Dauer: 2 Tage. Das Seminar fokussiert die Betriebsphase von SUSE Telco Cloud nach erfolgreicher Inbetriebnahme. Behandelt werden wiederkehrende Day-2-Aufgaben, planbare Lifecycle-Aktionen, Upgrade-Szenarien und strukturierte Methoden für die Fehlerdiagnose.
Besonderes Gewicht liegt auf Wartungsabläufen, die in verteilten Telco-Umgebungen ohne unnötige Serviceunterbrechungen durchführbar sein müssen. Dazu gehören das kontrollierte Draining von Nodes, die Beeinflussung des Lastverkehrs über Load-Balancer-Mechanismen und ein belastbarer Umgang mit Versionswechseln auf OS- und Kubernetes-Ebene.
Schwerpunkte
- Lifecycle-Aktionen für Management- und Downstream-Cluster
- Wartungsfenster, Node-Draining und Ausschluss aus externen Load-Balancern
- Upgrade-Pfade für Betriebssystem, RKE2 und abhängige Stack-Bausteine
- Diagnosemethoden für Provisioning-, Netzwerk- und Clusterprobleme
- Betriebsrunbooks, Eskalationspfade und Standardisierung wiederkehrender Maßnahmen
Praxisblöcke
Praktisch werden Upgrade- und Wartungsszenarien vorbereitet, kontrollierte Eingriffe an Nodes durchgeführt und Diagnosepfade für typische Fehlerbilder aufgebaut. Ergänzend werden Checklisten für Vorabprüfung, Änderungsdurchführung und Abnahme entwickelt.
Zielgruppenprofil
Geeignet für Operations-Teams, Plattformadministration, Site-Reliability-Teams, Serviceverantwortliche und technische Leitung mit Verantwortung für den laufenden Betrieb verteilter Kubernetes-Plattformen im Telco-Umfeld.
Voraussetzungen
Empfohlen werden Grundkenntnisse in Kubernetes-Betrieb, Linux-Administration und den Kernkomponenten einer SUSE-Telco-Cloud-Umgebung.
