Seminar ID
Dieses dreitägige Seminar richtet den Fokus vollständig auf Swing-basierte Desktop-Anwendungen und zeigt, wie Eclipse WindowBuilder in klassischen Java-Client-Projekten effizient eingesetzt wird. Der Umfang von drei Tagen ist erforderlich, weil neben der Werkzeugbeherrschung auch die strukturelle Besonderheit von Swing-Fenstern, Formularen, Dialogen und Komponentenbäumen praxisnah vertieft wird.
Seminarprofil
Behandelt werden Fenster- und Dialogklassen, Formulararchitektur, Komponentenaufbau, wiederverwendbare Panel-Strukturen sowie typische Interaktionsmuster in Swing. Zusätzlich wird gezeigt, wie bestehende Oberflächen analysiert, im Designer weitergeführt und technisch bereinigt werden, ohne den Projektfortschritt zu unterbrechen.
Inhaltsschwerpunkte
- Arbeiten mit JFrame-, JPanel- und JDialog-basierten Oberflächen
- Aufbau typischer Formular-, Dialog- und Navigationsstrukturen in Swing
- Umgang mit Komponentenhierarchien, Aktionen und Statussteuerung
- Auswahl geeigneter Layout-Manager für Desktop-Workflows
- Refactoring-freundliche Entwicklung und Weiterentwicklung vorhandener Swing-Oberflächen
- Gestaltung wartbarer UI-Bausteine für langfristige Java-Client-Projekte
Praxiswerkstatt
Im Praxisteil entstehen mehrteilige Swing-Oberflächen mit Formularbereichen, Dialogfolgen und wiederverwendbaren Panels. Dabei werden auch typische Änderungs- und Migrationsszenarien aus bestehenden Desktop-Anwendungen aufgegriffen, um den Übergang von gewachsenem Code zu strukturierter Designer-Arbeit zu trainieren.
Zielgruppe
Geeignet ist das Seminar für Entwicklungsteams mit bestehenden Swing-Anwendungen, für Modernisierungsvorhaben im Desktop-Bereich sowie für Projekte, die in Java weiterhin bewusst auf Swing setzen.
Voraussetzungen
Vorausgesetzt werden Java-Grundlagen und idealerweise erste Berührungspunkte mit Eclipse WindowBuilder oder die Teilnahme am Grundlagenseminar. Erfahrungen mit Swing sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.
Projektmehrwert
Nach dem Seminar lassen sich Swing-Oberflächen strukturiert modellieren, weiterentwickeln und im Team konsistent pflegen. Gleichzeitig wird ein Vorgehen etabliert, mit dem sich technische Altlasten Schritt für Schritt in besser wartbare Strukturen überführen lassen.
