Seminar ASGARD Analysis Cockpit – Case Management, Rollen und Workflows

Das Seminar überführt technische Ereignisse in einen belastbaren Untersuchungs- und Entscheidungsprozess. Rollen, Status, Übergaben und Abschlusskriterien werden so gestaltet, dass Verantwortlichkeiten eindeutig bleiben und jeder Bearbeitungsschritt nachvollziehbar ist.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Ein statusbasiertes Case-Modell mit klaren Verantwortungen entwickeln.
  • Rollen und Rechte passend zu Analyse-, Review- und Freigabeschritten konfigurieren.
  • Manuelle und automatische Case-Erzeugung kontrolliert einsetzen.
  • Dispatching, Gruppierung und Bulk-Verfahren sicher beherrschen.
  • Abschluss, Wiederöffnung und Auditnachweise standardisieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Case-Lifecycle und Statusmodell

Schwerpunkt: Eingang, Triage, Untersuchung, Review, Eskalation, Abschluss, Wiederöffnung und Service-Level.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Case-Lifecycle und Statusmodell“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Eingang, Triage, Untersuchung, Review, Eskalation, Abschluss, Wiederöffnung und Service-Level modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Case-Lifecycle-Modell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Benutzer, Rollen und Statusrechte

Schwerpunkt: Analyst, Reviewer, Lead, Administrator, Funktionsrechte, Statusrechte und Vertretung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Benutzer, Rollen und Statusrechte“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Analyst, Reviewer, Lead, Administrator, Funktionsrechte, Statusrechte und Vertretung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine least-privilege-basierte Rollenmatrix dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Manuelle und automatische Case-Erzeugung

Schwerpunkt: Auslösekriterien, Vorlagen, Auto Case ID, Gruppierungslogik, Priorität und Kontext.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Manuelle und automatische Case-Erzeugung“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Auslösekriterien, Vorlagen, Auto Case ID, Gruppierungslogik, Priorität und Kontext modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Case-Erzeugungsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Dispatching und Arbeitsverteilung

Schwerpunkt: Queues, Zuständigkeit, Übergabe, Rückgabe, Fristen, Benachrichtigung und Eskalation.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Dispatching und Arbeitsverteilung“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Queues, Zuständigkeit, Übergabe, Rückgabe, Fristen, Benachrichtigung und Eskalation modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen messbaren Dispatching-Prozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Bearbeitung und Case Intelligence

Schwerpunkt: Notizen, Evidenz, Kontext, Empfehlungen, verwandte Ereignisse, Hypothesen und Entscheidungspunkte.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Bearbeitung und Case Intelligence“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Notizen, Evidenz, Kontext, Empfehlungen, verwandte Ereignisse, Hypothesen und Entscheidungspunkte modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine strukturierte Untersuchungsakte dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Gruppierung und Bulk-Verfahren

Schwerpunkt: Grouping Criteria, Massenänderung, Massenlöschung, Ausnahmen, Freigabe und Fehlerrücknahme.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Gruppierung und Bulk-Verfahren“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Grouping Criteria, Massenänderung, Massenlöschung, Ausnahmen, Freigabe und Fehlerrücknahme modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen sicheren Bulk-Bearbeitungsstandard dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Abschluss, Qualität und Audit

Schwerpunkt: Abschlussgründe, Peer Review, Restmaßnahmen, Kennzahlen, Aufbewahrung und Nachweisführung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Abschluss, Qualität und Audit“ erfassen.
  2. Relevante Datenquellen, Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Abschlussgründe, Peer Review, Restmaßnahmen, Kennzahlen, Aufbewahrung und Nachweisführung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Analyse- oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen revisionsfähigen Case-Abschlussprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Entwurf eines Status- und Rollenmodells für ein mehrstufiges SOC.
  • Dispatching und Bearbeitung mehrerer automatisch gruppierter Fälle.
  • Durchführung eines Peer Reviews mit Abschluss- und Wiederöffnungskriterien.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: SOC-Leitung, SOC-Analysten, Incident Response, Case Manager, Informationssicherheit und Plattformadministration.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Analysis-Cockpit-Ereignisanalyse und Erfahrung mit Incident-, Ticket- oder Case-Prozessen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Betriebsstandard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: SOC-Leitung, SOC-Analysten, Incident Response, Case Manager, Informationssicherheit und Plattformadministration
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Analysis-Cockpit-Ereignisanalyse und Erfahrung mit Incident-, Ticket- oder Case-Prozessen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luzern 2 Tage
Bern 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Sankt Gallen 2 Tage
Basel 2 Tage
Winterthur 2 Tage
Zürich 2 Tage
Stream live 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
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