Seminar DatoCMS: Plugin-Entwicklung mit dem Plugin SDK

Das Plugin-Seminar führt von der Erweiterungsidee über SDK-Kontext und UI-Komponenten bis zu Berechtigungen, Konfiguration, Tests, Paketierung und Versionierung. Mehrere Erweiterungspunkte werden in einem zusammenhängenden Schulungsplugin umgesetzt.

Inhaltsübersicht

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Lernziele und Einsatzbereiche
  • Vorbereitung und Arbeitsweise
  • Seminarinhalte
  • Praktische Übungen und Anwendung

Lernziele und Einsatzbereiche

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Kompetenzziele
  • Typische Einsatzszenarien
  • Abgrenzung und Schwerpunkt

Kompetenzziele

Die Inhalte sind auf unmittelbar anwendbare, prüfbare Kompetenzen ausgerichtet.

  • Geeignete Plugin-Anwendungsfälle und Erweiterungspunkte auswählen.
  • Plugin-Projekt, SDK-Kontext und Konfiguration sauber strukturieren.
  • Feldeditoren, Sidebars und Aktionen mit kontrolliertem Datenzugriff implementieren.
  • Sicherheit, Tests, Versionierung und Rollout für den produktiven Betrieb vorbereiten.

Typische Einsatzszenarien

Das Seminar eignet sich insbesondere für die folgenden Projekt- und Betriebssituationen.

  • Domänenspezifischer Feldeditor.
  • Qualitätsprüfung oder Assistenz in der Record-Sidebar.
  • Integration eines internen Katalog- oder Freigabedienstes.

Abgrenzung und Schwerpunkt

Die fachliche Tiefe wird durch folgende Grenzen bewusst fokussiert.

  • Keine allgemeine React- oder TypeScript-Grundlagenschulung.
  • Externe Dienste werden nur über sichere Demo-Schnittstellen integriert.
  • Marktplatz- und Abrechnungsprozesse sind nicht Schwerpunkt.

Vorbereitung und Arbeitsweise

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Zielgruppen
  • Vorkenntnisse und Schulungsumgebung
  • Didaktisches Vorgehen
  • Qualitäts- und Abnahmekriterien

Zielgruppen

Frontend- und Full-Stack-Entwicklung, interne Plattformteams und technische Produktverantwortliche, die die DatoCMS-Oberfläche erweitern.

Vorkenntnisse und Schulungsumgebung

Sichere JavaScript- oder TypeScript-Kenntnisse, Komponentenentwicklung und grundlegendes Verständnis der DatoCMS-Oberfläche sowie Content Management API.

  1. Schritt 1: Zugänge, Rollen und Schulungsprojekt vor Seminarbeginn kontrollieren.
  2. Schritt 2: Beispieldaten, Assets, Quellmaterial oder Codebasis entsprechend dem Seminarthema bereitstellen.
  3. Schritt 3: Ausgangszustand dokumentieren, damit Übungen wiederholt und Abweichungen eindeutig bewertet werden können.

Didaktisches Vorgehen

Kurze Fachblöcke werden unmittelbar mit Demonstrationen, geführten Arbeitsschritten, eigenständigen Laborphasen und kontrollierten Fehlerfällen verbunden.

  1. Schritt 1: Ausgangsproblem und gewünschtes Sollverhalten präzisieren.
  2. Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung in kleinen, überprüfbaren Schritten ausführen.
  3. Schritt 3: Normalfall, Grenzfall und mindestens einen Fehlerfall testen.
  4. Schritt 4: Nachweis, Betriebsregel oder Checkliste aus dem Übungsergebnis ableiten.

Qualitäts- und Abnahmekriterien

  • Konfigurationen und Arbeitsschritte sind reproduzierbar dokumentiert.
  • Berechtigungen, Datenstände und Environments sind eindeutig voneinander getrennt.
  • Positive und negative Testfälle besitzen ein erwartetes und nachvollziehbares Ergebnis.
  • Fehlerzustände führen zu einer kontrollierten Diagnose und einem definierten Wiederanlauf.

