Dieser eintägige Spezialworkshop konzentriert sich auf ein klar umrissenes Thema: automatische Layouts mit ELK im Umfeld von Eclipse Sprotty. Gerade bei größeren oder dynamischen Diagrammen entscheidet ein reproduzierbares Layout darüber, ob ein Werkzeug professionell wirkt oder wie aus dem Werkzeugschrank gefallen.
Zielgruppe
Das Format passt für Entwickler und Architekten, die bestehende Sprotty-Diagramme automatisch anordnen wollen, für Modellierungsprojekte mit komplexen Beziehungen und für Teams, die manuelle Pixelarbeit aus ihren Editoren verbannen möchten.
Voraussetzungen
Teilnehmer sollten die Grundbegriffe von Sprotty kennen. Wer bereits Graphstrukturen, Knoten-Kanten-Modelle oder Layoutanforderungen aus Modellierungswerkzeugen mitbringt, kommt noch schneller zum Punkt.
Inhalte
- Einordnung von ELK im Sprotty-Umfeld und typische Einsatzszenarien
- Transformation von Sprotty-Modellen in layoutfähige Graphstrukturen
- Vorverarbeitung, Layoutausführung und Nachverarbeitung
- Platzierung von Knoten, Kanten, Labels und Sonderfällen
- Strategien für inkrementelles und reproduzierbares Layout
- Zusammenspiel von Layoutlogik, Fachlogik und Benutzerinteraktion
- Fehlerquellen bei großen Graphen und nachvollziehbare Diagnose
- Grenzen automatischer Layouts und sinnvolle Fallback-Strategien
Praxisanteil
Im Workshop wird ein Beispielmodell an ELK angebunden, konfiguriert und auf projekttaugliche Ergebnisse getrimmt. Dabei wird offen gezeigt, was automatisch gut funktioniert und wo fachliche Regeln nachhelfen müssen.
Nutzen im Projektalltag
Nach diesem Tag können Teilnehmer ELK-Layout in Sprotty realistisch einsetzen, statt sich von schönen Beispielbildern blenden zu lassen. Das Ergebnis sind nachvollziehbare Layoutketten und weniger Handarbeit.
