Seminar Enonic XP 8 – Clustering, Skalierung und Hochverfügbarkeit

Das Seminar behandelt die Planung und den belastbaren Betrieb verteilter Enonic-XP-8-Umgebungen. Topologie, Knotenrollen, Netzwerk, Persistenz und Lastverteilung werden gemeinsam betrachtet, damit Hochverfügbarkeit nicht nur auf dem Papier entsteht.

Ein mehrknotiges Referenzsystem wird konfiguriert, überwacht und gezielt gestört. Die Übungen führen von der Kapazitätsannahme über Clusterbildung und Failover bis zu Wartung, Backup und kontrollierter Versionsänderung.

Inhaltsübersicht

  1. Anforderungen und Zieltopologie
  2. Kapazität und Knotenrollen
  3. Netzwerk und Clusterkommunikation
  4. Persistenz und verteilter Blobstore
  5. Load Balancing und Sitzungen
  6. Clusterkonfiguration und Inbetriebnahme
  7. Anwendungen, Events und Jobs im Cluster
  8. Monitoring und Kapazitätssteuerung
  9. Ausfall- und Wiederanlaufübungen
  10. Wartung, Backup und Upgrade

Lernziele

  • geeignete Clusterrollen und Topologien auswählen
  • Netzwerk, Discovery, Storage und Load Balancing korrekt auslegen
  • Skalierung und Kapazität anhand messbarer Annahmen planen
  • Ausfälle, Split-Brain-Risiken und Wiederanlauf testen
  • Wartung, Sicherung und Upgrade clusterfähig organisieren

Praxisorientierte Lernschritte

1. Anforderungen und Zieltopologie

Der Arbeitsblock verbindet fachliche Einordnung, nachvollziehbare Umsetzung und kontrollierte Prüfung. Konfigurationen, Entscheidungen und Prüfergebnisse werden als wiederverwendbare Projektnachweise dokumentiert.

  1. Schritt 1: Verfügbarkeit, Lastprofil, Datenvolumen und Wartungsziele erfassen
  2. Schritt 2: Master-, Frontend-, Backend- und kombinierte Rollen bewerten
  3. Schritt 3: eine Zieltopologie mit klaren Ausfallannahmen zeichnen

2. Kapazität und Knotenrollen

Der Arbeitsblock verbindet fachliche Einordnung, nachvollziehbare Umsetzung und kontrollierte Prüfung. Konfigurationen, Entscheidungen und Prüfergebnisse werden als wiederverwendbare Projektnachweise dokumentiert.

  1. Schritt 1: CPU-, Speicher-, Heap- und I/O-Bedarf aus Workloads ableiten
  2. Schritt 2: Rollen nach Anfrage-, Daten- und Koordinationslast dimensionieren
  3. Schritt 3: Skalierungsgrenzen und Reserven als überprüfbare Annahmen dokumentieren

3. Netzwerk und Clusterkommunikation

Der Arbeitsblock verbindet fachliche Einordnung, nachvollziehbare Umsetzung und kontrollierte Prüfung. Konfigurationen, Entscheidungen und Prüfergebnisse werden als wiederverwendbare Projektnachweise dokumentiert.

  1. Schritt 1: benötigte Kommunikationswege, Ports und Namensauflösung festlegen
  2. Schritt 2: Discovery und Mitgliedschaft in einer isolierten Umgebung konfigurieren
  3. Schritt 3: Latenz, Paketverlust und fehlerhafte Erreichbarkeit gezielt diagnostizieren

4. Persistenz und verteilter Blobstore

Der Arbeitsblock verbindet fachliche Einordnung, nachvollziehbare Umsetzung und kontrollierte Prüfung. Konfigurationen, Entscheidungen und Prüfergebnisse werden als wiederverwendbare Projektnachweise dokumentiert.

  1. Schritt 1: lokale Indizes und gemeinsam genutzte Blobdaten korrekt zuordnen
  2. Schritt 2: Storage-Verfügbarkeit, Durchsatz und Berechtigungen prüfen
  3. Schritt 3: Ausfall und Wiederanbindung des Speichers mit definierten Abbruchkriterien testen

5. Load Balancing und Sitzungen

Der Arbeitsblock verbindet fachliche Einordnung, nachvollziehbare Umsetzung und kontrollierte Prüfung. Konfigurationen, Entscheidungen und Prüfergebnisse werden als wiederverwendbare Projektnachweise dokumentiert.