Seminarinhalte

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Plugin-Idee und Erweiterungspunkt
  • Projektaufbau und lokale Entwicklung
  • SDK-Kontext und Projektinformationen
  • Eigener Feldeditor
  • Sidebar und Record-Prüfung
  • Form- und Record-Aktionen
  • Plugin-Konfiguration und Mehrprojektfähigkeit
  • CMA- und externe Integrationen
  • Sicherheit und Datenschutz
  • Tests, Packaging und Versionierung

Plugin-Idee und Erweiterungspunkt

Die Erweiterung löst ein konkretes Redaktionsproblem und wird dem kleinsten geeigneten UI-Eingriff zugeordnet.

  1. Schritt 1: Problem, Nutzergruppe und Erfolgskriterium beschreiben.
  2. Schritt 2: Vorhandene Standardfunktion gegen Pluginbedarf abgrenzen.
  3. Schritt 3: Erweiterungspunkt und minimale erste Version festlegen.

Projektaufbau und lokale Entwicklung

Scaffolding, Konfiguration, Build und lokale Vorschau werden reproduzierbar eingerichtet.

  1. Schritt 1: Projektstruktur und Abhängigkeiten anlegen.
  2. Schritt 2: Lokalen Entwicklungsmodus mit Testprojekt verbinden.
  3. Schritt 3: Build-, Lint- und Typprüfung als Baseline ausführen.

SDK-Kontext und Projektinformationen

Plugin-Code liest nur die benötigten Informationen aus Kontext, Feld, Record und Projekt.

  1. Schritt 1: Benötigte Kontextwerte inventarisieren.
  2. Schritt 2: Typisierten Zugriff kapseln.
  3. Schritt 3: Fehlende oder unerwartete Kontextwerte als Fehlerfall behandeln.

Eigener Feldeditor

Ein Feldeditor führt Nutzende durch eine domänenspezifische Eingabe und schreibt validierte Werte zurück.

  1. Schritt 1: Wertformat und Validierungsregeln definieren.
  2. Schritt 2: Editorzustand und SDK-Schreiboperation implementieren.
  3. Schritt 3: Leere, ungültige und bestehende Werte testen.

Sidebar und Record-Prüfung

Eine Sidebar fasst Qualitätsinformationen zusammen, ohne die Standardpflege zu ersetzen.

  1. Schritt 1: Prüfkriterien aus Modell und Record ableiten.
  2. Schritt 2: Status, Hinweise und Sprungziele anzeigen.
  3. Schritt 3: Aktualisierung bei Record-Änderung und fehlenden Rechten testen.

Form- und Record-Aktionen

Explizite Aktionen führen begrenzte, nachvollziehbare Aufgaben aus und verlangen bei Risiko eine Bestätigung.

  1. Schritt 1: Vorbedingungen und Auswirkungen der Aktion definieren.
  2. Schritt 2: Aktion mit Fortschritts- und Fehlermeldung implementieren.
  3. Schritt 3: Doppelklick, Abbruch und Teilfehler behandeln.

Plugin-Konfiguration und Mehrprojektfähigkeit

Veränderliche IDs, Optionen und Endpunkte werden konfigurierbar statt fest kodiert.

  1. Schritt 1: Projektabhängige Werte identifizieren.
  2. Schritt 2: Konfigurationsoberfläche mit Validierung erstellen.
  3. Schritt 3: Plugin in zwei unterschiedlich konfigurierten Testprojekten prüfen.

CMA- und externe Integrationen

Schreibzugriffe und externe Requests werden serverseitig oder mit klaren Berechtigungsgrenzen ausgeführt.

  1. Schritt 1: Datenfluss und Geheimnisgrenzen zeichnen.
  2. Schritt 2: Minimalen API-Zugriff mit Fehlerbehandlung implementieren.
  3. Schritt 3: Berechtigungsfehler, Timeout und ungültige Antwort simulieren.

Sicherheit und Datenschutz

Eingaben, Ausgaben, Geheimnisse und externe Inhalte werden als potenziell unsicher behandelt.

  1. Schritt 1: Angriffsflächen und sensitive Daten markieren.
  2. Schritt 2: Validierung, Encoding und Geheimnisablage umsetzen.
  3. Schritt 3: Missbrauchs- und Rechtefälle als Tests ergänzen.

Tests, Packaging und Versionierung

Das Plugin erhält reproduzierbare Artefakte, Changelog und eine kontrollierte Einführung.

