Seminar Cyberwatch Vulnerability Manager – Kompaktseminar Discovery, Priorisierung und Remediation

Das dreitägige Kompaktseminar vermittelt einen zusammenhängenden Einstieg in die vollständige Cyberwatch-Prozesskette. Die zentralen Aufgaben von Planung, Bereitstellung, Asset-Erfassung, Scanbetrieb, Analyse, Priorisierung, Remediation, Reporting und Betriebsübergabe werden in verdichteter Form praktisch bearbeitet.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Cyberwatch in eine bestehende Sicherheits-, Asset- und Betriebsarchitektur einordnen.
  • Eine Laborumgebung grundlegend bereitstellen und administrieren.
  • Assets über Discoveries und geeignete Scanmodi erfassen.
  • Vulnerabilities priorisieren, freigeben, korrigieren und dokumentieren.
  • Dashboards, Alerts, API-Grundlagen und Betriebschecks zu einem Einführungsplan verbinden.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Architektur, Use Cases und Zielbild

Schwerpunkt: Vulnerability-Management-Kette, Komponenten, Datenflüsse, Asset-Typen, Scanmodi, Integrationen, Schutzbedarf, Verantwortlichkeiten und Erfolgskriterien.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Architektur, Use Cases und Zielbild“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Vulnerability-Management-Kette, Komponenten, Datenflüsse, Asset-Typen, Scanmodi, Integrationen, Schutzbedarf, Verantwortlichkeiten und Erfolgskriterien in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Einführungs- und Architekturzielbild erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

2. Grundbereitstellung und Administration

Schwerpunkt: Systemvoraussetzungen, Orchestrator, DNS, TLS, Erstbenutzer, SSO-Grundlagen, Projekte, Rechte, SMTP und sichere Standardwerte.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Grundbereitstellung und Administration“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Systemvoraussetzungen, Orchestrator, DNS, TLS, Erstbenutzer, SSO-Grundlagen, Projekte, Rechte, SMTP und sichere Standardwerte in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine funktionsfähige und administrierbare Laborinstanz erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

3. Asset Discovery und Scope

Schwerpunkt: Verzeichnis, Virtualisierung, Cloud, Netzwerk, Container, CMDB, automatische Registrierung, Gruppen, Projekte, Datenqualität und Coverage.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Asset Discovery und Scope“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Verzeichnis, Virtualisierung, Cloud, Netzwerk, Container, CMDB, automatische Registrierung, Gruppen, Projekte, Datenqualität und Coverage in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein kontrolliertes Asset- und Scope-Modell erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

4. Agent, Agentless und Air Gap

Schwerpunkt: Auswahlkriterien, Agentpakete, SSH, WinRM, SNMP, Zugangsdaten, Secrets, isolierte Systeme, Scanpakete, Verbindungstests und Fehlerfälle.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Agent, Agentless und Air Gap“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Auswahlkriterien, Agentpakete, SSH, WinRM, SNMP, Zugangsdaten, Secrets, isolierte Systeme, Scanpakete, Verbindungstests und Fehlerfälle in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine Scanmodus-Matrix mit drei geprüften Referenzabläufen erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

5. Scanrichtlinien und Ergebnisqualität

Schwerpunkt: Frequenz, Wartungsfenster, optionale Scans, Zielgruppen, Performance, Custom Analyses, Vollständigkeit, Scanstatus und Nachkontrolle.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Scanrichtlinien und Ergebnisqualität“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Frequenz, Wartungsfenster, optionale Scans, Zielgruppen, Performance, Custom Analyses, Vollständigkeit, Scanstatus und Nachkontrolle in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine getestete Scan- und Qualitätsbaseline erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

