Seminar Fedora CoreOS – Netzwerk, DNS und Host-Firewall

Dieses Fachseminar behandelt reproduzierbare Netzwerk- und Sicherheitskonfigurationen auf Fedora CoreOS. NetworkManager-Keyfiles, komplexe Linktypen, Routing, DNS, Zeit, Proxy, Host-Firewall und Containerkommunikation werden mit Ignition und systemd verbunden.

Der Seminaraufbau verbindet nachvollziehbare technische Grundlagen mit durchgängigen Übungen. Jede Konfiguration wird geplant, umgesetzt, geprüft und in ein wiederverwendbares Betriebsschema überführt.

Inhaltsübersicht

  1. NetworkManager-Modell und reproduzierbare Keyfiles
  2. IPv4, IPv6 und statisches Routing
  3. Bonding, VLANs und Bridges
  4. DNS, Zeit, Proxy und externe Abhängigkeiten
  5. Host-Firewall und Containerports
  6. Diagnose und Recovery

Lernziele

  • NetworkManager-Modell und reproduzierbare Keyfiles strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • IPv4, IPv6 und statisches Routing strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Bonding, VLANs und Bridges strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • DNS, Zeit, Proxy und externe Abhängigkeiten strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Host-Firewall und Containerports strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Diagnose und Recovery strukturiert planen, konfigurieren und anhand technischer Prüfkriterien bewerten
  • Konfigurationsentscheidungen dokumentieren und in reproduzierbare Betriebsabläufe überführen

Seminarinhalte

1. NetworkManager-Modell und reproduzierbare Keyfiles

Der Themenblock ordnet NetworkManager-Modell und reproduzierbare Keyfiles in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Schnittstellen, Verbindungen und Plattformmetadaten unterscheiden.
  2. Schritt 2: Keyfiles mit Butane als Dateien bereitstellen.
  3. Schritt 3: Aktivierungsreihenfolge und Abhängigkeiten festlegen.
  4. Schritt 4: Verbindungsstatus nach dem ersten Boot automatisiert prüfen.

2. IPv4, IPv6 und statisches Routing

Der Themenblock ordnet IPv4, IPv6 und statisches Routing in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: DHCP- und statische Adressierung korrekt abbilden.
  2. Schritt 2: IPv6-Autokonfiguration und statische Parameter bewerten.
  3. Schritt 3: Gateways, Policy-Routen und zusätzliche Routingtabellen definieren.
  4. Schritt 4: Pfad und Rückweg mit gezielten Tests validieren.

3. Bonding, VLANs und Bridges

Der Themenblock ordnet Bonding, VLANs und Bridges in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Redundanz- und Durchsatzanforderungen für Bonding erfassen.
  2. Schritt 2: VLAN-Subinterfaces und Trunking planen.
  3. Schritt 3: Bridges für VMs oder Containerdienste konfigurieren.
  4. Schritt 4: Linkfehler, MTU und Startreihenfolge in einem Testfall prüfen.

4. DNS, Zeit, Proxy und externe Abhängigkeiten

Der Themenblock ordnet DNS, Zeit, Proxy und externe Abhängigkeiten in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Resolver und Suchdomänen konsistent setzen.
  2. Schritt 2: Split-DNS und interne Zonen berücksichtigen.
  3. Schritt 3: NTP-Quellen und Zeitabhängigkeiten absichern.
  4. Schritt 4: Proxy-, No-Proxy- und Egressregeln für Updates und Registries testen.

5. Host-Firewall und Containerports

Der Themenblock ordnet Host-Firewall und Containerports in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: erlaubte Flüsse aus einem Kommunikationsmodell ableiten.
  2. Schritt 2: nftables-Regeln reproduzierbar und atomar bereitstellen.
  3. Schritt 3: Verwaltungs-, Anwendungs- und Clusterports segmentieren.
  4. Schritt 4: Regelwirkung mit Host- und Containerverkehr kontrollieren.

6. Diagnose und Recovery

Der Themenblock ordnet Diagnose und Recovery in den Fedora-CoreOS-Betrieb ein und führt von der Ausgangsanalyse bis zur überprüfbaren Zielkonfiguration.

  1. Schritt 1: Link, Adresse, Route, Resolver und Firewall schrittweise untersuchen.
  2. Schritt 2: NetworkManager- und systemd-Journal auswerten.
  3. Schritt 3: Ignition- und First-Boot-Netzwerkfehler eingrenzen.
  4. Schritt 4: Notfallzugriff und korrigierte Reprovisionierung durchführen.

Praxisübungen

  • Erstellung statischer IPv4- und IPv6-Keyfiles mit DNS und Routen
  • Aufbau eines Bond-VLAN-Bridge-Szenarios in einer Laborumgebung
  • Implementierung einer minimalen Host-Firewall für Verwaltung und Containerdienst
  • Diagnose eines absichtlich eingebauten Routing-, DNS- und MTU-Fehlers

Zielgruppe

Linux- und Netzwerkadministration, Plattformengineering, DevOps, Rechenzentrumsbetrieb und Teams für segmentierte Containerplattformen

Voraussetzungen

Sichere Linux- und TCP/IP-Grundkenntnisse, Erfahrung mit IPv4, Routing und DNS; Grundkenntnisse in YAML und systemd sind hilfreich

Arbeitsweise

Vortrag, Systemdemonstrationen und angeleitete Übungen wechseln sich ab. Konfigurationsdateien werden versionierbar aufgebaut, mit Werkzeugen validiert und in kontrollierten Testsystemen ausgeführt. Fehlerbilder werden bewusst erzeugt und mit definierten Diagnose- und Rückfallverfahren bearbeitet.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Linux- und Netzwerkadministration, Plattformengineering, DevOps, Rechenzentrumsbetrieb und Teams für segmentierte Containerplattformen
Voraussetzungen: Sichere Linux- und TCP/IP-Grundkenntnisse, Erfahrung mit IPv4, Routing und DNS; Grundkenntnisse in YAML und systemd sind hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop – alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Vereinbarung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
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Sankt Gallen 3 Tage
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