Seminar Edgescan Intensivseminar – Governance, CTEM und Automatisierung

Technische Befunde verbessern die Sicherheitslage nur dann, wenn sie in klare Entscheidungen, Fristen, Verantwortlichkeiten und überprüfbare Kontrollen übersetzt werden. Das Intensivformat konzentriert sich auf genau diese Steuerungs- und Automatisierungsebene.

Über fünf Tage entsteht ein vollständiger Governance-Zyklus von Scope und Discovery über Priorisierung und Validierung bis zu Mobilisierung, Compliance-Nachweis und Management-Review. API- und Workflow-Integrationen sorgen für skalierbare Umsetzung, ohne die fachliche Kontrolle aufzugeben.

Inhaltsübersicht

  • Zielgruppe und Einsatzbereich
  • Voraussetzungen
  • Kompetenzziele
  • Seminarinhalte
  • Praxisaufgaben

Zielgruppe und Einsatzbereich

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Rollen; Verantwortungsbereiche; typische Nutzungsszenarien.

  • CISO- und Security-Programmleitung
  • Exposure und Vulnerability Management
  • GRC und Compliance
  • Security Automation und SOAR
  • Enterprise Architecture und DevSecOps

Voraussetzungen

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Fachkenntnisse; Plattformzugang; Übungsumgebung.

Erfahrung in Security Governance, Schwachstellenmanagement oder Security Operations; grundlegende Kenntnisse von APIs und Integrationsprozessen sind hilfreich.

Kompetenzziele

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Einordnung; Konfiguration; operative Anwendung; Kontrolle und Dokumentation.

  • Governance, Rollen und Entscheidungswege für Edgescan organisationsweit gestalten.
  • CTEM und ASM als kontinuierliches Exposure-Management-Programm betreiben.
  • Risiko, AI Insights, SLA und Remediation nachvollziehbar steuern.
  • Compliance und CCV mit Evidenz, Ausnahmen und Kennzahlen verankern.
  • API-, Ticketing-, SIEM-, SOAR- und DevSecOps-Automatisierung kontrolliert ausrollen.

Seminarinhalte

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Governance und Organisationsmodell; Scope und Attack Surface; CTEM-Zyklus; Risikopriorisierung und AI Insights; SLA, Remediation und Retest; Compliance und Continuous Controls Validation; Dashboards, KPIs und Managementsteuerung; API und Workflow-Automatisierung; DevSecOps und kontrollierte Freigaben; Enterprise-Rollout und Verbesserung.

Kapitel 1: Governance und Organisationsmodell

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Rollen und RACI; Aufgabentrennung; Entscheidungsrechte; Betriebs- und Kontrollgremien.

Ein Governance-Modell mit klaren Übergaben zwischen Technik, Risiko und Leitung wird erstellt.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von Rollen und RACI bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Aufgabentrennung in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Entscheidungsrechte anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Betriebs- und Kontrollgremien prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 2: Scope und Attack Surface

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Geschäftsservices; ASM Discovery; Eigentümer; Scope-Review.

Geschäftlicher Scope und dynamische Angriffsfläche werden in einer gemeinsamen Steuerung verbunden.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von Geschäftsservices bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: ASM Discovery in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Eigentümer anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Scope-Review prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 3: CTEM-Zyklus

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Scoping; Discovery; Priorisierung und Validierung; Mobilisierung.

Ein vollständiger Zyklus wird anhand eines bereichsübergreifenden Falles durchgeführt.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von Scoping bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Discovery in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Priorisierung und Validierung anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Mobilisierung prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 4: Risikopriorisierung und AI Insights

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: EXF und Standardscores; Geschäftskontext; KI-Empfehlungen; Freigabe und Dokumentation.

Technische Scores und KI-Hinweise werden in eine begründete Bearbeitungsentscheidung überführt.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von EXF und Standardscores bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Geschäftskontext in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: KI-Empfehlungen anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Freigabe und Dokumentation prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 5: SLA, Remediation und Retest

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Fristen; Verantwortliche; Eskalation; bestätigte Schließung.