  1. Schritt 1: Health Checks und Routingziele für unterschiedliche Knotentypen definieren
  2. Schritt 2: Sitzungs- und Kontextanforderungen für Anwendungen bewerten
  3. Schritt 3: Lastverteilung, Drain und Wiederaufnahme eines Knotens praktisch prüfen

6. Clusterkonfiguration und Inbetriebnahme

Der Arbeitsblock verbindet fachliche Einordnung, nachvollziehbare Umsetzung und kontrollierte Prüfung. Konfigurationen, Entscheidungen und Prüfergebnisse werden als wiederverwendbare Projektnachweise dokumentiert.

  1. Schritt 1: knotenspezifische und gemeinsame Konfiguration trennen
  2. Schritt 2: Startreihenfolge, Quorum und Beitritt kontrolliert durchführen
  3. Schritt 3: Clusterzustand, Rollen und Replikation nach der Inbetriebnahme verifizieren

7. Anwendungen, Events und Jobs im Cluster

Der Arbeitsblock verbindet fachliche Einordnung, nachvollziehbare Umsetzung und kontrollierte Prüfung. Konfigurationen, Entscheidungen und Prüfergebnisse werden als wiederverwendbare Projektnachweise dokumentiert.

  1. Schritt 1: Clustersemantik von Cache, Events, Tasks und Scheduler einordnen
  2. Schritt 2: Doppelverarbeitung und konkurrierende Jobs durch Idempotenz begrenzen
  3. Schritt 3: Anwendungsverhalten bei Knotenwechsel und Wiederanlauf testen

8. Monitoring und Kapazitätssteuerung

Der Arbeitsblock verbindet fachliche Einordnung, nachvollziehbare Umsetzung und kontrollierte Prüfung. Konfigurationen, Entscheidungen und Prüfergebnisse werden als wiederverwendbare Projektnachweise dokumentiert.

  1. Schritt 1: Knoten-, JVM-, Such-, Speicher- und Request-Metriken zusammenführen
  2. Schritt 2: Sättigung, Hotspots und ungleichmäßige Lastverteilung erkennen
  3. Schritt 3: Skalierungsmaßnahme durchführen und Wirkung anhand derselben Messpunkte bewerten

9. Ausfall- und Wiederanlaufübungen

Der Arbeitsblock verbindet fachliche Einordnung, nachvollziehbare Umsetzung und kontrollierte Prüfung. Konfigurationen, Entscheidungen und Prüfergebnisse werden als wiederverwendbare Projektnachweise dokumentiert.

  1. Schritt 1: Frontend-, Daten- und Masterknoten kontrolliert aus dem Verbund entfernen
  2. Schritt 2: Auswirkungen auf Verfügbarkeit, Aufgaben und Datenzugriff dokumentieren
  3. Schritt 3: Knoten wieder aufnehmen und Restfehler systematisch beseitigen

10. Wartung, Backup und Upgrade

Der Arbeitsblock verbindet fachliche Einordnung, nachvollziehbare Umsetzung und kontrollierte Prüfung. Konfigurationen, Entscheidungen und Prüfergebnisse werden als wiederverwendbare Projektnachweise dokumentiert.

  1. Schritt 1: Wartungsreihenfolge und Drain-Verfahren für Knoten planen
  2. Schritt 2: Cluster-Sicherung und Wiederherstellungsabhängigkeiten festlegen
  3. Schritt 3: Rolling- und Full-Restart-Szenarien nach Version und Risiko unterscheiden

Zielgruppe und Vorkenntnisse

Zielgruppe: Infrastrukturarchitekten, Plattformbetrieb, DevOps, SRE, Systemadministration und technische Verantwortliche für hochverfügbare CMS- und Anwendungsplattformen.

Vorkenntnisse: Fundierte Kenntnisse in Linux oder Containern, Netzwerken, Load Balancern, gemeinsamem Storage, JVM-Betrieb und Enonic-XP-Administration.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurations- oder Implementierungsschritte und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung besitzt definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Dadurch bleiben die erarbeiteten Abläufe für Projekt- und Betriebsstandards nachvollziehbar.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Infrastrukturarchitekten, Plattformbetrieb, DevOps, SRE, Systemadministration und technische Verantwortliche für hochverfügbare CMS- und Anwendungsplattformen.
Voraussetzungen: Fundierte Kenntnisse in Linux oder Containern, Netzwerken, Load Balancern, gemeinsamem Storage, JVM-Betrieb und Enonic-XP-Administration.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream gespeichert 3 Tage
Bern 3 Tage
Luzern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
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