Seminar Appium und Selenium Grid – Intensivseminar Komplettkurs

Der Komplettkurs verdichtet alle Einzelthemen in ein gemeinsames Praxisprojekt. Statt isolierter Übungen entsteht eine mobile Testsuite, die lokal auf Android und iOS läuft, hybride Anteile beherrscht, über ein Framework und eine CI-Pipeline gesteuert und anschließend über Selenium Grid verteilt wird.

Die maximale Dauer von fünf Tagen erfordert klare Priorisierung. Jeder Themenblock vermittelt die tragenden Konzepte und eine praktisch nutzbare Referenzumsetzung; Spezialfälle werden durch Diagnose- und Erweiterungspunkte eingeordnet.

Inhaltsübersicht

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Schrittweise Seminarinhalte
  5. Praxisprojekt
  6. Einordnung im Lernpfad

Seminarprofil

Der Kurs ist als End-to-End-Lernpfad organisiert. Jeder Tag liefert einen lauffähigen Zwischenstand, der am Folgetag erweitert wird. Am Ende bestehen Testcode, Grid-Konfiguration, Pipeline und Betriebscheckliste.

Zielgruppe

Testautomatisierer, QA Engineers, Entwickler, Framework-Verantwortliche und Plattformteams, die in einer Woche ein vollständiges technisches Gesamtbild mit eigener Laborumgebung benötigen.

Voraussetzungen

Gute Programmierkenntnisse, Grundlagen in Testautomatisierung, sicherer Umgang mit Kommandozeile und Versionsverwaltung. Für iOS-Praxis ist eine vorbereitete macOS-Umgebung erforderlich.

Schrittweise Seminarinhalte

Die Inhalte werden in einer durchgängigen Laborstrecke aufgebaut. Jeder Schritt endet mit einer technischen Kontrolle und einer kurzen Einordnung für den produktiven Einsatz.

Schritt 1: Tag 1: Appium-3-Basis und erste Sitzung

Architektur, Laufzeit, Treiber- und Pluginmodell, Serverkonfiguration und W3C-Fähigkeiten werden aufgebaut. Eine erste native Sitzung läuft mit stabilen Status- und Diagnoseprüfungen.

  • Umgebung und Treiber reproduzierbar installieren
  • Serverprofil und minimalen Capability-Satz erstellen
  • Ersten Test mit Artefakten ausführen

Schritt 2: Tag 1: Locators, Synchronisation und Teststruktur

Inspector, Accessibility-Verträge, Wartebedingungen und Screen-Komponenten verwandeln das erste Skript in eine wartbare Mini-Suite.

  • Locator-Hierarchie anwenden
  • Feste Pausen durch Zustandsprüfungen ersetzen
  • Screen- und Component-Objects bilden

Schritt 3: Tag 2: Android und iOS vertiefen

UiAutomator2 und XCUITest werden mit ihren Geräte-, Port- und Lifecycle-Anforderungen eingeordnet. Die gemeinsame Fachlogik bleibt hinter Plattformadaptern erhalten.

  • Android- und iOS-Zielprofile erstellen
  • Simulatoren, Emulatoren und reale Geräte unterscheiden
  • Plattformfehler mit eigenen Diagnosepfaden behandeln

Schritt 4: Tag 2: WebViews, Browser und W3C Actions

Context-Wechsel, mobile Browser, Gesten, Systemdialoge und Gerätefunktionen erweitern die Suite um komplexe Interaktionen.

  • Native und Web-Context sicher wechseln
  • Gesten als W3C-Sequenzen kapseln
  • Vor- und Nachbedingungen für Geräteaktionen definieren

Schritt 5: Tag 3: Framework, Testdaten und Parallelität

Sitzungslebenszyklus, Konfiguration, Secrets, Testdaten und Worker-Isolation werden als Framework-Bausteine umgesetzt.

  • Session Factory und Zielreservierung aufbauen
  • Testdaten erzeugen und bereinigen
  • Suite nach Ziel und Dauer verteilen

Schritt 6: Tag 3: CI/CD, Artefakte und Quality Gates

Eine Pipeline führt Vorprüfung, Zielbereitstellung, Tests, Teardown und Reporting aus. Wiederholungen und Quarantäne folgen festen Regeln.

  • Pipelineprofile für Smoke und Regression erstellen
  • Logs und Screenshots über Run-ID verbinden
  • Quality Gates und Abbruchkriterien definieren

Schritt 7: Tag 4: Selenium Grid 4 und Relay integrieren

Grid-Komponenten und Betriebsmodi werden aufgebaut. Pro Appium-Instanz entsteht ein Relay-Node mit Statusprüfung und Capability-Matching.

  • Appium-Konfiguration pro Ziel erstellen
  • Relay-Node in TOML konfigurieren
  • Testclient über zentralen Grid-Endpunkt ausführen

Schritt 8: Tag 4: Routing, Slots und Kapazität prüfen

Mehrere Ziele werden registriert, eine gemischte Suite parallel verteilt und unter Last beobachtet. Port- und Datenisolation werden validiert.

  • Capability-Profile und Slotgrenzen definieren
  • Queue- und Startzeiten messen
  • Fehlrouting und Überbelegung diagnostizieren

Schritt 9: Tag 5: Betrieb, Sicherheit und Observability

Zugriff, Secrets, privilegierte Funktionen, Logfilter, Status, Traces und Wartungsabläufe werden in ein Betriebsmodell überführt.

  • Sicherheitsbaseline und Rollen festlegen
  • Grid- und Appium-Signale korrelieren
  • Drain, Update und Wiederanmeldung testen

Schritt 10: Tag 5: Migration, Störungslabor und Roadmap

Appium-3-Migrationspunkte, Container- und Skalierungsoptionen sowie typische Fehlerketten werden bearbeitet. Das Projekt endet mit einer priorisierten Ausbauplanung.

  • Fehler in Routing, Appium und Gerät trennen
  • Rückfall- und Wiederherstellungsweg dokumentieren
  • Nächste Ausbaustufe nach Risiko priorisieren

Praxisprojekt

Ein durchgängiges Projekt automatisiert einen mobilen Geschäftsprozess auf mehreren Plattformprofilen, führt hybride und gestenbasierte Schritte aus, läuft parallel über Relay-Nodes und wird durch eine CI-Pipeline mit Sicherheits- und Diagnosekontrollen betrieben.

Einordnung im Lernpfad

Der Komplettkurs kann den modularen Lernpfad ersetzen. Für vertiefte Plattformverantwortung schließt das Intensivseminar Plattformbetrieb und Skalierung an.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Testautomatisierer, QA Engineers, Entwickler, Framework-Verantwortliche und Plattformteams, die in einer Woche ein vollständiges technisches Gesamtbild mit eigener Laborumgebung benötigen.
Voraussetzungen: Gute Programmierkenntnisse, Grundlagen in Testautomatisierung, sicherer Umgang mit Kommandozeile und Versionsverwaltung. Für iOS-Praxis ist eine vorbereitete macOS-Umgebung erforderlich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, geführte Laborübungen, eigenständige Praxisaufgaben und strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Stream gespeichert 5 Tage
Luzern 5 Tage
Bern 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Sankt Gallen 5 Tage
Basel 5 Tage
Winterthur 5 Tage
Zürich 5 Tage
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