Seminar Enginsight Kompaktseminar Plattform und Cyberabwehr

Seminar / Training

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Lernziele
  2. Technische Bausteine
  3. Schrittweise Umsetzung
  4. Praxisübungen und Szenarien
  5. Betriebsstandards und Qualitätssicherung
  6. Fehleranalyse und Wiederherstellung
  7. Zielgruppe und Voraussetzungen

Einordnung und Lernziele

Kapitelinhaltsverzeichnis: Plattformkomponenten und Datenflüsse sicher einordnen; einen kleinen Asset-Bestand aufnehmen und überwachen; Schwachstellen und Security-Ereignisse priorisieren; Web- und Netzwerkangriffsflächen mit Standardprüfungen bewerten; erste SIEM- und Response-Schritte durchführen.

Die wichtigsten Plattformfunktionen werden in einem kompakten Lernpfad verbunden: Grundkonfiguration, Inventarisierung, Monitoring, Schwachstellen, Endpoint- und Netzwerkerkennung, Websecurity, Pentest und SIEM-Grundlagen.

Begründung der Dauer: Drei Tage bilden den notwendigen Kompromiss zwischen Breite und praktischer Umsetzung; zwei Tage würden wesentliche Komponenten nur demonstrieren, während drei Tage einen vollständigen Kernprozess ermöglichen.

Die Lernziele werden über nachvollziehbare Sollzustände, praktische Konfigurationen und überprüfbare Kontrollpunkte bearbeitet.

  • Plattformkomponenten und Datenflüsse sicher einordnen
  • einen kleinen Asset-Bestand aufnehmen und überwachen
  • Schwachstellen und Security-Ereignisse priorisieren
  • Web- und Netzwerkangriffsflächen mit Standardprüfungen bewerten
  • erste SIEM- und Response-Schritte durchführen
  • weiterführenden modularen Lern- und Einführungsplan festlegen

Technische Bausteine

Kapitelinhaltsverzeichnis: Plattform, Rollen und Komponenten; Pulsar- und Watchdog-Onboarding; Inventarisierung und IT-Monitoring; Schwachstellen- und Update-Grundprozess; IDS/IPS, FIM und Mikrosegmentierung im Überblick.

Die technischen Inhalte werden nicht isoliert betrachtet. Jede Funktion wird in Datenfluss, Verantwortlichkeit, Schutzbedarf und nachgelagerte Betriebsprozesse eingeordnet.

  • Plattform, Rollen und Komponenten
  • Pulsar- und Watchdog-Onboarding
  • Inventarisierung und IT-Monitoring
  • Schwachstellen- und Update-Grundprozess
  • IDS/IPS, FIM und Mikrosegmentierung im Überblick
  • Observer und Hacktor für externe und interne Prüfungen
  • SIEM-Grundlagen und Security-Ereignisse
  • Reporting, Priorisierung und nächste Ausbaustufen

Schrittweise Umsetzung

Kapitelinhaltsverzeichnis: Tag 1: Plattformzugang, Rollen und Pilotumfang festlegen; Tag 1: Pulsar und Watchdog anbinden sowie Asset-Inventar prüfen; Tag 1: Monitoring-Baseline und Alarmweg einrichten; Tag 2: Schwachstellen und Konfigurationsabweichungen priorisieren; Tag 2: Observer-Prüfung und risikoarmen Hacktor-Audit ausführen.

Der folgende Ablauf bildet einen wiederholbaren Labor- und Betriebsprozess. Jeder Schritt endet mit einem dokumentierten Prüfpunkt, bevor die nächste Stufe begonnen wird.

  1. Schritt 1
    Tag 1: Plattformzugang, Rollen und Pilotumfang festlegen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands.
  2. Schritt 2
    Tag 1: Pulsar und Watchdog anbinden sowie Asset-Inventar prüfen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands.
  3. Schritt 3
    Tag 1: Monitoring-Baseline und Alarmweg einrichten. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands.
  4. Schritt 4
    Tag 2: Schwachstellen und Konfigurationsabweichungen priorisieren. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands.
  5. Schritt 5
    Tag 2: Observer-Prüfung und risikoarmen Hacktor-Audit ausführen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands.
  6. Schritt 6
    Tag 2: Endpoint- und Netzwerkereignis untersuchen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands.
  7. Schritt 7
    Tag 3: FIM- und Mikrosegmentierungsregel für kritisches Asset planen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands.
  8. Schritt 8
    Tag 3: SIEM-Ereignisse filtern und einen einfachen Use Case analysieren. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands.
  9. Schritt 9
    Tag 3: Incident-Triage und kontrollierte Gegenmaßnahme simulieren. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands.
  10. Schritt 10
    Tag 3: Bericht und modularen Vertiefungsplan erstellen. Zunächst werden Ziel, Verantwortlichkeit und benötigte Eingaben festgehalten. Anschließend erfolgt die Umsetzung in der Laborumgebung mit minimal erforderlichen Rechten. Der Abschluss besteht aus Funktionsprüfung, Sicherheitskontrolle und Dokumentation des Sollzustands.

