Das Seminar behandelt die kontrollierte Ausstellung organisationsbezogener Verifiable Credentials. Credential Definitions, Claim-Mappings und Attestation Sources werden aufgebaut, Issuance Processes ausgeführt und die Zustellung, Statusführung, Sperrung sowie Schlüssel- und Datenbanksicherheit praktisch geprüft.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Issuer-, Holder- und Credential-Rollen im DCP-Modell einordnen.
- Credential Definitions und Claim-Mappings belastbar konfigurieren.
- Attestation Sources für vertrauenswürdige Claim-Daten einsetzen.
- Asynchrone Ausstellung, Zustellung und Statusverfolgung betreiben.
- Widerruf, Schlüsselrotation und sichere Deploymentgrenzen planen.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Issuer-Architektur und Rollen
Schwerpunkt: Issuer Service, Holder, Identity Hub Storage API, DID Document, Credential Service Endpoint, Participant Context und Vertrauensgrenzen.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Issuer-Architektur und Rollen“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Issuer Service, Holder, Identity Hub Storage API, DID Document, Credential Service Endpoint, Participant Context und Vertrauensgrenzen modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine klare Issuer- und Holder-Architektur dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. Holder und Onboarding
Schwerpunkt: vorregistrierte und anonyme Holder, Vetting, DID-Zuordnung, Stammdaten, Mandantentrennung, Rollen und Lifecycle.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Holder und Onboarding“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von vorregistrierte und anonyme Holder, Vetting, DID-Zuordnung, Stammdaten, Mandantentrennung, Rollen und Lifecycle modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Holder-Onboardingprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. Credential Definitions und Mappings
Schwerpunkt: Credential Type, Format, JSON Schema, Input Claims, Output Claims, Pflichtfelder, Regeln und Versionierung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Credential Definitions und Mappings“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Credential Type, Format, JSON Schema, Input Claims, Output Claims, Pflichtfelder, Regeln und Versionierung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine testbare Credential Definition dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Attestation Sources
Schwerpunkt: Datenbankattestierung, Präsentationsattestierung, Datenqualität, Vertrauensniveau, Fehlerbehandlung, Erweiterbarkeit und Datenschutz.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Attestation Sources“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Datenbankattestierung, Präsentationsattestierung, Datenqualität, Vertrauensniveau, Fehlerbehandlung, Erweiterbarkeit und Datenschutz modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein nachvollziehbares Claim-Ermittlungsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. Issuance Process und Zustellung
Schwerpunkt: Credential Request, Tokenprüfung, Holder-Auflösung, Claim-Ermittlung, Signatur, asynchrone Verarbeitung, Storage API und Status.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Issuance Process und Zustellung“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Credential Request, Tokenprüfung, Holder-Auflösung, Claim-Ermittlung, Signatur, asynchrone Verarbeitung, Storage API und Status modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen vollständigen Issuance- und Delivery-Flow dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
6. Status List, Suspension und Revocation
Schwerpunkt: Credential Status, BitString Status List, Indexverwaltung, Suspend, Resume, Revoke, Verifier-Prüfung und Aktualität.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „Status List, Suspension und Revocation“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Credential Status, BitString Status List, Indexverwaltung, Suspend, Resume, Revoke, Verifier-Prüfung und Aktualität modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen belastbaren Sperr- und Widerrufsprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
7. APIs, Sicherheit und Deployment
Schwerpunkt: Issuance API, Administration API, Participant Context Prefix, HSM oder Vault, eigene Datenbank, Netzisolierung, Monitoring und Audit.
- Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und Zielkriterien für den Themenblock „APIs, Sicherheit und Deployment“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen, APIs, Zustände und Vertrauensgrenzen anhand von Issuance API, Administration API, Participant Context Prefix, HSM oder Vault, eigene Datenbank, Netzisolierung, Monitoring und Audit modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollzustände, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein gehärtetes Issuer-Service-Betriebsmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Anlage eines Holders und einer Credential Definition mit Claim-Mapping.
- Ausführung eines vollständigen Credential-Request- und Delivery-Prozesses.
- Sperrung, Reaktivierung und Widerruf eines ausgestellten Credentials.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: IAM- und Security-Engineering, Datenraum-Onboarding, PKI- und Schlüsselmanagement, EDC-Entwicklung und Plattformbetrieb.
Voraussetzungen: Identity-Hub- oder DCP-Grundkenntnisse, JWT, Public-Key-Kryptografie, REST und Datenbankgrundlagen.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, API-Arbeit, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als technischer Standard wiederholbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | IAM- und Security-Engineering, Datenraum-Onboarding, PKI- und Schlüsselmanagement, EDC-Entwicklung und Plattformbetrieb |
| Voraussetzungen: | Identity-Hub- oder DCP-Grundkenntnisse, JWT, Public-Key-Kryptografie, REST und Datenbankgrundlagen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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