Ein organisationsweites Bearbeitungsmodell wird mit Ausnahme- und Eskalationsregeln umgesetzt.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von Fristen bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Verantwortliche in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Eskalation anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: bestätigte Schließung prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 6: Compliance und Continuous Controls Validation

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Richtlinien; Kontrollmapping; Ausnahmen; Evidenz.

Laufende Befunde werden mit Kontrollpflichten und prüfbarer Evidenz verbunden.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von Richtlinien bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Kontrollmapping in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Ausnahmen anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Evidenz prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 7: Dashboards, KPIs und Managementsteuerung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Exposure-Trend; MTTR und SLA; Kontrollerfüllung; Review-Entscheidungen.

Ein mehrstufiges Reportingmodell für operative, taktische und strategische Steuerung wird aufgebaut.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von Exposure-Trend bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: MTTR und SLA in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Kontrollerfüllung anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Review-Entscheidungen prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 8: API und Workflow-Automatisierung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Tokens und Rechte; Datenflüsse; Ticketing und SOAR; Fehlerbehandlung.

Eine sichere Automatisierungsarchitektur wird mit Statusrückkanal und Betriebsüberwachung entworfen.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von Tokens und Rechte bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Datenflüsse in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Ticketing und SOAR anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Fehlerbehandlung prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 9: DevSecOps und kontrollierte Freigaben

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: CI/CD; Quality Gates; Ausnahmen; Retest und Release.

Governance-Vorgaben werden in technische Entwicklungs- und Freigabeschritte übersetzt.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von CI/CD bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Quality Gates in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Ausnahmen anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Retest und Release prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Kapitel 10: Enterprise-Rollout und Verbesserung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Pilotierung; Standardisierung; Schulung und Support; Reifegrad und Verbesserungsbacklog.

Ein stufenweiser Rollout mit messbaren Reifegradzielen und Review-Routine wird geplant.

  1. Schritt 1: Ziel und fachlichen Kontext von Pilotierung bestimmen, vorhandene Rahmenbedingungen erfassen und Zuständigkeiten festlegen.
  2. Schritt 2: Standardisierung in der Übungsumgebung konfigurieren oder vorbereiten; Pflichtangaben, Abhängigkeiten und Sicherheitsgrenzen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Schulung und Support anhand eines realistischen Szenarios durchführen und die entstehenden Status-, Risiko- oder Ergebnisdaten nachvollziehen.
  4. Schritt 4: Reifegrad und Verbesserungsbacklog prüfen, Abweichungen dokumentieren und daraus einen belastbaren Betriebs-, Bearbeitungs- oder Freigabeschritt ableiten.

Praxisaufgaben

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Vorbereitung; Durchführung; Kontrolle; Dokumentation.

  1. Governance-RACI und Entscheidungsmatrix erstellen.
  2. CTEM-Zyklus für einen kritischen Geschäftsservice durchführen.
  3. Priorisierungs- und SLA-Modell mit AI-Insight-Prüfung anwenden.
  4. CCV-Nachweis mit Ausnahme und Audit-Evidenz aufbauen.
  5. API- und DevSecOps-Rollout einschließlich Monitoring und Verbesserungsbacklog planen.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: CISO- und Security-Programmleitung, Exposure und Vulnerability Management, GRC und Compliance, Security Automation und SOAR, Enterprise Architecture und DevSecOps
Voraussetzungen: Erfahrung in Security Governance, Schwachstellenmanagement oder Security Operations; grundlegende Kenntnisse von APIs und Integrationsprozessen sind hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream gespeichert 5 Tage
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
Stream live 5 Tage
Stream live 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
Zürich 5 Tage
Stream live 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
Stream live 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
Stream live 5 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.ch All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben