Das Seminar behandelt Integrationsbrücken zwischen modernen Wallet- und Proofing-Komponenten sowie bestehenden IAM-Landschaften. OAuth 2.0, OpenID Connect, SAML und SCIM werden als kombinierbare Bausteine für Authentisierung, Autorisierung, Föderation und Provisionierung eingesetzt.
Der Aufbau führt von der fachlichen und technischen Einordnung über klar definierte Entscheidungs- und Integrationsschritte bis zu überprüfbaren Arbeitsartefakten. Jeder Themenblock wird schrittweise erläutert und in einer praktischen Aufgabe angewendet.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Modul 1: Protokollrollen und Einsatzgrenzen
- Modul 2: OAuth 2.0 und API-Autorisierung
- Modul 3: OpenID Connect und Identitätsübergabe
- Modul 4: SAML-Föderation und Legacy-Anbindung
- Modul 5: SCIM und Identity Lifecycle
- Modul 6: Bridge-Architektur und End-to-End-Test
- Praxisübungen
Einordnung und Zielsetzung
Das Seminar behandelt Integrationsbrücken zwischen modernen Wallet- und Proofing-Komponenten sowie bestehenden IAM-Landschaften. OAuth 2.0, OpenID Connect, SAML und SCIM werden als kombinierbare Bausteine für Authentisierung, Autorisierung, Föderation und Provisionierung eingesetzt.
Im Mittelpunkt stehen nachvollziehbare Entscheidungen, sichere technische Übergaben, datensparsame Verarbeitung und ein belastbarer Betrieb. Die Seminarergebnisse werden als Modelle, Entscheidungstabellen, Testfälle oder Umsetzungsskizzen dokumentiert.
Zielgruppe
IAM-Architektur, IAM-Engineering, Anwendungsintegration, Enterprise Architecture, DevSecOps und technische Projektleitung
Voraussetzungen
Praktische Kenntnisse in Webanwendungen, HTTP und grundlegenden IAM-Konzepten
Lernziele
- Protokollrollen und Einsatzgrenzen fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
- OAuth 2.0 und API-Autorisierung fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
- OpenID Connect und Identitätsübergabe fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
- SAML-Föderation und Legacy-Anbindung fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
- SCIM und Identity Lifecycle fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
- Bridge-Architektur und End-to-End-Test fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
- Abhängigkeiten zwischen Identitätsprüfung, Wallet, Gateway und IAM erkennen und in ein konsistentes Zielbild überführen.
- Sicherheits-, Datenschutz-, Betriebs- und Interoperabilitätsanforderungen in Abnahmekriterien übersetzen.
Seminarinhalte
Modul 1: Protokollrollen und Einsatzgrenzen
Die vier Standards werden nach Zweck, Akteuren, Artefakten und Lebenszyklus eingeordnet.
- Schritt 1: Authentisierung, Autorisierung, Föderation und Provisionierung trennen.
- Schritt 2: Rollen und Endpunkte je Protokoll benennen.
- Schritt 3: Token, Assertions und Ressourcenmodelle vergleichen.
- Schritt 4: Eignungsgrenzen und typische Fehlanwendungen dokumentieren.
Modul 2: OAuth 2.0 und API-Autorisierung
Delegierte API-Zugriffe werden mit sicheren Flows und klaren Ressourcenrechten gestaltet.
- Schritt 1: Client-, Authorization-Server- und Resource-Server-Rollen zuordnen.
- Schritt 2: Flow anhand Client-Typ und Interaktionsmodell auswählen.
- Schritt 3: Scopes, Audiences und Token-Lebensdauer festlegen.
- Schritt 4: Replay-, Redirect- und Client-Risiken mit geeigneten Kontrollen reduzieren.
Modul 3: OpenID Connect und Identitätsübergabe
Authentisierungsergebnisse und Claims werden sicher an Anwendungen und CIAM übertragen.
- Schritt 1: Authorization Request und Authentisierungsanforderung definieren.
- Schritt 2: ID Token, UserInfo und Access Token korrekt abgrenzen.
- Schritt 3: Claims, Session und Logout auf Zielsysteme abbilden.
- Schritt 4: Validierungen und Fehlerpfade vollständig spezifizieren.
Modul 4: SAML-Föderation und Legacy-Anbindung
Bestehende Service Provider werden kontrolliert an moderne Identity Sources angebunden.
- Schritt 1: Identity Provider, Service Provider und Metadatenbeziehung modellieren.
- Schritt 2: Assertions, Bindings und Signaturprüfung einordnen.
- Schritt 3: Claim- und Session-Übersetzung definieren.
- Schritt 4: Brückenszenarien mit OIDC oder Gateway-Komponenten bewerten.
Modul 5: SCIM und Identity Lifecycle
Provisionierung und Deprovisionierung werden mit Verifikation und Kontoverknüpfung synchronisiert.
- Schritt 1: Resource Types, Schemas und Endpunkte bestimmen.
- Schritt 2: Create-, Update-, Disable- und Delete-Abläufe festlegen.
- Schritt 3: Korrelation, Dubletten und fachliche Schlüssel behandeln.
- Schritt 4: Fehlerwiederholung und Reconciliation planen.
Modul 6: Bridge-Architektur und End-to-End-Test
Die Standards werden in einem konsistenten Zielbild kombiniert und getestet.
- Schritt 1: Quell- und Zielprotokolle eines Referenzfalls festlegen.
- Schritt 2: Token-, Claim- und Account-Mappings erstellen.
- Schritt 3: Sequenz mit Happy Path, Fallback und Fehlerfällen modellieren.
- Schritt 4: Security- und Interoperabilitätstests gegen Abnahmekriterien durchführen.
Praxisübungen
- Übung 1: Vergleich und Auswahl geeigneter Protokollmuster. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
- Übung 2: Konfiguration eines OIDC-Claim-Flusses. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
- Übung 3: Entwurf einer SAML-OIDC-Übersetzung. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
- Übung 4: Modellierung einer SCIM-basierten Provisionierung. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
- Übung 5: End-to-End-Test einer IAM-Brücke. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Kontakt
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | IAM-Architektur, IAM-Engineering, Anwendungsintegration, Enterprise Architecture, DevSecOps und technische Projektleitung |
| Voraussetzungen: | Praktische Kenntnisse in Webanwendungen, HTTP und grundlegenden IAM-Konzepten |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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