Eigene FWTS-Plugins erweitern den Prüfumfang um plattformspezifische Anforderungen und neue Firmwarefunktionen. Das Seminar führt vom Quellbaum und Pluginlebenszyklus über sichere Datenerfassung und Meldungsklassen bis zu Build, Unit-Tests, Testdaten und wartbarer Integration.
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxislabor
- Methodik
Zielsetzung
- FWTS-Quellbaum und Pluginlebenszyklus sicher beherrschen
- Eigene Tests mit eindeutiger Prüflogik und Meldungsklassen entwickeln
- Hardware- und Firmwarezugriffe defensiv implementieren
- Plugins mit Testdaten, Build und Review reproduzierbar absichern
Zielgruppe
C-Entwickler, Firmware- und Plattformteams, Tooling-Entwicklung, Testautomatisierung und technische Qualitätssicherung.
Voraussetzungen
Gute C-Kenntnisse, Linux-Entwicklungsumgebung, Versionsverwaltung und grundlegende FWTS-Erfahrung.
Seminarinhalte
1. Quellbaum und Buildumgebung
- Schritt 1: Abhängigkeiten und Compilerwerkzeuge installieren
- Schritt 2: Quellbaum, Bibliotheken und Pluginverzeichnisse erkunden
- Schritt 3: Referenzbuild mit Tests ausführen
- Schritt 4: Buildkonfiguration und Version eindeutig protokollieren
2. Pluginlebenszyklus
- Schritt 1: Registrierung, Initialisierung, Ausführung und Aufräumen nachvollziehen
- Schritt 2: Abhängigkeiten und Flags geeigneter Referenzplugins vergleichen
- Schritt 3: Testfälle in klar abgegrenzte Subtests zerlegen
- Schritt 4: Ressourcen in jedem Fehlerpfad sauber freigeben
3. Prüflogik und Meldungen
- Schritt 1: Normative Regel in maschinenprüfbare Bedingung übersetzen
- Schritt 2: Pass-, Warn-, Fehler- und Abbruchfall festlegen
- Schritt 3: Meldung mit Objekt, Istwert und Erwartung formulieren
- Schritt 4: Doppelte oder nicht handlungsfähige Meldungen vermeiden
4. Sicherer Firmwarezugriff
- Schritt 1: Datenquelle und Zugriffsrechte festlegen
- Schritt 2: Längen, Offsets und Endianness validieren
- Schritt 3: Beschädigte oder unvollständige Daten defensiv behandeln
- Schritt 4: Zustandsändernde Zugriffe mit Schutzbedingungen versehen
5. ACPI-, UEFI- und Plattformhilfen
- Schritt 1: Vorhandene Parser und Hilfsfunktionen identifizieren
- Schritt 2: Tabellen oder Variablen über gemeinsame Schnittstellen lesen
- Schritt 3: Fehlerbehandlung und Diagnosekontext übernehmen
- Schritt 4: Neue Hilfsfunktion nur bei wiederverwendbarem Bedarf ergänzen
6. Unit- und Regressionstests
- Schritt 1: Prüfregel in positive und negative Fälle zerlegen
- Schritt 2: Synthetische Testdaten mit eindeutiger Erwartung erzeugen
- Schritt 3: Grenz- und Fehlerfälle automatisiert ausführen
- Schritt 4: Regressionstest an den ursprünglichen Fehlerbericht koppeln
7. Logdateien und Testdaten
- Schritt 1: Hardwareabhängigkeit durch aufgezeichnete Daten reduzieren
- Schritt 2: Datensätze anonymisieren und minimieren
- Schritt 3: Reproduzierbarkeit auf zweiter Buildumgebung prüfen
- Schritt 4: Testdaten mit Herkunft und erwarteter Ausgabe versionieren
8. Codequalität und Review
- Schritt 1: Formatierung und statische Prüfungen ausführen
- Schritt 2: Fehlerpfade, Nebenwirkungen und Portabilität reviewen
- Schritt 3: Meldungstexte auf Eindeutigkeit prüfen
- Schritt 4: Änderung in kleine nachvollziehbare Commits gliedern
9. Paketierung und Integration
- Schritt 1: Plugin in regulären Build integrieren
- Schritt 2: Abhängigkeiten und Laufzeitvoraussetzungen dokumentieren
- Schritt 3: Paketbuild und Installation testen
- Schritt 4: Kompatibilität mit bestehendem Testprofil rückprüfen
Praxislabor
- Bauen und Ausführen eines unveränderten FWTS-Quellbaums
- Implementieren eines einfachen Plugins
- Entwickeln robuster Parser- und Fehlerpfade
- Erzeugen synthetischer positiver und negativer Testdaten
- Durchführen von Review, Regressionstest und Paketbuild
Methodik
Die Durchführung kombiniert strukturierte Fachinputs, nachvollziehbare Demonstrationen, geführte Schritt-für-Schritt-Übungen und eigenständige Diagnoseaufgaben. Jeder Laborlauf beginnt mit dokumentierten Voraussetzungen, erzeugt prüfbare Artefakte und endet mit einer technischen Bewertung sowie einem definierten Rücktest.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | C-Entwickler, Firmware- und Plattformteams, Tooling-Entwicklung, Testautomatisierung und technische Qualitätssicherung. |
| Voraussetzungen: | Gute C-Kenntnisse, Linux-Entwicklungsumgebung, Versionsverwaltung und grundlegende FWTS-Erfahrung. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachinput, Demonstrationen, schrittweise praktische Übungen und Auswertung am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar bei ausdrücklicher Beauftragung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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