Seminar Cuttlefish – Hybrid Devices

Hybrid Devices verbinden ein physisches Gerätesystem beziehungsweise produktnahe Systemartefakte mit den virtuellen Hardwareabstraktionen von Cuttlefish. Dadurch lassen sich Framework- und Systementwicklungen früh, parallel und ohne vollständig verfügbare Zielhardware prüfen.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Methodik
  • Einordnung

Zielsetzung

  • Zweck, Architektur und Grenzen hybrider Cuttlefish-Geräte bewerten
  • Physische beziehungsweise produktnahe Systemartefakte für die virtuelle Hardware vorbereiten
  • Image- und HAL-Grenzen konsistent zusammenführen
  • Kompatibilität, Boot, Frameworkfunktionen und Skalierbarkeit reproduzierbar validieren

Zielgruppe

Android-Gerätehersteller, AOSP- und Framework-Entwicklung, BSP-Teams, Systemintegration, Testteams und technische Architektur.

Voraussetzungen

Sehr gute AOSP- und Android-Partitionskenntnisse, Buildpraxis sowie sichere Cuttlefish-Bedienung.

Seminarinhalte

  1. Schritt 1: Hybridziel und Nutzen abgrenzen

    Frühe Frameworkentwicklung, Hardwareentkopplung, Parallelisierung und Regressionstests werden gegen klassische Cuttlefish- und physische Gerätetests abgegrenzt. Nicht virtualisierbare Hardwareabhängigkeiten werden dokumentiert.

  2. Schritt 2: Quell- und Artefaktstände erfassen

    System-, Vendor-, Boot- und Zielartefakte werden mit Branch, Buildvariante und Schnittstellenstand inventarisiert. Mischstände werden vor dem Merge ausgeschlossen.

  3. Schritt 3: Zielbeschreibungen vorbereiten

    Benötigte Target-Files, Konfigurationen und gerätespezifische Informationen werden extrahiert. Eingangsartefakte erhalten Prüfsummen und eine eindeutige Herkunft.

  4. Schritt 4: Hybride Images erzeugen

    Produktnahe Systemanteile werden mit Cuttlefish-kompatiblen Hardware- und Vendoranteilen zusammengeführt. Partitionslayout und Metadaten werden nach jedem Schritt geprüft.

  5. Schritt 5: Hybridgerät starten

    Die erzeugten Artefakte werden mit einer passenden CVD-Konfiguration gestartet. Bootkette, ADB, Frameworkdienste und zentrale HAL-Beziehungen werden überwacht.

  6. Schritt 6: Kompatibilität und Verhalten prüfen

    VINTF-nahe Schnittstellen, Systemdienste, Grafik, Netzwerk, Speicher und definierte Produktfunktionen werden mit einem strukturierten Smoke-Test validiert.

  7. Schritt 7: Fehler und Grenzen analysieren

    Bootschleifen, inkompatible Schnittstellen, fehlende Dienste und gerätespezifische Annahmen werden zwischen System-, Vendor- und virtueller Hardwaregrenze eingeordnet.

  8. Schritt 8: Skalierbaren Testpfad aufbauen

    Artefakterzeugung, Start, Tests, Logsammlung und Bereinigung werden automatisiert, damit mehrere Varianten oder Branches parallel bewertet werden können.

Praxisübungen

  • Ein Hybridziel aus definierten System- und Cuttlefish-Artefakten planen und Eingangsprüfungen formulieren
  • Ein hybrides Imagepaket erzeugen, starten und mit einem Framework-Smoke-Test prüfen
  • Eine absichtliche Schnittstelleninkompatibilität lokalisieren und die zuständige Artefaktgrenze bestimmen

Methodik

Der Kurs folgt einem kontrollierten Merge- und Validierungsprozess. Jede Artefaktgrenze wird vor dem Start geprüft und nach dem Start mit konkreten Framework- und Kompatibilitätstests belegt.

Einordnung

Drei Tage sind erforderlich, weil Planung und Artefaktaufbereitung, hybride Imageerzeugung sowie Boot-, Kompatibilitäts-, Fehler- und Automatisierungstests mehrere anspruchsvolle Buildzyklen benötigen.

Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Android-Gerätehersteller, AOSP- und Framework-Entwicklung, BSP-Teams, Systemintegration, Testteams und technische Architektur
Voraussetzungen: Sehr gute AOSP- und Android-Partitionskenntnisse, Buildpraxis sowie sichere Cuttlefish-Bedienung
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
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Bern 3 Tage
Luzern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
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Winterthur 3 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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