Seminarprofil
Das Seminar konzentriert sich auf digitale Liefer- und Entwicklungsumgebungen außerhalb klassischer Webinventare. Cloud-Dienste, Containerregistries, Images, öffentlich erreichbare Speicher, Code-Repositories, Schlüssel und Secrets werden mit Discovery erfasst, verifiziert, risikobewertet und in sichere Behebungsabläufe überführt.
Die angesetzte Dauer von 2 tage ist fachlich erforderlich, weil die Themen technisch anspruchsvoll sind, sich jedoch auf Exposure-Erkennung, Validierung und Remediation konzentrieren und keine vollständige Cloud-Penetrationstest-Ausbildung umfassen.
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- Schutzobjekte und Suchraum
- Cloud-Exposure erkennen und verifizieren
- Container und Images
- Repositories und Secrets
- Incident- und Remediation-Ablauf
- Prävention und laufende Kontrolle
- Praxisübungen
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Cloud Security, DevSecOps, Plattformengineering, Containerbetrieb, Softwareentwicklung, SOC und Vulnerability Management.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Public Cloud, Git, Containern, Registries, IAM und Secret Management; ausschließlich eigene oder freigegebene Ressourcen dürfen untersucht werden.
Lernziele
- Cloud-, Container- und Repository-Schutzobjekte vollständig definieren.
- Exponierungen und versehentlich veröffentlichte Secrets sicher validieren.
- Fund und tatsächliche Verwendbarkeit voneinander unterscheiden.
- Risiken nach Reichweite, Berechtigung und Geschäftsbezug priorisieren.
- Behebung, Rotation und Prävention koordiniert steuern.
Seminarinhalte
1. Schutzobjekte und Suchraum
Der Suchraum wird anhand der Organisation und ihrer Entwicklungslandschaft strukturiert.
- Cloud-Konten, Mandanten, Namensräume und bekannte Dienste erfassen.
- Containerregistries, Image-Namen und Deployment-Plattformen zuordnen.
- Organisationen, Benutzer und Projekte in Code-Plattformen dokumentieren.
- Marken-, Domain- und Namensmuster für unbekannte Ressourcen festlegen.
2. Cloud-Exposure erkennen und verifizieren
Öffentliche Erreichbarkeit wird von legitimer Veröffentlichung unterschieden.
- Speicher, Datenbanken, Managementschnittstellen und Serverless-Endpunkte erfassen.
- Netzwerkzugriff, Authentisierung und tatsächliche Datenexposition prüfen.
- Metadaten, Eigentum und Produktionsbezug bestätigen.
- Unsichere Funde mit minimaler Dateneinsicht dokumentieren.
3. Container und Images
Containerartefakte können Software, Konfiguration und Zugangsdaten offenlegen.
- Öffentlich zugängliche Registries und Repositories identifizieren.
- Image-Tags, Aktualität und Herkunft bewerten.
- Konfigurationsdateien, Paketstände und eingebettete Secrets klassifizieren.
- Betroffene Deployments und abhängige Systeme ermitteln.
4. Repositories und Secrets
Geheimnisse in Quellcode benötigen schnelle, aber kontrollierte Reaktion.
- Öffentliche und falsch freigegebene Repositories zuordnen.
- Token, Schlüssel, Passwörter und Zertifikatsmaterial nach Typ klassifizieren.
- Verwendbarkeit intern und ohne produktive Nebenwirkung überprüfen.
- Commit-Historie, Forks, Artefakte und mögliche Weiterverbreitung berücksichtigen.
5. Incident- und Remediation-Ablauf
Das Löschen einer Datei allein beseitigt eine Exposition nicht.
- Zugangsdaten unverzüglich sperren oder rotieren.
- Öffentliche Freigaben und Fehlkonfigurationen korrigieren.
- Historien, Caches und abhängige Artefakte bereinigen.
- Ursache und Reichweite im Incident- oder Problemprozess untersuchen.
6. Prävention und laufende Kontrolle
Wiederholungen werden durch technische Leitplanken reduziert.
- Secret Scanning und Pre-Commit-Kontrollen etablieren.
- Sichere Repository- und Registry-Standards definieren.
- Cloud-Policies und zentralisierte Freigabekontrollen einführen.
- Monitoring-Regeln und Kennzahlen für neue Exponierungen festlegen.
Praxisübungen
- Aufbau eines Exposure-Schutzobjektkatalogs.
- Triage simulierter Cloud-, Container- und Repository-Funde.
- Entwurf eines Secret-Rotation- und Incident-Ablaufs.
- Definition präventiver Kontrollen für Entwicklungsplattformen.
Im Rahmen der Übungen entsteht ein Exposure-Playbook mit Suchraum, Validierungsregeln, Priorisierung, Secret-Rotation und Präventionskontrollen.
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Cloud Security, DevSecOps, Plattformengineering, Containerbetrieb, Softwareentwicklung, SOC und Vulnerability Management. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse zu Public Cloud, Git, Containern, Registries, IAM und Secret Management; ausschließlich eigene oder freigegebene Ressourcen dürfen untersucht werden. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, moderierte Fallarbeit und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse und Workshop - Präsenzseminare mit Trainer vor Ort, Webinar bei entsprechender Buchung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Ausführliche Dokumentation als Download oder auf Datenträger |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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