  1. Schritt 1: Unit-, Komponenten- und Integrationsfälle definieren.
  2. Schritt 2: Produktionsbuild und Paketprüfung ausführen.
  3. Schritt 3: Version, Rolloutgruppe, Rückfall und Supportweg dokumentieren.

Praktische Übungen und Anwendung

Kapitelinhaltsverzeichnis

  • Domänenspezifischer Feldeditor
  • Qualitäts-Sidebar
  • Freigabeaktion mit externem Prüfdienst
  • Rollout in zwei Projekte
  • Prüf- und Abnahmekriterien

Domänenspezifischer Feldeditor

Szenario: Ein Feld speichert eine strukturierte Produktkennung, die aus mehreren Teilwerten erzeugt wird.

  1. Schritt 1: Format und Beispiele definieren.
  2. Schritt 2: UI und lokale Validierung implementieren.
  3. Schritt 3: Wert über das SDK speichern.
  4. Schritt 4: Neu-, Bestands- und Fehlerfälle testen.

Prüfkriterium: Der Editor validiert Eingaben, zeigt verständliche Fehler und schreibt ausschließlich das vereinbarte Format.

Qualitäts-Sidebar

Szenario: Redaktion benötigt eine Übersicht über Pflichtfelder, Alt-Texte, Slug und Veröffentlichungsstatus.

  1. Schritt 1: Prüfregeln und Prioritäten festlegen.
  2. Schritt 2: Recorddaten aus dem Kontext lesen.
  3. Schritt 3: Statusdarstellung und Sprungziele implementieren.
  4. Schritt 4: Rechte- und Aktualisierungsfälle testen.

Prüfkriterium: Die Sidebar zeigt nachvollziehbare Prüfergebnisse und aktualisiert sich bei Änderungen ohne unzulässige Schreibzugriffe.

Freigabeaktion mit externem Prüfdienst

Szenario: Eine Record-Aktion ruft einen simulierten internen Prüfdienst auf und schreibt nur bei Erfolg einen Status.

  1. Schritt 1: Schnittstellenvertrag und Sicherheitsgrenzen definieren.
  2. Schritt 2: Aktion mit Bestätigung und Fortschritt implementieren.
  3. Schritt 3: Erfolg, Timeout und Ablehnung simulieren.
  4. Schritt 4: Protokollierung und Rollback des Status prüfen.

Prüfkriterium: Geheimnisse bleiben geschützt; Timeout, Ablehnung und Doppelaufruf sind kontrolliert behandelt.

Rollout in zwei Projekte

Szenario: Dasselbe Plugin soll mit unterschiedlichen Modell- und Feld-IDs verwendet werden.

  1. Schritt 1: Konfigurierbare Werte identifizieren.
  2. Schritt 2: Setup-Dialog und Validierung implementieren.
  3. Schritt 3: Zwei Testkonfigurationen anlegen.
  4. Schritt 4: Update und Rückfall auf Vorversion testen.

Prüfkriterium: Konfiguration, Validierung und Versionsstand funktionieren in beiden Projekten ohne Codeänderung.

Prüf- und Abnahmekriterien

Die Übungen werden nicht allein nach sichtbarer Funktion, sondern nach Reproduzierbarkeit, Sicherheit, Datenqualität und Betriebsfähigkeit bewertet.

  • Der Ausgangszustand, die Änderung und der geprüfte Zielzustand sind dokumentiert.
  • Mindestens ein Negativ- oder Störungstest wurde kontrolliert durchgeführt.
  • Geheimnisse, produktive Daten und unbeteiligte Systeme wurden nicht in die Übungen einbezogen.
  • Offene Punkte besitzen Priorität, verantwortliche Stelle und nächsten Prüftermin.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Frontend- und Full-Stack-Entwicklung, interne Plattformteams und technische Produktverantwortliche, die die DatoCMS-Oberfläche erweitern.
Voraussetzungen: Sichere JavaScript- oder TypeScript-Kenntnisse, Komponentenentwicklung und grundlegendes Verständnis der DatoCMS-Oberfläche sowie Content Management API.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, geführte Konfiguration, praktische Übungen am System, kontrollierte Fehlerfälle und Checklisten
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
Kontakt: Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
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