6. Vulnerability-Analyse und Priorisierung

Schwerpunkt: Encyclopedia, Suche, CVSS, EPSS, SSVC, Kataloge, Cyberscore, Asset-Kritikalität, Schwellenwerte, Ceilings und Triage.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Vulnerability-Analyse und Priorisierung“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Encyclopedia, Suche, CVSS, EPSS, SSVC, Kataloge, Cyberscore, Asset-Kritikalität, Schwellenwerte, Ceilings und Triage in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine praxistaugliche Priorisierungs- und Triage-Methodik erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

7. Governance und Entscheidungsprozesse

Schwerpunkt: Eigentümer, Status, Kommentare, SLA, Risikoakzeptanz, Ignoring Policies, kompensierende Maßnahmen, Wiedervorlage, Audit und Eskalation.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Governance und Entscheidungsprozesse“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Eigentümer, Status, Kommentare, SLA, Risikoakzeptanz, Ignoring Policies, kompensierende Maßnahmen, Wiedervorlage, Audit und Eskalation in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen nachvollziehbaren Governance- und Ausnahmeprozess erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

8. Patch Management und Remediation

Schwerpunkt: Fix-Verfügbarkeit, Patchquellen, Pilotierung, Deployment- und Reboot-Policies, manuelle Maßnahmen, Rollback, Ticketing und Nachweis.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Patch Management und Remediation“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Fix-Verfügbarkeit, Patchquellen, Pilotierung, Deployment- und Reboot-Policies, manuelle Maßnahmen, Rollback, Ticketing und Nachweis in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Remediation- und Patchprozess erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

9. Reporting, Automatisierung und Betrieb

Schwerpunkt: Dashboards, Berichte, Alerts, KPIs, REST API, Integrationen, Backup, Updates, Logs, Monitoring, Runbooks und nächste Qualifizierungsschritte.

  1. Ausgangslage, Scope, Verantwortlichkeiten und Abnahmekriterien für den Themenblock „Reporting, Automatisierung und Betrieb“ erfassen.
  2. Die relevanten Objekte, Datenflüsse und Abhängigkeiten anhand von Dashboards, Berichte, Alerts, KPIs, REST API, Integrationen, Backup, Updates, Logs, Monitoring, Runbooks und nächste Qualifizierungsschritte in einem Arbeitsmodell strukturieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration beziehungsweise Prozessfolge am Laborsystem, an einer Beispielintegration oder im Prozessmodell schrittweise umsetzen und Zwischenstände dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Datenqualität und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Grenzfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Betriebs-, Reporting- und Ausbauplan erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Betriebsstandard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Aufbau einer Laborinstanz mit Benutzer-, Projekt- und Basisadministration.
  • Durchführung einer Discovery und Aufnahme ausgewählter Assets in den Scan-Scope.
  • Pilotierung eines agentenbasierten oder agentlosen Scans einschließlich Fehleranalyse.
  • Konfiguration und Kalibrierung einer Priorisierungsrichtlinie.
  • Durchspielen von Risikoakzeptanz, Patchplanung, Reboot und Nachkontrolle.
  • Erstellung eines kompakten Dashboard-, Alert-, Betriebs- und Rolloutplans.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Technische Projektleitung, System- und Security-Administration, Vulnerability Management, Asset Management, Patch Management, Betrieb und Informationssicherheit.

Voraussetzungen: Grundverständnis von IT-Infrastrukturen, Netzwerken, Schwachstellenmanagement und administrativen Betriebsprozessen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als technischer oder organisatorischer Standard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Technische Projektleitung, System- und Security-Administration, Vulnerability Management, Asset Management, Patch Management, Betrieb und Informationssicherheit
Voraussetzungen: Grundverständnis von IT-Infrastrukturen, Netzwerken, Schwachstellenmanagement und administrativen Betriebsprozessen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream live 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Luzern 3 Tage
Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
Zürich 3 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Winterthur 3 Tage
Zürich 3 Tage
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Bern 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Sankt Gallen 3 Tage
Basel 3 Tage
Basel 3 Tage
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Zürich 3 Tage
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