Praxisübungen und Szenarien

Kapitelinhaltsverzeichnis: Onboarding eines kleinen Server- und Clientbestands; Priorisierung eines gemischten Schwachstellenpakets; Websecurity- und Pentest-Kurzprüfung; Triage eines kombinierten Endpoint- und SIEM-Ereignisses; Abschlussübung mit Management-Kurzbericht.

Die Übungen werden mit klar abgegrenzten Testdaten und Rückfalloptionen durchgeführt. Zu jedem Szenario gehören Ausgangslage, Arbeitsauftrag, erwartete Beobachtung, Prüfkriterium und dokumentierte Abweichung.

  1. Onboarding eines kleinen Server- und Clientbestands
  2. Priorisierung eines gemischten Schwachstellenpakets
  3. Websecurity- und Pentest-Kurzprüfung
  4. Triage eines kombinierten Endpoint- und SIEM-Ereignisses
  5. Abschlussübung mit Management-Kurzbericht

Betriebsstandards und Qualitätssicherung

Kapitelinhaltsverzeichnis: Kompaktumfang klar von produktiver Vollimplementierung abgrenzen; kritische Funktionen nur mit Pilot und Rückfallplan aktivieren; offene Detailthemen in einen priorisierten Vertiefungsplan aufnehmen; Datenqualität vor automatisierten Reaktionen prüfen; Rollen und Verantwortlichkeiten vor dem Ausbau festlegen.

Die Überführung in den Regelbetrieb erfolgt über definierte Eigentümer, Freigaben, Messwerte und Review-Termine. Konfigurationen werden erst nach positiver Laborprüfung und dokumentierter Abnahme ausgeweitet.

  • Kompaktumfang klar von produktiver Vollimplementierung abgrenzen
  • kritische Funktionen nur mit Pilot und Rückfallplan aktivieren
  • offene Detailthemen in einen priorisierten Vertiefungsplan aufnehmen
  • Datenqualität vor automatisierten Reaktionen prüfen
  • Rollen und Verantwortlichkeiten vor dem Ausbau festlegen

Fehleranalyse und Wiederherstellung

Kapitelinhaltsverzeichnis: zu viele Komponenten werden gleichzeitig ohne Baseline aktiviert; Asset-Inventar ist für eine Risikobewertung noch unvollständig; Alarmweg wurde nicht vor der Angriffssimulation getestet; Pentest-Zielgruppe enthält ein nicht freigegebenes System; Vertiefungsbedarf bleibt ohne Verantwortlichen und Termin.

Die Diagnose folgt einer festen Reihenfolge: Symptom eingrenzen, letzte Änderung bestimmen, Datenpfad prüfen, Berechtigungen kontrollieren, Gegenprobe ausführen und nur danach eine Änderung vornehmen. Jede Korrektur wird mit einem Negativ- und einem Positivtest verifiziert.

  • zu viele Komponenten werden gleichzeitig ohne Baseline aktiviert
  • Asset-Inventar ist für eine Risikobewertung noch unvollständig
  • Alarmweg wurde nicht vor der Angriffssimulation getestet
  • Pentest-Zielgruppe enthält ein nicht freigegebenes System
  • Vertiefungsbedarf bleibt ohne Verantwortlichen und Termin

Zielgruppe und Voraussetzungen

Kapitelinhaltsverzeichnis: Rollenprofil; erforderliches Vorwissen; Laborzugang; organisatorische Vorbereitung.

Teilnehmerkreis: IT-Administration, Security Administration, technische Entscheider, Systemhaus-Technik und Teams mit kompaktem Einführungsbedarf.

Fachliche Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Netzwerk, Servern und IT-Security; vorbereitete Laborumgebung.

Für praktische Übungen werden administrative Rechte ausschließlich in der vorbereiteten Laborumgebung benötigt. Produktive Änderungen gehören nicht zum Seminarbetrieb.

Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: IT-Administration, Security Administration, technische Entscheider, Systemhaus-Technik und Teams mit kompaktem Einführungsbedarf
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Netzwerk, Servern und IT-Security; vorbereitete Laborumgebung
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, geführte Demonstrationen, Schritt-für-Schritt-Konfiguration, Laborübungen und strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Bern 3 Tage
Luzern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
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Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
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Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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