigen, ohne bereits eine neue Hardwareplattform vollständig zu portieren.

  • oreboot Kompaktseminar: Architektur, Build und Boot bis Linux

Intensivpfade

Die drei fünftägigen Intensivpfade bilden gemeinsam das gesamte Einzelportfolio ab. Der erste Pfad schafft die Entwicklungs- und Bootgrundlage. Der zweite Pfad konzentriert sich auf Portierung, Hardwareinitialisierung, Plattformmuster und Labor. Der dritte Pfad verbindet RISC-V, Payloads, Sicherheit, Upstream-Arbeit und langfristige Wartung.

  • oreboot Intensivseminar 1: Grundlagen, Toolchain und Bootflow
  • oreboot Intensivseminar 2: Portierung, Hardwareinitialisierung und Debugging
  • oreboot Intensivseminar 3: RISC-V, Payloads, Sicherheit und Upstream

Empfohlene Reihenfolge

  1. Architektur und Entscheidung:

    Zunächst Einsatzbild, Bootkette, Vertrauensgrenzen und Zielplattform bewerten.

  2. Werkzeuge und Build:

    Danach Quellbaum, Toolchain, Buildartefakte und QEMU-Grundtests beherrschen.

  3. Bootdaten und Übergaben:

    Bootstufen, Speicherlayout, DTFS, Device Tree, RISC-V-Privilegien und SBI verbinden.

  4. Firmwareentwicklung:

    Bare-Metal Rust, MMIO, PAC, HAL und frühe Diagnose praktisch vertiefen.

  5. Hardware-Bring-up:

    UART, DRAM, SPI, SD oder eMMC, Flashing, JTAG und Recovery schrittweise umsetzen.

  6. Mainboard und Plattform:

    Portierungsmethodik anwenden und anschließend den passenden Canaan-, Rockchip-, StarFive- oder Sunxi-Workshop auswählen.

  7. Payload und Betrieb:

    LinuxBoot oder u-root integrieren, Hardening und Update gestalten sowie CI, Review und Wartung etablieren.

Auswahl nach Aufgabenstellung

  • Technische Vorentscheidung: Architektur- und Einsatzbewertung.
  • Schneller Gesamtüberblick: dreitägiges Kompaktformat.
  • Neue Entwicklerarbeitsplätze: Toolchain und Build sowie QEMU, Tests und CI.
  • Neues Board: Mainboard-Portierung, DRAM, Storage, Debugging und passender Plattformworkshop.
  • RISC-V-Übergabe: Privilegien, SBI und RustSBI sowie LinuxBoot- und u-root-Payloads.
  • Produktionsreife: Firmware-Sicherheit, Hardening, Upstream-Entwicklung und Wartung.
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