Physische Geräte liefern protokollspezifische Befehle, während Automationen fachliche Zustände wie Anwesenheit, Betriebsart oder Gesamtleistung benötigen. Virtuelle Geräte bilden diese Abstraktion und reduzieren Abhängigkeiten von Einzelprodukten.
Das Seminar entwickelt ein konsistentes Befehlsmodell und setzt berechnete, aggregierte und steuerbare virtuelle Funktionen mit eindeutiger Aktualisierung um.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Methodik
Zielsetzung
- Informations- und Aktionsbefehle mit passenden Typen, Einheiten und logischen IDs modellieren
- Virtuelle Geräte für Berechnung, Aggregation und protokollunabhängige Abstraktion erstellen
- Generische Typen für Szenarien, Synthese und austauschbare Geräte verwenden
- Aktualisierung, Rückmeldung, Fehlerwerte und Schleifen kontrolliert testen
Zielgruppe
Jeedom-Anwender, Integratoren, technische Key-User und Entwickler von Automations- und Visualisierungsmodellen.
Voraussetzungen
Grundlegende Jeedom-Bedienung und mindestens zwei vorbereitete Geräte oder Datenquellen.
Seminarinhalte
- Schritt 1: Befehlsarten und Datenqualität unterscheiden
Informations- und Aktionsbefehle, binäre, numerische und textuelle Werte werden eingeordnet. Aktualität, Einheit, Wertebereich und Rückmeldung werden je Funktion festgelegt.
- Schritt 2: Namen und logische IDs konsistent planen
Technische und sichtbare Bezeichnungen werden getrennt. Stabile logische IDs und eindeutige Funktionen verhindern Referenzprobleme bei späterem Gerätewechsel.
- Schritt 3: Virtuelles Gerät erstellen
Ein fachlicher Zweck, übergeordnetes Objekt, Kategorie und Sichtbarkeit werden festgelegt. Das virtuelle Gerät erhält nur die für Automation oder Bedienung notwendigen Befehle.
- Schritt 4: Berechnete Informationsbefehle anlegen
Messwerte werden normalisiert, umgerechnet oder logisch kombiniert. Fehlende Werte, Division durch null, Grenzwerte und Rundung erhalten definierte Behandlung.
- Schritt 5: Aggregierte Zustände modellieren
Mehrere Fenster, Bewegungsmelder, Verbraucher oder Temperaturen werden zu Gesamtzuständen zusammengeführt. Aggregationsregel und Fallback werden fachlich dokumentiert.
- Schritt 6: Virtuelle Aktionsbefehle umsetzen
Ein fachlicher Befehl steuert ein oder mehrere physische Ziele. Reihenfolge, Vorbedingung, Statusrückmeldung und Teilfehler werden berücksichtigt.
- Schritt 7: Generische Typen zuordnen
Licht, Temperatur, Energie, Öffnung und weitere Funktionen erhalten passende generische Typen. Synthese, Widgets und protokollübergreifende Szenarien werden damit getestet.
- Schritt 8: Aktualisierung und Schleifen prüfen
Quelländerungen aktualisieren virtuelle Werte in kontrollierter Reihenfolge. Selbstreferenzen, gegenseitige Auslösung und unnötige Schreibzyklen werden mit Logs und Testwerten ausgeschlossen.
Praxisübungen
- Gesamtzustand mehrerer Fensterkontakte als virtuelles Gerät erstellen
- Berechneten Leistungs- oder Komfortwert mit Einheit und Fallback anlegen
- Virtuellen Aktionsbefehl für mehrere physische Geräte umsetzen
- Generische Typen zuordnen und Schleifenfreiheit mit Logs prüfen
Methodik
Vortrag, geführte Demonstrationen und strukturierte Übungen an einer vorbereiteten Jeedom-Umgebung. Jeder Arbeitsschritt wird zunächst fachlich eingeordnet, anschließend am System umgesetzt und danach mit klaren Prüfkriterien kontrolliert. Konfigurationsentscheidungen, Fehlersituationen und betriebliche Auswirkungen werden gemeinsam ausgewertet.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn: 10:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Jeedom-Anwender, Integratoren, technische Key-User und Entwickler von Automations- und Visualisierungsmodellen. |
| Voraussetzungen: | Grundlegende Jeedom-Bedienung und mindestens zwei vorbereitete Geräte oder Datenquellen. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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